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FBI profitiert vom Spionage-Virus E-Mail-Provider MonkeyBrains bekam über fünf Millionen "BadTrans"-E-Mails mit Tastatureingaben von Usern | FBI wollte Datenbank beschlagnahmen | Provider wehrte sich und stellte dann alle Daten kurzerhand ins Netz -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- Am 17. November warnte der Antivirenspezialist Kaspersky Lab vor dem Trojaner "BadTrans": Der Wurm lege nicht nur Mail-Server lahm, sondern protokolliere auch die Tastatureingaben des Nutzers und verschicke diese an bestimmte E-Mail-Adressen. 24. November, 15.23 Uhr: Ein E-Mail-Account des Providers MonkeyBrains überschreitet seine maximale Größe und wird deaktiviert. Alle eingehenden E-Mails werden aber weiterhin gespeichert. Als am folgenden Tag die Leistung des Mail-Servers akut einbricht, beginnt die Suche nach dem Fehler. Nach Durchsicht der Server- Logs wird schnell klar, dass der Empfang von 100 E-Mails pro Minute an den vortags gesperrten Account die Wurzel des Übels ist. Bis zum 27. Dezember wird die Zahl der eingehenden E-Mails an den MonkeyBrains-Account 5.857.277 betragen: E-Mails bestehend aus Passwörtern, Briefen, Firmen-Interna und anderen Daten von über zwei Millionen Nutzern. mehr mit links http://futurezone.orf.at/futurezone.orf?read=detail&id=100352 -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- relayed by harkank@quintessenz.at [Übersicht] |