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INSTITUT FÜR MATHEMATISCHE PHYSIK DER TECHNISCHEN UNIVERSITÄT CAROLO-WILHELMINA - Prof. Dr. G. Gerlich - |
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An die
Redaktion der
Frankfurter Allgemeinen Zeitung
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Auch in der FAZ sollte nicht unwidersprochen zu lesen sein, daß es sich bei Dr. Thüne um eine singuläre Einzelmeinung eines Meteorologen handele, von der sich der Vorstand der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft distanziert habe; es handelt sich bei diesem von Herrn Schönwiese zitierten Text um eine Pressemitteilung des Vorsitzenden dieser Gesellschaft, Dr. Gerd Tetzlaff, in dessen Text man keine nichttriviale, richtige physikalische Aussage finden kann. Auf die wichtigsten Falschaussagen des Herrn Dr. Tetzlaff bin ich in dem beiliegenden, allgemein verständlich geschriebenen Text eingegangen.
Im Zusammenhang zu der ebenfalls von Herrn Schönwiese erwähnten Deutschen Physikalischen Gesellschaft sollte man anmerken, daß schon im Jahre 1972 in deren offiziellen Mitteilungsblatt, den Physikalischen Blättern, ein Artikel von Prof. A. Schack erschienen ist, den K. Rudzinski in der FAZ vom 15. 9. 1976 mit dem Titel "Kein Treibhauseffekt durch Kohlensäure" besprochen hatte! Damals war Herr Schönwiese noch nicht "Professor für Meteorologische Umweltforschung" bzw. "Direktor des Zentrums für Umweltforschung" der Universität Frankfurt/Main. Es gibt einen "Report of the European Science and Environment Forum" mit dem Titel "The Global Warming Debate" vom März 1996, in der eine große Zahl berühmter Wissenschaftler die IPCC-Texte in ein Nichts auflösen. Wie es der Name Intergovernmental Panel of Climate Change zeigt, ist das IPCC keine wissenschaftliche Organisation, sondern es besitzt bestenfalls die untere Grenze der wissenschaftlichen Qualifikationen von Regierungen. Herrn Schönwiese zum kompetenten Beurteiler der Kritiker an der Treibhauseffekthysterie zu machen, dessen Institute wie das IPCC ja nur zum "Beweis" dieser absurden Thesen gegründet wurden, ist wirklich nichts anderes, als den Bock zum Gärtner zu machen. Wie Herr Schönwiese, verdanken viele moderne Klimatologen ihre Existenz nur der unbeweisbaren Behauptung, fiktive Klimaparameter wären für die Menschheit relevant und von den Menschen beeinflußbar, indem sie Politikern einreden konnten, sie würden ihre Aussagen mit physikalisch sinnvollen Modellen begründen können, aber ohne daß diese Leute jemals eine einzige physikalische Theorie gemacht haben!Die Klimakunde gehörte früher einmal zur Geographie, die - wie es schon der Name sagt - eine typisch beschreibende Wissenschaft ohne echte sichere, nichttriviale Vorhersagemöglichkeiten ist. Teile der modernen Klimatologen, die grundsätzlich nur nicht überprüfbare Behauptungen aufstellen, was die Leserbriefe von den Professoren Flohn, Heinloth und Schönwiese besonders deutlich belegen, verstehen die Klimatologie als eine Theorie fiktiver Wettermittelwerte, bei der weder die Mittelwertsbildungen und die Mathematik, noch die Physik oder Chemie stimmen. Es werden dort mit Sicherheit weniger physikalische Gesetzmäßigkeiten richtig verwendet - nämlich keine! - , als in der Astrologie. Auch die Prognosefähigkeit ist in der gleichen Weise einzuordnen. Wie die Texte von Herrn Schönwiese zeigen, kann er noch nicht einmal die Strahlungsgesetze vernünftig verwenden. Die verunstalteten hydrodynamischen Gleichungen in den Klimamodellen (gekoppelte Atmosphären- und Ozeanmodelle) darf man keinem Physiker zeigen oder jemandem, der ein numerisches Computerprogramm geschrieben hat. Wie sagte doch der Kollege Hasselmann in diesem Zusammenhang sinngemäß so schön im Rundfunk? Lieber ein schlechtes Modell, als gar kein Modell, damit man in die Zukunft blicken kann. Dies kann man sehr gut auch so ausdrücken: Lieber falsche Prognosen, als gar keine Prognosen, damit die öffentlichen Gelder in früher überflüssige, neu erfundene "Wissenschaften" und Institute fließen und damit Leute wie Herr Schönwiese für ihre "Beratertätigkeit" ordentlich Spesen bekommen und Weltreisen machen können. Es geht hier nicht um ehrliche Wissenschaft, sondern um ein Beispiel vom Märchen von Kaisers neuen Kleidern, in dem Nichtphysiker vortäuschen, sie wüßten, wie man physikalisch nicht berechenbare Vorgänge beschreiben und berechnen kann.
Mit freundlichen Grüßen!