9.1.2002 Der vollständige Text von LaRouches Analyse erscheint am 11. Januar im Magazin EIR.  
11. September: Was liegt hinter dem Schutzwall von Lügen?
  Am 23.12.2001 veröffentlichte LAROUCHE eine ausführliche Analyse der Ereignisse des 11.9., worin er die Ideologie der Verantwortlichen des versuchten Militärputschs an jenem Tag auf die langjährige Herausbildung gewisser „universalfaschistischer“ Strukturen im Militär- und Sicherheitsapparat zurückführt. LaRouches Aufsatz, dessen Einführung wir hier auszugsweise abdrucken, trägt den Titel Zbigniew Brzezinski und der 11. September. „Für alle, die willens und fähig sind, die wirklichen Mechanismen der Geschichte zu akzeptieren, läßt das Beweismaterial über die Ereignisse am 11.9. nur einen möglichen Schluß zu: Die wesentlichen Entwicklungen in den USA zwischen 8:45 Uhr und 11:00 Uhr EDT waren Reflektionen eines VERSUCHTEN MILITÄRPUTSCHS gegen die US-Regierung unter Präsident BUSH. Zu diesem Schluß kam ich noch in der ersten Stunde dieses Zeitintervalls, während ich ein ca. zweistündiges Live-Interview im Radio gab. Meine Bemerkungen in dieser Sendung wurden selbst zu einem wichtigen integralen Teil dieser Entwicklungen, nicht nur in den USA, sondern wegen ihrer weitreichenden Wirkung auch auf einen Großteil der übrigen Welt. Ist man bereit, das Thema ernsthaft zu diskutieren, gibt es nur zwei kompetente Alternativen, die bekannte Abfolge der Ereignisse — die in diesen Stunden weithin publiziert wurden — zu erklären: Erstens bestand die höchst ominöse Möglichkeit, dass die eigens für solche Fälle geschaffenen Sicherheitsvorkehrungen weitestgehend unterminiert worden waren — was an sich schon äußerst gefährlich für die nationale Sicherheit wäre. Zweitens bestand die wahrscheinlichere Möglichkeit, daß einige hohe US-Militärs „an den Schalthebeln“ einen Großteil der Standard- Sicherheitsmaßnahmen, die zumindest ausgereicht hätten, den Anschlag auf das Pentagon zu verhindern, außer Kraft gesetzt haben. Für jeden, der meine Erfahrung auf dem Gebiet der Politik zur strategischen Abwehr von Nuklearraketen teilt, deutete der Anschlag auf das Pentagon aufgrund seiner THERMONUKLEAREN IMPLIKATIONEN auf die zweite Alternative. Jeder von uns, der sich in diesen Fragen auskennt, mußte daher früher oder später in der Kombination dreier erfolgreicher Anschläge das Resultat eines vorsätzlichen „Inside Job“ erkennen. Schließlich erlaubte meine detaillierte Kenntnis der unmittelbaren strategischen Krise, in deren Kontext diese Anschläge stattfanden, keinen anderen Schluß, als daß es sich um einen militärischen Putschversuch handelte, dessen globalstrategische Implikationen so ominös sind, wie man sich das nur denken kann. Angesichts dieser Fakten müssen zwei Hauptprobleme der seitherigen US-Politik betont werden. Erstens: Warum haben unsere führenden Militärs und Geheimdienstexperten Präsident Bush nicht von dem Ablenkungsangriff auf den ehem. US-Verbündeten bei Spezialeinsätzen Osama BIN LADEN als angeblich Schuldigen in dieser Sache abgeraten? Die zweite, damit verbundene Frage lautet: Warum verteidigen viele offizielle Kreise weltweit trotz der massiven Häufung entsprechender tatsächlicher Beweise für das Gegenteil seit dem 11.9. immer noch die offiziell abgesegnete Beschwichtigungsversion „Es war bin Laden“ — obwohl sie selbst nach Monaten der Öffentlichkeit keine stichhaltigen Beweise für ihre Behauptung vorlegen können? Die Indizien [daß es sich um einen Putschversuch handelte], die schon in den ersten zwei Stunden des 11.9. vorlagen, muß man fairerweise als „zugegebenermaßen unvollständig, aber nichtsdestoweniger schlüssig“ bezeichnen, wenn man unmittelbar eine offizielle Reaktion bestimmen und dafür entsprechende militärische Einsatzregeln aktivieren bzw. schaffen will... Um die relevanten Beweise klar zu beurteilen, muß der Leser sehen, daß es nicht nur ein, sondern DREI VERSCHIEDENE ELEMENTE gibt, die bezüglich des 11.9. untersucht werden müssen: Erstens: Der Militärputsch selbst, der gewollte „Detonator“ der Gesamtoperation. Das schlimmstmögliche Resultat dieser Militärverschwörung — eine UNKONTROLLIERTE THERMONUKLEARE ESKALATION DER SUPERMÄCHTE — wurde durch ein rechtzeitiges Telefonat zwischen US-Präsident Bush und Russlands Präsident PUTIN verhindert. Zweitens: Der allgemeine politisch-strategische Faktor der u.a. von BRZEZINSKI und HUNTINGTON vertretenen Politik des „KONFLIKTS DER ZIVILISATIONEN“, von der dieser militärische Putschversuch nur ein untergeordneter Teil war. Diese Politik ist gewissermaßen „Haupttäter“ und Hauptaspekt der Gesamtoperation. Sie ist Hauptthema und Angriffsziel dieses Berichts. Sie ist der Faktor, der in dem WÜTENDEN FRAKTIONSKAMPF IN DER US-REGIERUNG und den führenden Medien deutlich hervortritt: z.B. an der Debatte über einen Militärschlag gegen den Irak. Drittens: Die implizit selbstmörderische Rolle der JETZIGEN ISRAELISCHEN REGIERUNG, welche die Gefahr in sich birgt, einen größeren Krieg auszulösen — einen Krieg, der u.a. die Selbstvernichtung des Staates Israel herbeiführen würde. Dieses immer offensichtlichere Risiko der Selbstvernichtung Israels bei Fortsetzung seiner jetzigen Politik war erklärtermaßen Premierminister RABINs Motiv, das Abkommen von Oslo zuwege zu bringen. Die Annahme dieses Abkommens war wiederum das  Motiv für den Staatsstreich in Israel durch die Ermordung Rabins... Wenn sich auch offiziell die Aufmerksamkeit auf das zweite dieser drei Elemente richten muß, ist trotzdem keine kompetente Einschätzung der Ereignisse des 11.9. möglich, wenn auch nur eines der drei Elemente der Gleichung des 11. September vernachlässigt wird. Erst nachdem wir alle drei identifizierten Elemente als zusammenhängende Bestandteile einer einzigen Wirkung erkannt und alle drei in den Kontext der GLOBALEN WIRTSCHAFTSKRISE gestellt haben, in dem sie existieren, wird eine rationale Würdigung der Ereignisse dieses Tages möglich. Jeder andere Ansatz wäre ein Beurteilungsfehler, eine irreführende Auflistung der Beweise. Um die tiefsitzenden, langjährigen Verbindungen, die diesen drei unterscheidbaren Teilen des Prozesses zugrundeliegen, zu verstehen, müssen wir das berücksichtigen, was man in einer Riemannschen (physikalischen) Differentialgeometrie als Faktor „MEHRFACHER VERKNÜPFUNG“ bezeichnet. Ein Beispiel: Zu den relativ einfachen, aber extrem wichtigen Faktengruppen, die berücksichtigt werden müssen, gehört die folgende Frage: Inwieweit spielte bei dem militärischen Putschversuch und seinen politisch-strategischen Folgen die tiefgreifende und implizit feindliche Unterwanderung der amerikanischen politischen und militärischen Kommando- und Operationsebene eine gestaltende Rolle?... Um die Hinweise auf die Absicht hinter der ersten der drei Putschkomponenten einzuschätzen, dürfen wir an die Untersuchung nicht mit irreführenden, ja kindischen Vorurteilen herangehen, wie sie derzeit die Diskussion der Weltpresse bestimmen. Ein militärischer Putschversuch gegen die führende Nuklearmacht der Welt oder selbst gegen Regierungen von Staaten mit kleinerem strategischen Gewicht, wie z.B. Israel, erlegt den Planern sehr strenge Regeln auf. Derart höchstriskante Pläne erfordern GRÖßTMÖGLICHE GEHEIMHALTUNG. Bei der Untersuchung der Verschwörung würden rational denkende Personen in hohen Stellen deshalb davon ausgehen, dass selbst die näher eingeweihten Mitverschwörer nicht genug wissen bzw. nicht lange genug leben durften, um ihre Führungsstellen nicht aufdecken zu können. Das Ergreifen und Verhören der „gedungenen Mörder“ führt in einem solchen Fall wahrscheinlich nicht dazu, kompetente Beweise gegen die hochrangigen Verschwörer zu finden, die den Putsch arrangiert haben. Die Untersuchung muß daher die Verdachtsmomente, mit deren Verfolgung die Verschwörer vorher rechnen mußten, ausklammern und sich auf das Aufspüren verläßlicherer Beweise konzentrieren... Für kompetente Spezialisten der Gegenaufklärung lautet daher die erste durch die Anschläge vom 11.9. aufgeworfene Frage: Was sollte nach der erfolgreichen Durchführung der Anschläge passieren? Der Putsch konnte nicht in Gang gesetzt worden sein, OHNE DAß ES VORHER SOLCHE WEITERGEHENDEN PLÄNE GAB. Diese Absichten waren allen entsprechenden Behörden wohlbekannt: a) das Auslösen einer ABFOLGE NUKLEARER ALARMZUSTÄNDE und b) das Auslösen EINES ALLGEMEINEN ZUSTANDS RELIGIÖSER UND ÄHNLICHER KRIEGE in vielen Regionen der Welt, wobei das derzeitige Vorgehen der israelischen Streitkräfte vorrangige Bedeutung hat. Nach den Ereignissen des 11.9. gibt es keine vernünftigen Zweifel mehr an der Existenz solcher weitergehenden Absichten... Die Ereignisse jenes Tages stellten den Präsidenten daher vor zwei Herausforderungen. Die letztendliche Absicht der Verschwörer zu vereiteln war die längerfristige Herausforderung, mit der Präsident Bush und sein Stab am Morgen des 11.9. konfrontiert waren. Die unmittelbare Herausforderung für den Präsidenten war an jenem Tag jedoch, die Sicherheitskräfte der USA wieder völlig UNTER SEINE PERSÖNLICHE KONTROLLE ZU BRINGEN. Nach Lage der Dinge müssen wir anerkennen, daß er auf diese unmittelbare Herausforderung gut reagiert hat... Bezüglich der Entscheidungen, welche die US-Regierung anscheinend im weiteren Verlauf des Tages getroffen hat, war die Leistung des Weißen Hauses jedoch von gemischter Qualität. Tatsächlich war die spätere Entscheidung, Osama Bin Laden und Afghanistan zum Ziel von Bombenangriffen zu machen, ein STRATEGISCHER FEHLER, und es zeigt sich inzwischen, daß diese Entscheidung weitere internationale Konsequenzen nach sich zieht, wie z.B. eine Intensivierung des Konflikts zwischen Indien und Pakistan, die strategisch gesehen die Welt insgesamt auf einen immer gefährlicheren Kurs bringt... In einer so enorm gefährlichen Krise wie der jetzigen muß der Präsident der USA eine dauerhafte Glaubwürdigkeit erwerben und bewahren. Der Versuch, Lügen zu verteidigen, die man für nützlich hält, wird diese Glaubwürdigkeit letztendlich unterminieren, was u.U. schreckliche Konsequenzen hat. Seit dem Abend des 11.9. ist die Politik unserer Republik deshalb immerweiter den Weg der Lügen hinabgedriftet, die man nach und nach erfand, um frühere Lügen — oder das, was man verharmlosend Propaganda-“Dreh“ nennt — zu verteidigen. Ein solcher „Schutzwall von Lügen“ führt — auch wenn es „gut gemeinte Lügen“ sind — stets auf die eine oder andere Weise zu Resultaten, die genauso schlimm oder noch schlimmer sind als das Problem, das man ursprünglich vermeiden wollte. Am Ende wird meist der Manipulator selbst manipuliert.“ Der vollständige Text von LaRouches Analyse erscheint am 11. Januar im Magazin EIR.   Wie die Doktrin vom „Konflikt der Zivilisationen“ fabriziert wurde.


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