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Die Kongressabgeordnete Cynthia McKinney fordert eine Untersuchung über die mögliche Verstrickung der US-Regierung in die Ereignisse vom 11.9. Während die
Verschwörungsliebhaber in den vielen offenen Fragen um die Ereignisse am
11.9. herumstochern, sind die auf Vernunft pochenden Ablehner von
Verschwörungstheorien wesentlich weniger damit beschäftigt, die
Wahrheit der offiziellen Version der Geschehnisse zu bestätigen. Die oft
heftige, kaum begründete Zurückweisung der Skeptiker scheint mit der
konservativen Haltung zusammen zu hängen, dass das Unvorstellbare nicht
gedacht werden darf und dass bei Zweifeln eher der Regierung als irgendwelchen
Spinnern geglaubt werden sollte. Nun haben die Skeptiker in der demokratischen
Kongressabgeordneten
In einem Radiointerview hat Cynthia McKinney, wie
die Washington Post ziemlich neutral
McKinney erklärte in einem Statement, sie habe zwar keine Beweise dafür, dass Bush oder andere Mitglieder der Regierung sich persönlich an den Folgen der Angriffe bereichert hätten, aber dass eine gewissenhafte Untersuchung solche durchaus entdecken könnte. Der Verteidigungshaushalt der USA für 2003 soll beispielsweise um 11 Prozent auf insgesamt 379 Milliarden Dollar steigen. Viel Geld fließt dabei nicht direkt in Bereiche, die mit der Terrorbekämpfung zu tun haben, sondern in große Rüstungsprojekte, die vor der Bush-Regierung in Gefahr standen, gekippt zu werden. Die Abgeordnete verweist etwa darauf, dass die
Bush-Regierung
Der Sprecher von Präsident Bush, Scott McLellan, sagte dazu nur: "Die amerikanischen Menschen kennen die Fakten, und sie achten nicht auf solche lächerlichen, grundlosen Ansichten." McKinney ist jedenfalls der Meinung, dass die Anschläge "einer Regierung mit zweifelhafter Legitimität eine unvorstellbare Macht" beschert hätten, weswegen ein Verdacht nicht von der Hand zu weisen sei. |