Nr. 06/2001 der Michael Kent Depesche Copyright © 2001 by Sabine Hinz Verlag Stuttgart Alle Rechte vorbehalten

Protrait Prof. Dr. med. Probst, von Michael Kent, 09.04.2001

»Gesunde Lebensführung beginnt im Kopf«

- Sie werden nicht Chefarzt, wenn Sie nicht zu den Freimaurern gehören -

Ich kann mich an kaum einen Vortrag erinnern, der mich mehr gefesselt und fasziniert hätte, als die eineinhalb stündige Ansprache von Prof. Dr. med. Dr. habil. Karl]. Probst beim diesjährigen „Kent-Treffen" am 24. März in Fulda.

Prof. Dr. med. Dr. habil. Karl J. Probst

Praktischer Arzt, Leiter des erfolgreichen „Wellness-Energie-Zentrums" im Allgäu und Mitherausgeber des Monatsmagazins „natürlich leben". Mozartstraße 22 • 87724 Ottobeuren Telefon: 0 83 32 - 9 34 00 • Fax: 9 34 01 E-mail: karlprobst@hotmail.com Internet: http://www.profprobst.de

Kein Vorspiel, kein Geplänkel, kein Drumherum, keine Schonfrist fürs Publikum, keine Streicheleinheiten, Prof. Dr. Probst kam gleich zur Sache. Die Psychopolitik bezeichnete er als „Genickbrechertechniken", betonte aber, dass manche Menschen gerade an den Bruchstellen erstarken. Im Zeitalter der Massenverdummung müsse eine wahre Therapie vor allem eines sein: De-Hypnose! „Seid klug wie die Schlangen und sanft wie die Tauben".

Dann ging es ums eigentliche Thema: „Gesundheit wird durch die Art der Lebensführung entschieden!" Schüttet man oben Müll rein, und ist die Zufuhr größer als die Ausscheidungsfähigkeit, „läuft die Klärgrube Mensch" über. Dies äußert sich an der individuellen Schwachstelle des Körpers als Krankheit.

„Wenn der Wasserhahn voll aufgedreht ist, und das Becken läuft über, was würden Sie zuerst tun?" fragte Dr. Probst, „den Hahn zudrehen oder einen Klempner rufen?" Natürlich den Hahn zudrehen! Warum also schütten Menschen fortwährend Müll in sich hinein und wundern sich dann, dass sie krank werden? Wie wäre es statt dessen, einfach den Hahn zuzudrehen und eine gewisse Zeit zu fasten, bzw. sich von frischen Früchten zu ernähren?

Generell, so Dr. Probst, stehen zwei Schrauben zur Verfügung an denen sich hinsichtlich körperlicher Gesundheit drehen läßt: (1) die Zufuhr von Richtigem und (2) die Verbesserung der Ausscheidung. „Du bist, was du isst! Von Nichts kommt Nichts" Daher sollten wir vor allem lebendige Nahrung zu uns nehmen, sonnengereifte Früchte, denn auch Licht ist Leben und wird in der Frucht gespeichert. Vor allem komme es darauf an, dass die Menschen ihren Ernährungsinstinkt entdecken und wieder die Stimme ihres Herzens hören.

Wahre Antworten sind immer einfach. Man braucht dafür kein Latein, kein Griechisch und kein Fachchinesisch. „Wenn jemand mit solchen Ausdrücken um sich wirft, ist höchste Vorsicht geboten!! Das ist ein Verführer!" lautet Prof. Probsts Ansicht, der seine Karriere als ganz normaler Arzt begann, bevor er vor 7 Jahren dem „hypnotischen Bannkreis der Medizin" den Rücken zuwandte und sich fortan nicht mehr als Arzt sondern als „Gesundheitspraktiker" bezeichnete. „Sie erleben ja den heiligen Zorn, der in mir brennt! Wenn Sie einen Doktor sehen: Beine in die Hand und rennen!!"

Im weiteren Verlauf zeigte er auf, dass das, was die Schulmedizin als „Krankheit" bezeichnet, in Wahrheit Freund der Menschen ist: Was als Krankheit wahrgenommen wird, ist eigentlich ein Heilungsvorgang des Organismus, ein natürliches Programm zur Wiederherstellung der Gesundheit.

Die „bösen, bösen, bösen Bakterien" benannte Dr. Probst folgerichtig als „Engel des Himmels" Warum? Er verwies auf die Arbeiten von Prof. Vincent, der aufzeigte, wie Bakterien eigentlich Heilungshelfer sind: Wenn es Bakterien nicht schaffen, kommen Pilze. Wenn es diese nicht schaffen, kommen die Viren. So hat alles seine Ordnung, alles dient dem Wohl des Menschen, so lange es nicht zu bekämpfender und nieder machender Einmischung von außen kommt. Das ist das klassische Prinzip der Naturheilkunde, die den Menschen ganzheitlich sieht.

Schlaglichter aus dem Vortrag:

„Einmal vor die Leitung der Kassenärztlichen Vereinigung zitiert, um seine „seltsamen Ver-schreibungsgewohnheiten" zu rechtfertigen, antwortete Dr. Probst: „Aber sehen Sie, ich habe die Patienten doch alle gesund gemachti", worauf sein Gesprächspartner erwiderte: „Dies, lieber Kollege Probst, ist aber im Krankenkassenplan nicht vorgesehen!" Vorgesehen ist lediglich die „Erhaltung bzw. Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit des Patienten"!!

»Passen Sie bloß auf, dass Sie nicht ins Krankenhaus kommen; da könnten Sie relativ schnell gestorben werden!«

»Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom!«

»Vorstellung schafft Wirklichkeit.«

»Sie werden nicht Chefarzt, wenn Sie nicht zu den Freimaurern gehören«

»Als in Israel einmal die Ärzte streikten, waren die Leute plötzlich so gesund wie nie zuvor. Deshalb dürfen bei uns Ärzte nicht streiken; sonst würden es ja alle merken!«

»Haben Sie offene Beine? Fasten Sie ein paar Tage, dann sind die wieder zu!«

»Die Seele wird nichts anfachen, was sie nicht selbst handhaben kann!«


Kein Wunder also, dass Prof. Dr. Probst die von ihm geführte Klink nicht „Krankenhaus" nennt, sondern „Wellness-Energie-Zentrum" -auch, wenn er ansonsten kein Freund künstlicher fremdländischer Begriffe ist. Das Wort „Wellness" (siehe Erklärung Kasten unten) hat nun einmal kein Pendant im Deutschen.

Wellness spiegelt den integralen, alles umfassenden Gedanken wieder, den Diamanten, der viele Facetten hat. Wir sind nicht Körper oder Organ, sondern ein Organismus, der

sämtliche Lebensbereiche mit einschließt. Im Zuge dieser Betrachtung müsse sich der Arzt vom Doktor zum Heiler, zum Lehrer, zum Ratgeber und Berater wandeln, um den Menschen zu Eigenverantwortung und Erkenntnis zu fuhren. Ein Arzt, der nicht Priester ist, „ist ein Technokrat, ein Fleischer mit Abitur". Aus Patienten sollen Klienten werden, die sich aus der „hypnotischen Gedankenfalle", dem Hamsterrad befreien und sich den Nasenring herausziehen.

Als bevorzugte Ernährung für den Menschen nannte Dr. Probst die Sonnenkost: möglichst ungemischt, ungewürzt und ungekocht!

Zum Abschluss des Vortrags wurden wir mit der faszinierenden Formel des NEW START beschenkt, einem Weg, um zu Gesundheit im ganzheitlichen Sinne zu gelangen:





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