Michael Kent, 6. Aug. 2002

die vollständigen Texte unter: Nr. 30/2002 Kent Depesche Sabine Hinz Verlag Hasenbergstr. 107 70176 Stuttgart Tel. 0711 6361811 Fax 0711 6361810 info@sabinehinz.de www.sabinehinz.de

Oh, du süßer Tod auf Raten!
Anmerkung von Paulus: "Wer will uns da umbringen?"

Eine sprunghafte Verbesserung des körberlichen Wohlbefindens

Es bereitet mir daher große Freude, Ihnen heute einen winzigen, dafür um so wichtigeren Tipp vermitteln zu dürfen. Einen Tipp, der, wenn Sie ihn befolgen, Etliches in Ihrem Leben oder im Leben Ihrer Mitmenschen verbessern kann — und das ist auch der Grund, warum jene Information bisher „strengster Geheimhaltung" unterlag. Es lassen sich mit der Vertuschung nämlich Milliarden verdienen. Wäre jener Ratschlag allen bekannt, könnten innerhalb von Monaten wohl die Hälfte aller Krankenhäuser Konkurs anmelden, drei Viertel aller Ärzte in Pension gehen und bestimmt 85 % aller Zahnarztpraxen abdanken! Doch nicht nur die medizinische Massenproduktion wäre betroffen, auch die derzeitige, „Lebens-mittel"-Industrie könnte glattweg einpacken. Ebenfalls von diesem einschneidenden Crash in den Abgrund gerissen würden Pharmakonzerne, medizinische Nebengewerbe, Heilpraktiker, Krankenkassen, Versicherungen, Apotheker, kassenärztlichen Vereinigungen, usw.

Das Lustige dabei ist, dass Sie die Information, die ich Ihnen bald geben werde, schon seit langer Zeit besitzen. Man hat Sie Ihnen in Kindertagen bereits vermittelt. ABER: Fast kein einziger Mensch, den ich kenne, hält sich konsequent daran. Warum nicht? Weil eine zig Milliarden gewichtige Propagandakampagne trefflich darum bemüht ist, Sie tagtäglich vom Gegenteil der Wahrheit zu überzeugen. Die Verdunkelung der Tatsachen ist hier ein so heißes - weil milliardenschweres - Eisen, dass zahlreiche Fälle aktenkundig sind, wo wahrhaft integre Volksaufklärer aus den Reihen der Ärzte und Zahnärzte Mordanschläge auf ihre Person oder ihre Verwandtschaft erlebten - mehrfach - und ihre Karrieren samt und sonders mit energischer Hingabe vernichtet wurden (siehe auch heutiger Beitrag von Dr. Schnitzer).

Die Wahrheit existiert also längst, doch man hat sie übertüncht, verdeckt, bemäntelt, umschrieben, in ihrer Wichtigkeit abgemindert, unterbetont. Unmengen Anderes dazu verlautbaren lassen und engelszungenhaftes Werbegsäusel darum herumgestrickt. Kurzum, man hat sich fürsorglich darum bemüht, Sie dazu zu bringen, dass Sie sich nicht an das halten, was Sie schon längst wissen. Wenn Sie aber verstehen und umfassend nachvollziehen können, warum die Wahrheit, die Sie schon längst wussten, eine Wahrheit ist, an die Sie sich halten sollten, dann dürfen Sie wahrscheinlich bald schon eine sprunghafte Verbesserung des körperlichen Wohlbefindens erleben.

Die gute Nachricht in diesem Zusammenhang lautet: Man kann wieder Kraft und Energie haben, kann mit beträchtlicher Wahrscheinlichkeit wirksam abnehmen und seinem Wunschgewicht näher kommen — ohne doofe Tricks oder Diäten. Man kann morgens wieder erfrischt dem Bett entsteigen, kann gesund, konzentriert und leistungsfähig werden, kann gesunde Zähne bekommen, man kann mehr Spaß im Leben haben - und dies, indem man eine einzige Sache aufrichtig und konsequent beherzigt.

Wie alle großen, einfachen Lösungen weist natürlich auch der heutige Ratschlag Grenzen auf, denn immer sind das Ausmaß der Gesamtschädigung sowie die Konstitution im allgemeinen zu berücksichtigen, und selbstverständlich sind psychische, geistige, mentale Faktoren an vorderster Front einer jeden Verursachung zu nennen. Wundermaßnahmen, die alles sofort in Ordnung bringen, gibt es natürlich nicht. ABER: Es gibt ein Gift, das fast alle gnadenlos verführt hat, einen todbringenden Umstand, dem heute nahezu alle ausgesetzt sind, eine Sünde, der sich heute die meisten hingeben - und dies derart exzessiv, dass die Vermeidung dieser einen Sünde Ergebnisse hervorbringen kann, die oft wundergleich anmuten - wobei die Wichtigkeit dieses letzten Satzes wahrscheinlich nicht überbetont werden kann! Definitiv: Es lässt sich durch die Berücksichtigung einer Sache ein schneller und vor allem nachhaltig wirkender, wesentlicher Aufwärtssprung im allgemeinen Wohlbefinden erzielen.

Wie Ihnen vielleicht schon bewusst wurde, spreche ich gerade von Fabrikzucker. Führende Ärzte, die sich auf wissenschaftliche Weise kritisch damit auseinandersetzten, wie Dr. Bruker, Dr. Schnitzer, Dr. Knelleken (siehe Buchbesprechung „Vorsicht Fluor" im Kasten) und andere, bezeichnen Fabrikzucker in ihren Aufklärungsschriften u.a. als:

(a) ein starkes Gift, das chronisch degenerativen Prozessen und Krankheiten Vorschub leistet bzw. sie sogar verursacht,

(b) einen Killer der natürlichen körperlichen Energieversorgung,

(c) einen Zerstörer der gesunden, natürlichen Darmflora und somit treibende Kraft bei der Schwächung dessen, was man unter dem Begriff „Immunsystem" versteht,

(d) einen Suchtstoff (in seiner Stärke durchaus vergleichbar mit Nikotin),

(e) den Ausloser Nummer Eins für Zahnverfall, Karies und sogar auch Paradontose,

(f) einen gefährlichen Vitaminräuber (vor allem der B-Vitamine).

(1) Saccharose: chemische Bezeichnung für einen Zweifachzucker aus einem Molekül Traubenzucker und einem Molekül Fruchtzucker (zu gnech sakcha-ron Gries, Zuckerkorn)

(2) Ursuße: Zur Herstellung von Ursuße wird zwischen Walzen abgepresster Zuckerrohrsaft filtriert und in Kochkesseln eingedickt Dabei wird er standig gerührt, damit sich die entstehenden Zuckerknstalle und die Melasse nicht trennen Die Masser wird abgekühlt und erstarrt zu kleinen Kornchen So behalt Ursuße wenigstens ein Teil der ursprünglichen Inhaltstoffe, vor allem aber bleibt er von der chemischen Marter der Raffinade verschont.

Ich möchte dieser Liste Folgendes hinzuzufügen: Zucker ist erfahrungsgemäß einer der Verderber des Geschmacksinns — was man merkt, sobald man damit aufhört -, starker Säurebüdner und somit Mitverursa-cher von vorzeitigem körperlichen Verfall (siehe Entsäuerungsserie). Für jedermann leicht beobachtbar ist Zucker Mitauslöser für hyperaktives Verhalten, und er ist bei vielen allergischen Reaktionen zumindest maßgeblich beteiligt - von der Verursachung von Fettleibigkeit und Verdauungsbeschwerden sowie Unverträglichkeit vollwertiger Lebensmittel bei gleichzeitigem Zuckerkonsum ganz zu schweigen.

Den Vorschlag, den ich Ihnen also heute unterbreiten möchte, lautet: Verzichten Sie einen Monat lang auf sämtlichen Zucker, auf alle hellen Auszugsmehle (die als einfache Kohlenhydrate dem Zucker ähnlich sind) sowie auf Produkte, die Zucker und Weißmehle enthalten. Verzichten Sie gänzlich darauf, ohne Kompromiss -nur dann werden Sie wirklich angemessen beurteilen können, was dieser Tipp wert ist.

Der tapfere Arzt Dr. Max Otto Bruker (er wurde über 90 Jahre alt) legt in seinem Buch „Zucker, Zucker - krank durch Fabrikzucker - von süßen Gewohnheiten, dunklen Machenschaften und bösen Folgen für unsere Gesundheit" schlüssig dar, dass es so etwas wie „gesunden Zucker" nicht gibt. Er zeigt auf, dass die Vorstellung, brauner Zucker sei gesünder (bzw. weniger schädlich, wie man eigentlich sagen müsste), nichts als reine - und ziemlich gemeine - Marketingpropaganda ist.

In seinem Buch erklärt er u.a. die verschiedenen Arten von Kohlenhydraten und Zuckern, erklärt, warum jeglicher Zucker schädlich ist, wenn er aus seiner pflanzlichen Umgebung herausisoliert wurde (was alle Zucker, Rohrzucker und „Ersatzzucker" wurden), und dass der einzige Grund, warum Rohrzucker braun ist, der ist, dass er nicht ganz so weit gereinigt wurde, was aber am vorhandenen Null-Gehalt von Mineralstoffen und Vitaminen wenig ändere.

Ebenso entlarvt Dr. Bruker den Begriff „Rohrzucker" als die lediglich deutsche, chemische Bezeichnung für Saccharose111 (und nicht als Name, der die Herkunft angibt, Rohrzucker kann also auch aus Rüben gewonnen worden sein!). Er bezeichnet „braunen Zucker" sogar als noch gefährlicher, da er beim Verbraucher die falsche Illusion erwecke, der Gesundheit förderlich zu sein. Also Finger weg von Milchzucker, Fruchtzucker, auch von Diabetikerzucker, von Malzzucker, von „Roh-Rohrzucker", von Melasse, von eingedickten Fruchtsäften, Ahornsirup - von den chemischen Ersatzverführern ganz zu schweigen! Als am wenigsten schädlich bezeichnet Dr. Bruker Honig (in verdünnter Form zum gelegentlichen Süßen) sowie Ursüße<2).

Bevor wir über die negativen Prozesse referieren, die Zucker, einfache, isolierte Kohlenhydrate und Auszugsmehle im Körper generell in Gang bringen, bevor wir die obigen Aussagen (a) bis (f) weiter darlegen -was wir in späteren Artikeln noch tun werden - frage ich Sie, wie es wäre, es selbst einmal auszuprobieren? Diskussionen darüber, ob Fabrikzucker nun ein Suchtstoff ist oder nicht, kann man beispielsweise nur mit jemandem führen, der den Entzug noch nie durchgeführt hat. Auch die Verbesserung des Darmmilieus lässt sich schnell erkennen, wenn sich das aufgeblähte Bäuchlein plötzlich angenehm weniger prall darstellt und der Hosenknopf dafür wieder zugeht. Freude zeigt sich, wenn es mit dem Stuhlgang plötzlich wieder besser klappt, und sich die Verträglichkeit für vollwertige Speisen „erstaunlicherweise" rapide verbessert, wenn Energie und Leistungsfähigkeit zurückkehren und Nervosität und Gereiztheit dafür abnehmen. So kurios die ersten Tage des Entzugs vielleicht sein werden, so angenehm werden Sie den Verzicht auf Zucker bald empfinden.

Ich selbst bin nun, nachdem ich selbstverständlich schon längst wuss-te, dass Zucker ungesund ist, zum erstenmal in meinem Leben wirklich „clean", vollkommen runter von der „Droge" - exakt seit jenem Zeitpunkt, als ich den Buchdeckel von Dr. Schnitzers Buch „Zahnprobleme und ihre Überwindung" zugeklappt habe.

Erstaunlich, wo die besorgte Industrie ihren Glücksspender zu unserem Wohl überall unterbringt. Nicht nur in Tomatenketchup, von dem wir es ja alle wissen, sondern auch in Senf, Essiggurken, Fischkonserven und vielem anderen mehr - ja sogar in industriell gefertigter Tiernahrung! Kaum gibt man Pussy das leckere „Kotzekack" schon will sie nichts anderes mehr - nicht mal das teuerste rohe Steak (tatsächlich live beobachtet!) Warum? Macht Zucker etwa abhängig? Erklärt dies vielleicht, warum man heute so Vielem Zucker beigibt, bei dem man es zuletzt erwarten würde? Ließe sich der Sachverhalt gar vornehm marketingtechnisch als „Vorsorgemaßnahme zur langfristigen Kundenbindung" treffend umschreiben? Daher ist die konsequente Durchführung dieses Projekts vor allem eine Leseübung (Verpackungen). Relativ mühelos stellt sie sich jedoch dar, wenn man Dr. Brukers ersten Ratschlag „essen und trinken Sie nichts, wofür Werbung gemacht wird" befolgt und sich von frischern Obst, Gemüse und vollwertig zubereiteten Speisen ernährt.

Es besteht übrigens ein entscheidender Unterschied zwischen Zucker und Salz: Während Salz in unraffinierter Form als natürlicher Stoff vorkommt, ist dies bei Zucker nicht der Fall! Es gibt keinen „unraffinierten Zucker"! Unraffinierter Zucker wäre eine Rübe bzw. Zuckerrohr. Doch wollen Sie mit einer Rübe Ihren Kaffee süßen? Während man beim Salz sagen könnte: raffiniert = schädlich, unraffiniert = gesund, lautet die Formel beim Zucker leider: raffiniert = schädlich, unraffiniert = nichtexistent. Übrigens: Die Indiosklaven hatten angeblich — im Gegensatz zu Ihren spanischen Haltern, die den guten, raffinierten Zucker konsumierten - keine Kariesbeschwerden, obwohl sie den ganzen Tag über auf den Plantagen gnädigerweise Zuckerrohr kauen durften.

„Gesunde Süße" ist jene Süße, wie sie in der Natur vorkommt. Genießen wir also sonnengereiftes Obst und begnügen wir uns mit dem einzigen „Süßstoff" (wenn es denn unbedingt einmal sein muss) namens Honig! Aber mit richtigem Honig, bitte, denn nicht in allem, „wo Honig draufsteht, ist auch Honig drin!" Sel-tenst sei er also erlaubt, aber bitte nicht als genereller Ersatz! Deshalb: Wer den Entzug beginnt, lasse auch von Honig - oder auch z. B. Datteln etc. - die Finger! Zumindest während des ersten Monats.

Nach der Entsäuerungsserie und der Wasserserie haben wir mit der Zuckervermeidung den dritten wichtigen und einfachen Punkt bei der Erreichung besserer Gesundheit und körperlichen Wohlbefindens aufs Tapet gebracht. Er sollte nicht unterschätzt werden. Wie sieht es aus? Machen Sie mit? Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit uns?

In weiteren Artikeln werden wir besprechen, wie sich Zucker auf das Darmmilieu auswirkt (passend als Einleitung zu unserer Serie über Darmsanierung), wie Zuckerkonsum Konflikte bei der Verdauung anderer Speisen auslöst, warum Zucker als Vitalstoffräuber bezeichnet werden kann, warum er hyperaktives Verhalten begünstigt oder hervorruft, und warum er die körpereigene Energieversorgung komplett sabotiert.

Heute beginnen wir nun die Zuckerserie mit einem Artikel von Dr. Schnitzer, der darlegt, dass es nur eine zentrale Ursache bei der Entstehung von Zahnkaries und anderen Mundproblemen gibt. In einem weiteren Beitrag zeigt Dr. Schnitzer auf, wie es jemandem ergehen kann, der sich mit der hiesigen „Zuckermafia" anlegt - und daran ersehen wir bitte, wie wichtig gewissen Kreisen die Vertuschung des bisher wohl gehüteten Geheimnisses sein mag!!

Ich wünsche spannende Lektüre und freue mich auf Ihre baldigen Meldungen über Ihr persönliches Projekt „Zuckerfreiheit".

Und verstehen wir uns nicht falsch: Eine bekannte deutsche Satirezeitschrift schrieb neulich: „Es gibt Menschen, die rauchen und trinken nicht, essen nur Gemüse und meiden auch sonst jeden Genuss. Zur Strafe werden sie 100 Jahre alt." Es geht also nicht darum, dass wir uns in Moralapostelmanier gegenseitig den Spaß am Leben vergällen, nein, es geht darum herauszufinden, ob der Spaß nicht erst dann richtig anfängt, wenn wir manch oberflächlicher Verlok-kung einmal konsequent entsagen, denn oftmals braucht man bekanntermaßen ja nur auf wenig zu verzichten, um viel zu gewinnen. Wie wenig dieses „wenig" ist (das einem anfangs vielleicht so viel vorkommt), kann man jedoch erst dann ermessen, wenn man es erfährt, erlebt, erfühlt. Machen Sie mit?

Und ein kleiner „Trost" zum Abschluss: Vielleicht gibt es sie ja doch, die wirklich gesunde Süße, sprich einen wahrhaft gesunden, natürlichen Süßstoff, dessen Existenz uns allerdings bisher leider aus vorrangig geschäftlichen Interessen verschwiegen wird? Mehr dazu im Artikel auf der folgenden Seite.

Dr. med. M. O Bruker: „Zucker, Zucker"

Dr med. M. O Bruker „Vorsicht Fluor"

Dr. med J. G Schnitzer' „Zahnprobleme

und ihre Überwindung" ,

Dr. Richard Anderson. „Cleanse and Purify Thyself"

die vollständigen Texte unter: Nr. 30/2002 Kent Depesche Sabine Hinz Verlag Hasenbergstr. 107 70176 Stuttgart Tel. 0711 6361811 Fax 0711 6361810 info@sabinehinz.de www.sabinehinz.de

Literatur

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