USA: Todesfälle kein Grund zum Rückruf von Impfstoffen?Quelle: vaccinationnews.com vom 18. Okt. 2002 http://www.vaccinationnews.com/Scandals/Oct_18_02/Scandal38.htm Von Sandy Mintz Nach dem unerwarteten Todesfall EINES Thai-Baby-Mädchens in Trang, Thailand, das einen Tag nach der Verabreichung der DPT-, Hepatitis-B und Polio-Impfung starb, wurde der Gebrauch der Impfstoffe suspen- diert und eine Untersuchung über die mögliche Verbindung zwischen den Impfungen und ihrem Tode eingeleitet. Im Vergleich dazu stehen drei von VAERS (Vaccine Adverse Reporting System) anerkannte sog. "heiße" DPT-Impfstoff-Chargen*, die bekann- terweise je ca. 10 Todesfälle und über 100 nachteilige Reaktionen - einige davon ernsthaft und dauerhaft - verursacht haben. Das FDA hat diese Chargen* nicht zurückgerufen, weil die Anzahl der negativen Reaktionen pro Chargengröße nicht ausreichend genug war; die Chargengröße wird als Eigentümerinformation des Impfherstellers angesehen und vom FDA vertraulich gehandelt. Kathi Williams, Direktor des National-Vaccine-Information-Centers: "Wir haben noch nicht von der Regierung erfahren, was genau eine Rückrufaktion einleiten würde". In den Jahren 1998 bis 2000 wurde erfasst, dass mindestens 78 Klein- kinder am Tag nach der Impfung starben - ohne dass jedoch eine Un- tersuchung eingeleitet wurde. Vielmehr wurden diese Todesfälle als Zufall, anekdotenhaft und/oder lediglich in zeitlicher Verbindung dazu stehend abgetan. Aber ist ein enger zeitlicher Zusammenhang nicht zweifellos eine rote Fahne? Sollten nicht alle Todesfälle, die in zeitlichem Zusammenhang mit Impfungen stehen, gründlich unter- sucht werden? Wenn ein Kind innerhalb Stunden nach der Impfung stirbt, dann sollte die Impfung als Hauptverdächtiger an erster Stelle stehen und nicht automatisch verworfen werden. Wie viele Todesfälle in den USA wird es brauchen, um den gleichwer- tigen Wert eines Thai-Babys zu erreichen? Übersetzung: Tanja Masocol [Uebersicht] |