Liebe Freunde, Depeschenbezieher, Psychopolitikleser und Besucher unserer
Webseiten!

Es gibt wieder Friedens-Neuigkeiten:

1. Daniel Schulz hat auf seiner Webseite nun eine Online-Unterschriftenaktion
angebracht: <A HREF="http://www.daniels-kommentare.de">KEINE DEUTSCHE
BETEILIGUNG AM KRIEG</A> (www.daniels-kommentare.de). Bitte geht online
unterschreiben - gerne könnt ihr auch einen Kommentar hinterlassen.

2. Es wird eine STRAFANZEIGE GEGEN DEUTSCHE POLITIKER WEGEN VORBEREITUNG
EINES ANGRIFFKRIEGES AN DIE GENERAL-STAATSANWALTSCHAFT BERLIN vorbereitet -
ausgehend von Peter Strutynski vom Kasseler Forum für den Frieden e.V.
Näheres dazu lest ihr weiter unten.

3. Eine Frauen-Initiative aus Berlin hat eine super Idee: Schicken wir BLAUE
BRIEFE an die Bundesregierung!! Unter dem Motto NICHT IN MEINEM NAMEN!!
Näheres weiter unten.

Viele Friedensgrüße von Herzen,
Sabine Hinz und Michael Kent

XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

Zu Punkt 2, der Strafanzeige, erhielt ich folgende mail von Hans Tolzin:
Liebe Friedens-Freunde, untenstehend ein Aufruf, sich an einer Anzeige gegen
maßgebliche deutsche Politiker zu beteiligen, die unser Land in einen
Angriffskrieg gegen Afghanistan ziehen wollen. Ich habe mich daran beteiligt,
denn die Zeit des "ganz-lieb-um-Frieden-bittens" ist mit dem tatsächlichen
Beginns der Bombardierung und dem Ende der Friedens-Petition für mich vorbei.
Bei aller Höflichkeit und Friedlichkeit ist es Zeit, Rechenschaft von den
Politikern, die an sich für das Volk da sein sollten und nicht umgekehrt, zu
verlangen. Und ich glaube einfach nicht, daß die Mehrheit des Volkes diesen
Krieg will. Oder gar deutsche Soldaten in diesen Krieg entsenden will!
Friedvolle Grüße, Hans Tolzin

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Dr. Peter Strutynski [mailto:strutype@hrz.uni-kassel.de]
Gesendet: Samstag, 10. November 2001 16:12
Betreff: Anzeige - eilig!

Liebe Freundinnen und Freunde,
in aller Eile und Dringlichkeit: Ich unterstütze sehr die Aktion einiger
Freunde, die eine Anzeige gegen die Bundesregierung einleiten wollen und den
Text hierzu als Zeitungsanzeige in der Frankfurter Rundschau am kommenden
Dienstag platzieren möchten. Das kostet natürlich viel Geld. Aber ein Krieg
ist teurer. Handelt schnell! (Erläuterungen folgen unten). Mit besten Grüßen
Peter Strutynski

ANZEIGE WG. VORBEREITUNG EINES ANGRIFFKRIEGES AN DIE
GENERALSTAATSANWALTSCHAFT BERLIN
Elsholzstr. 30-33, 10781 Berlin
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit stellen wir Strafanzeige wegen des Verdachts auf Vorbereitung eines
Angriffskrieges gegen Afghanistan nach §§ 80 StGB und aus weiteren
rechtlichen Gründen. Der Verdacht richtet sich gegen Mitglieder der
Bundesregierung, leitende Beamte des Bundeskanzleramtes und des
Bundesverteidigungsministeriums sowie gegen Mitglieder des Bundestages,
insbesondere des Verteidigungsausschusses.
Begründung: Wie die Medien berichten, will sich die Bundesregierung einem
Krieg gegen Afghanistan anschließen, also gegen ein Land, das selbst weder
Deutschland noch irgendein anderes Land angegriffen hat. Es liegt auch kein
Mandat der UNO für diesen Krieg vor.
Von der Nato wurde zwar der Verteidigungsfall ausgerufen. Die Nato wird als
militärische Instanz jedoch nicht tätig. Im übrigen wird der
Verteidigungsfall sowohl vom stellv. Fraktionsvorsitzenden der SPD im
Bundestag als auch vom Vorsitzenden des Bundeswehrverbandes bestritten. Die
Begründung der bisher kriegführenden Länder für ihren Krieg ist: Afghanistan
liefere eine Person nicht an die USA aus, von der behauptet wird, dass sie
dort ein Verbrechen begangen hat. Inzwischen wird offen gesagt, weitere
Kriegsziele seien die Beseitigung einer bestimmten Regierung und einer
bestimmten Staatsordnung. Informationen in den Medien deuten darauf hin, dass
der Krieg auch zur Absicherung künftiger Ölgeschäfte geführt wird.
Damit von Deutschland nie wieder Angriffskriege geführt werden, sind 1949
zusammen mit dem Grundgesetz die §§ 80 StGB (Vorbereitung eines
Angriffskrieges) und 81 (Aufstacheln zum Angriffskrieg) in Kraft gesetzt
worden. Wir sind der Auffassung, dass die Regierung gegen Geist und Text
dieser Bestimmungen verstößt, und fordern Sie auf, Anklage zu erheben. Im
Fall der Verfahrenseröffnung bitten wir, die Nebenklage - besonders auch von
Angehörigen von Afghanen in Deutschland - zuzulassen.
- Unterschriften -
Dieser Text soll als Anzeige in der Frankfurter Rundschau am Dienstag, den
13. November erscheinen. Wer diesen Text mitunterzeichnen will, den bitten
wir, sein Einverständnis umgehend mitzuteilen, und zwar per e-mail an:
mailto:rauschel@web.de 
Zur Finanzierung der Anzeige sind pro Unterschrift mindestens 50,- DM
notwendig.
Überweisung an: Kasseler Forum f. d. Frieden e.V.
Kt. Nr.: 065508 bei Kasseler Sparkasse (BLZ 520 503 53)
Stichwort: "Anzeige"
Bitte bezahlt unverzüglich. Bei Beträgen über 100 DM werden
steuerabzugsfähige Spendenbescheinigungen ausgestellt. Daher: Name und
Adresse auf dem Überweisungsträger deutlich ausschreiben! Bei Beträgen unter
100 DM reicht der Durchschlag der Überweisung.

XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

Zu Punklt 3, dem Blauen Brief, erhielten wir diese weitergeleitete mail von
Andreas Brenninger: BLAUER MAHNBRIEF AN DEN KANZLER - "NICHT IN MEINEM NAMEN"

Liebe Freundinnen und Freunde, angesichts der Zuspitzung des Krieges in
Afghanistan ruft die Frauenaktion Scheherazade in Berlin (Näheres unter
www.sheherazade.org) zu einer eiligen Briefaktion an den Kanzler auf. Das
Motto "Nicht in meinem Namen" soll daran erinnern, dass Gewählte nicht fern
des Wählerwillens agieren dürfen. Waschkörbe voller Post sollen der
Bundesregierung deutlich machen, dass sie den Rückhalt in der Bevölkerung
verliert, wenn sie weiterhin die US-amerikanische Kriegsführung unterstützt
und sogar Bundeswehrsoldaten ins Aufmarschgebiet sendet. Selbstverständlich
ist die Eilaktion Blauer Brief auch auf alle MinisterInnen und
Bundestagsabgeordneten ausweitbar.
Bitte senden Sie Briefe und keine Emails oder Faxe - oder höchstens
zusätzlich (bundeskanzler@bundeskanzler.de, fax 030-4000-2357). Emails werden
von politischen Institutionen inzwischen kaum mehr ernst genommen, weil sie
so bequem abzuschicken sind. Bitte verwenden Sie
außerdem wenn möglich blaue Briefumschläge, zum  Beispiel umfunktionierte
Postbankkouverts, denn blaue Briefe werden traditionell als Mahnbriefe
verstanden. Unten sind Musterbriefe angefügt, die Sie übernehmen oder frei
verändern können. Uns ist jedoch daran gelegen, dass das Motto "Nicht in
meinem Namen" erhalten bleibt.
Damit die Aktion vom Schneeball zur Lawine wird, bitten wir Sie gleichzeitig,
diese Mail so schnell und so weit wie möglich zu verbreiten, an FreundInnen,
Bekannte und KollegInnen, aber auch an Organisationen und Institutionen, zu
denen Sie Kontakt haben. Freundliche Grüße Frauenaktion Scheherazade

XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX



[Uebersicht]
Arcade Games | Guitar Lessons Book | Venetian Blinds | Beaded Necklace | Shades