| Am 23.12.2001 veröffentlichte LAROUCHE eine
ausführliche Analyse der Ereignisse des 11.9., worin er die Ideologie der
Verantwortlichen des versuchten Militärputschs an jenem Tag auf die
langjährige Herausbildung gewisser universalfaschistischer
Strukturen im Militär- und Sicherheitsapparat zurückführt.
LaRouches Aufsatz, dessen Einführung wir hier auszugsweise abdrucken,
trägt den Titel Zbigniew Brzezinski und der 11. September. Für
alle, die willens und fähig sind, die wirklichen Mechanismen der
Geschichte zu akzeptieren, läßt das Beweismaterial über die
Ereignisse am 11.9. nur einen möglichen Schluß zu: Die wesentlichen
Entwicklungen in den USA zwischen 8:45 Uhr und 11:00 Uhr EDT waren Reflektionen
eines VERSUCHTEN MILITÄRPUTSCHS gegen die US-Regierung unter
Präsident BUSH. Zu diesem Schluß kam ich noch in der ersten Stunde
dieses Zeitintervalls, während ich ein ca. zweistündiges
Live-Interview im Radio gab. Meine Bemerkungen in dieser Sendung wurden selbst
zu einem wichtigen integralen Teil dieser Entwicklungen, nicht nur in den USA,
sondern wegen ihrer weitreichenden Wirkung auch auf einen Großteil der
übrigen Welt. Ist man bereit, das Thema ernsthaft zu diskutieren, gibt es
nur zwei kompetente Alternativen, die bekannte Abfolge der Ereignisse
die in diesen Stunden weithin publiziert wurden zu erklären:
Erstens bestand die höchst ominöse Möglichkeit, dass die eigens
für solche Fälle geschaffenen Sicherheitsvorkehrungen weitestgehend
unterminiert worden waren was an sich schon äußerst
gefährlich für die nationale Sicherheit wäre. Zweitens bestand
die wahrscheinlichere Möglichkeit, daß einige hohe US-Militärs
an den Schalthebeln einen Großteil der Standard-
Sicherheitsmaßnahmen, die zumindest ausgereicht hätten, den Anschlag
auf das Pentagon zu verhindern, außer Kraft gesetzt haben. Für
jeden, der meine Erfahrung auf dem Gebiet der Politik zur strategischen Abwehr
von Nuklearraketen teilt, deutete der Anschlag auf das Pentagon aufgrund seiner
THERMONUKLEAREN IMPLIKATIONEN auf die zweite Alternative. Jeder von uns, der
sich in diesen Fragen auskennt, mußte daher früher oder später
in der Kombination dreier erfolgreicher Anschläge das Resultat eines
vorsätzlichen Inside Job erkennen. Schließlich erlaubte
meine detaillierte Kenntnis der unmittelbaren strategischen Krise, in deren
Kontext diese Anschläge stattfanden, keinen anderen Schluß, als
daß es sich um einen militärischen Putschversuch handelte, dessen
globalstrategische Implikationen so ominös sind, wie man sich das nur
denken kann. Angesichts dieser Fakten müssen zwei Hauptprobleme der
seitherigen US-Politik betont werden. Erstens: Warum haben unsere
führenden Militärs und Geheimdienstexperten Präsident Bush nicht
von dem Ablenkungsangriff auf den ehem. US-Verbündeten bei
Spezialeinsätzen Osama BIN LADEN als angeblich Schuldigen in dieser Sache
abgeraten? Die zweite, damit verbundene Frage lautet: Warum verteidigen viele
offizielle Kreise weltweit trotz der massiven Häufung entsprechender
tatsächlicher Beweise für das Gegenteil seit dem 11.9. immer noch die
offiziell abgesegnete Beschwichtigungsversion Es war bin Laden
obwohl sie selbst nach Monaten der Öffentlichkeit keine
stichhaltigen Beweise für ihre Behauptung vorlegen können? Die
Indizien [daß es sich um einen Putschversuch handelte], die schon in den
ersten zwei Stunden des 11.9. vorlagen, muß man fairerweise als
zugegebenermaßen unvollständig, aber nichtsdestoweniger
schlüssig bezeichnen, wenn man unmittelbar eine offizielle Reaktion
bestimmen und dafür entsprechende militärische Einsatzregeln
aktivieren bzw. schaffen will... Um die relevanten Beweise klar zu beurteilen,
muß der Leser sehen, daß es nicht nur ein, sondern DREI
VERSCHIEDENE ELEMENTE gibt, die bezüglich des 11.9. untersucht werden
müssen: Erstens: Der Militärputsch selbst, der gewollte
Detonator der Gesamtoperation. Das schlimmstmögliche Resultat
dieser Militärverschwörung eine UNKONTROLLIERTE THERMONUKLEARE
ESKALATION DER SUPERMÄCHTE wurde durch ein rechtzeitiges Telefonat
zwischen US-Präsident Bush und Russlands Präsident PUTIN verhindert.
Zweitens: Der allgemeine politisch-strategische Faktor der u.a. von BRZEZINSKI
und HUNTINGTON vertretenen Politik des KONFLIKTS DER
ZIVILISATIONEN, von der dieser militärische Putschversuch nur ein
untergeordneter Teil war. Diese Politik ist gewissermaßen
Haupttäter und Hauptaspekt der Gesamtoperation. Sie ist
Hauptthema und Angriffsziel dieses Berichts. Sie ist der Faktor, der in dem
WÜTENDEN FRAKTIONSKAMPF IN DER US-REGIERUNG und den führenden Medien
deutlich hervortritt: z.B. an der Debatte über einen Militärschlag
gegen den Irak. Drittens: Die implizit selbstmörderische Rolle der
JETZIGEN ISRAELISCHEN REGIERUNG, welche die Gefahr in sich birgt, einen
größeren Krieg auszulösen einen Krieg, der u.a. die
Selbstvernichtung des Staates Israel herbeiführen würde. Dieses immer
offensichtlichere Risiko der Selbstvernichtung Israels bei Fortsetzung seiner
jetzigen Politik war erklärtermaßen Premierminister RABINs Motiv,
das Abkommen von Oslo zuwege zu bringen. Die Annahme dieses Abkommens war
wiederum das Motiv für den Staatsstreich in Israel durch die
Ermordung Rabins... Wenn sich auch offiziell die Aufmerksamkeit auf das zweite
dieser drei Elemente richten muß, ist trotzdem keine kompetente
Einschätzung der Ereignisse des 11.9. möglich, wenn auch nur eines
der drei Elemente der Gleichung des 11. September vernachlässigt wird.
Erst nachdem wir alle drei identifizierten Elemente als zusammenhängende
Bestandteile einer einzigen Wirkung erkannt und alle drei in den Kontext der
GLOBALEN WIRTSCHAFTSKRISE gestellt haben, in dem sie existieren, wird eine
rationale Würdigung der Ereignisse dieses Tages möglich. Jeder andere
Ansatz wäre ein Beurteilungsfehler, eine irreführende Auflistung der
Beweise. Um die tiefsitzenden, langjährigen Verbindungen, die diesen drei
unterscheidbaren Teilen des Prozesses zugrundeliegen, zu verstehen, müssen
wir das berücksichtigen, was man in einer Riemannschen (physikalischen)
Differentialgeometrie als Faktor MEHRFACHER VERKNÜPFUNG
bezeichnet. Ein Beispiel: Zu den relativ einfachen, aber extrem wichtigen
Faktengruppen, die berücksichtigt werden müssen, gehört die
folgende Frage: Inwieweit spielte bei dem militärischen Putschversuch und
seinen politisch-strategischen Folgen die tiefgreifende und implizit feindliche
Unterwanderung der amerikanischen politischen und militärischen Kommando-
und Operationsebene eine gestaltende Rolle?... Um die Hinweise auf die Absicht
hinter der ersten der drei Putschkomponenten einzuschätzen, dürfen
wir an die Untersuchung nicht mit irreführenden, ja kindischen Vorurteilen
herangehen, wie sie derzeit die Diskussion der Weltpresse bestimmen. Ein
militärischer Putschversuch gegen die führende Nuklearmacht der Welt
oder selbst gegen Regierungen von Staaten mit kleinerem strategischen Gewicht,
wie z.B. Israel, erlegt den Planern sehr strenge Regeln auf. Derart
höchstriskante Pläne erfordern GRÖßTMÖGLICHE
GEHEIMHALTUNG. Bei der Untersuchung der Verschwörung würden rational
denkende Personen in hohen Stellen deshalb davon ausgehen, dass selbst die
näher eingeweihten Mitverschwörer nicht genug wissen bzw. nicht lange
genug leben durften, um ihre Führungsstellen nicht aufdecken zu
können. Das Ergreifen und Verhören der gedungenen
Mörder führt in einem solchen Fall wahrscheinlich nicht dazu,
kompetente Beweise gegen die hochrangigen Verschwörer zu finden, die den
Putsch arrangiert haben. Die Untersuchung muß daher die Verdachtsmomente,
mit deren Verfolgung die Verschwörer vorher rechnen mußten,
ausklammern und sich auf das Aufspüren verläßlicherer Beweise
konzentrieren... Für kompetente Spezialisten der Gegenaufklärung
lautet daher die erste durch die Anschläge vom 11.9. aufgeworfene Frage:
Was sollte nach der erfolgreichen Durchführung der Anschläge
passieren? Der Putsch konnte nicht in Gang gesetzt worden sein, OHNE DAß
ES VORHER SOLCHE WEITERGEHENDEN PLÄNE GAB. Diese Absichten waren allen
entsprechenden Behörden wohlbekannt: a) das Auslösen einer ABFOLGE
NUKLEARER ALARMZUSTÄNDE und b) das Auslösen EINES ALLGEMEINEN
ZUSTANDS RELIGIÖSER UND ÄHNLICHER KRIEGE in vielen Regionen der Welt,
wobei das derzeitige Vorgehen der israelischen Streitkräfte vorrangige
Bedeutung hat. Nach den Ereignissen des 11.9. gibt es keine vernünftigen
Zweifel mehr an der Existenz solcher weitergehenden Absichten... Die Ereignisse
jenes Tages stellten den Präsidenten daher vor zwei Herausforderungen. Die
letztendliche Absicht der Verschwörer zu vereiteln war die
längerfristige Herausforderung, mit der Präsident Bush und sein Stab
am Morgen des 11.9. konfrontiert waren. Die unmittelbare Herausforderung
für den Präsidenten war an jenem Tag jedoch, die
Sicherheitskräfte der USA wieder völlig UNTER SEINE PERSÖNLICHE
KONTROLLE ZU BRINGEN. Nach Lage der Dinge müssen wir anerkennen, daß
er auf diese unmittelbare Herausforderung gut reagiert hat... Bezüglich
der Entscheidungen, welche die US-Regierung anscheinend im weiteren Verlauf des
Tages getroffen hat, war die Leistung des Weißen Hauses jedoch von
gemischter Qualität. Tatsächlich war die spätere Entscheidung,
Osama Bin Laden und Afghanistan zum Ziel von Bombenangriffen zu machen, ein
STRATEGISCHER FEHLER, und es zeigt sich inzwischen, daß diese
Entscheidung weitere internationale Konsequenzen nach sich zieht, wie z.B. eine
Intensivierung des Konflikts zwischen Indien und Pakistan, die strategisch
gesehen die Welt insgesamt auf einen immer gefährlicheren Kurs bringt...
In einer so enorm gefährlichen Krise wie der jetzigen muß der
Präsident der USA eine dauerhafte Glaubwürdigkeit erwerben und
bewahren. Der Versuch, Lügen zu verteidigen, die man für
nützlich hält, wird diese Glaubwürdigkeit letztendlich
unterminieren, was u.U. schreckliche Konsequenzen hat. Seit dem Abend des 11.9.
ist die Politik unserer Republik deshalb immerweiter den Weg der Lügen
hinabgedriftet, die man nach und nach erfand, um frühere Lügen
oder das, was man verharmlosend Propaganda-Dreh nennt zu
verteidigen. Ein solcher Schutzwall von Lügen führt
auch wenn es gut gemeinte Lügen sind stets auf
die eine oder andere Weise zu Resultaten, die genauso schlimm oder noch
schlimmer sind als das Problem, das man ursprünglich vermeiden wollte. Am
Ende wird meist der Manipulator selbst manipuliert. Der vollständige
Text von LaRouches Analyse erscheint am 11. Januar im Magazin EIR. Wie
die Doktrin vom Konflikt der Zivilisationen fabriziert wurde. |