Möllemanns Aussagen über das Verhalten des israelischen Militärs waren sachlich richtig!
|
zur focus-Umfrage

Wer gestern in ARTE gesehen hat, wie irsaelische Soldaten in Djenin halbnackt Männer, Jugendliche und sogar Blinde dorch den Ort trieben, wie sie Sanitäter in ihren Fahrzeugen beschossen, als die zu Verletzten wollten, wie sie lebende Menschen mit dem Bulldozer untergepflügt haben, wird das auch Nazi-Methoden nennen (dürfen). Aber voher schön beim Friedman fragen.
Lieber Michel, diesmal hat der Zentralrat sich verrechnet!
Schön, dass immer mehr aufwachen!
Hoher Ex-CIA-Agent veröffentlicht Passagierlisten der 4 zum Terroranschlag benutzten Verkehrsflugzeuge: Der frühere CIA-Agent Oswald de Winter, der jetzt im spanischen Exil lebt, konnte aufgrund seiner früheren Verbindungen die Passagierlisten der 4 zum Terror benutzten Verkehrsflugzeuge in Erfahrung bringen und veröffentlichte sie in spanischen Zeitungen und im Internet. Unter den Passagieren gab es keine mit arabischen Namen. Die vom CIA als Terroristen genannten Personen befanden sich nicht auf den Passagierlisten. Falls sich tatsächlich arabische Entführer in den Verkehrmaschinen befunden haben sollten, müßten mit Wissen des Personals des Flughafens und der Fluggesellschaft an der Pass-Kontrolle vorbei über einen Nebeneingang in das Flugzeug gelangt sein. B16) Juden, Staat Israel, Staat Israel baut ein Konzentrationslager: Nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP bauen die Israelis ein früheres Konzentrationslager in der Stadt Kseiot in der Negevwüste wieder auf. Ein weiteres Lager 60 km südwestlich der Stadt Berscheeba mit dem Namen Ansar 3 soll auch wieder eröffnet werden. Von 1993 bis 1997 waren dort 1200 Palästinenser inhaftiert. Immer mehr Israelis sehnen sich nach Frieden - Rund 100.000 demonstrierten für Frieden: Am 27.4.demonstrierten nach Angaben des israelischen Fernsehens 100000 Menschen auf dem Rabin-Platz in Tel Aviv für den Frieden. Sie forderten einen vollständigen Rückzug Israels aus den besetzten palästinensischen Gebieten. Die israelische Friedensorganinisation «Peace Now» hatte zu dieser Demonstration aufgerufen. Mehrere Organisationen schlossen sich diesem Aufruf an, so die linke Partei Meretz, die Kibbuz-Bewegung und der Friedensblock von Uri Avneri. Der Oppositionsführer Yossi Sarid sagte in seiner Rede, Israel solle als freies Volk im eigenen Land leben - und nicht im Land eines anderen Volkes. Die Friedensbewegung «Peace Now» verlangt zudem die Räumung der Siedlungen im Gazastreifen und im Westjordanland und setzt sich für das Konzept «Zwei Staaten für zwei Völker» ein. Die Anzahl der Demonstrationsteilnehmer war für alle überwältigend. Der von den Organisatoren ausgewählte Platz war viel zu klein, so dass viele in die Nebenstrassen ausweichen mussten. Selbst die Friedensbewegung hat nicht mit soviel Unterstützung aus der israelischen Bevölkerung gerechnet. Mit dieser Veranstaltung hat sich das israelische Volk deutlich zu Wort gemeldet und signalisiert, dass es der Kriegspolitik der Regierung eine Absage erteilen und sich für den Frieden einsetzen will.
Möllemanns Aussagen über das Verhalten des israelischen Militärs waren sachlich richtig:
PHI erinnert an unseren Bericht vom Januar 2002: Dort haben wir die israelische Zeitung Ha’ aretz vom 25.1.2002 zitiert, die ganz eindeutig berichtete, daß das Israelische Militär derzeit an der Militärakademie die Methoden studieren, die von den Nazi zur Vernichtung der Juden im Warschauer Ghetto angewandt wurden, um aus den Erfahrungen der Deutschen Wehrmacht zu lernen. Wegen der Angriffe auf den FDP-Politiker Möllemann greifen wir den Vorfall aus dem Januar 2002 nochmals auf.
"Israels Armee studiert Nazi-Methoden" (Ha'aretz, Tel Aviv) Durch einen aufsehenerregenden Artikel erschütterte die israelische Oppositionszeitung Ha'aretz am 25. Januar ganz Israel, als sie einen Bericht ihres Korrespondenten Amir Oren mit dem Titel "Vor den Toren Jassirgrads" veröffentlichte. Zwei Tage später, am 27. Januar, wurde dieser Artikel auch in der englischen Version von Ha'aretz abgedruckt, sodaß weltweit über ihren Inhalt informiert wurde. Kern des Artikels ist das Eingeständnis, daß rechte Fanatiker in der Israelischen Armee (IDF) als Vorbild für ihre derzeitigen Operationen gegen die Palästinenser die Strategien und Taktiken studieren, die von den Nazis im Warschauer Getto angewandt wurden. Oren schreibt u.a.: Um sich ausreichend auf die nächste Etappe vorzubereiten, ist es nach der erst vor kurzem geäußerten Ansicht eines der israelischen Offiziere in den [besetzten] Gebieten gerechtfertigt und in der Tat wesentlich, von jedem nur möglichen Vorbild zu lernen. Wenn der Auftrag lautet, ein vollbesetztes Flüchtlingslager zu stürmen, oder den Basar in Nablus..., dann hat der Kommandeur die Pflicht, erst die aus früheren Schlachten gezogenen Lehren zu analysieren und sich anzueignen; sogar - egal wie schockierend das klingt - die [Erfahrungen der] Kämpfe der deutschen Armee im Ghetto von Warschau. "Der Offizier hat tatsächlich andere schockiert, nicht zuletzt deshalb, weil er mit dieser Ansicht nicht alleine steht. Viele seiner Kameraden stimmen darin überein, daß es jetzt zur Rettung von Israelis richtig ist, das Wissen aus dem schrecklichen Krieg zu nutzen, dessen Opfer seiner eigenen Abstammung waren. Das Ghetto von Warschau dient ihnen als Extrembeispiel, wobei kein Bezug zu dem strategischen Dialog besteht, den israelische und deutsche Verteidigungsexperten nächsten Monat abhalten". Im weiteren Verlauf des Artikels berichtet Oren über eine Auseinandersetzung in der israelischen Regierung über den militärpolitischen Kurs Israels zwischen den "gemäßigten" Kreisen um Verteidigungsminister Ben-Eliezer - wie Peres von der (sozialdemokratischen) Arbeitspartei - und den Falken um Ministerpräsident Scharon und Generalstabschef Mofaz, die klar die Oberhand hätten. Angesichts der harten Linie der Regierung Scharon werde "Arafat sich vermutlich in Ramallah eingraben und dort als Falle für die IDF ein Jassirgrad errichten".
aus Jo Conrad Forum 5.6.2002
|
|