Buchbesprechung
Ein Buch, das
Zusammenhänge erklärt, die einen immer wieder erstaunen, aber auch
durchaus einleuchtend und locker erklärt sind. Der junge Autor geht davon
aus, daß die meisten Menschen - wie er selber vor noch nicht langer Zeit
- die Welt kaum noch verstehen, verwirrt sind von dem Überangebot sich
widersprechender Informationen und den Nachrichten aus einer äußerst
"dysfunktionalen Welt".
Das fängt schon beim Glauben an; die Wissenschaft
bietet ein Weltbild ohne Gott an, alleine aus dem Zufall entstanden und die
Kirchen ein Heiliges Buch, dessen erster Teil, das Alten Testament, von den
Greueltaten des Herrn nur so wimmelt. Jo Conrad verweist sowohl den Urknall ins
Reich der Spinnerei, als auch den Gott, der den Menschen in brennenden
Dornbüschen erschien. Für ihn ist erst mal die Trennung von diesem
Rachegott Jahwe nötig, um zu einer Gottesvorstellung zu kommen, die einen
wirklich wieder an das Positive glauben läßt. Er geht
darüberhinaus von einer geistigen Welt aus, in der alles Leben, ja sogar
Wasser und Steine als bewußter Teil von Gott angesehen wird.
Dann stellt sich natürlich die Frage; wenn das
alles so einleuchtend ist, warum hat man noch nie davon gehört? Nun geht
es ans Eingemachte, in die Untiefen der verschiedenen Interessengemeinschaften,
die laut Conrad, nicht wollen, daß wir uns unserer Göttlichkeit
bewußt werden, denn wie sonst könnten sie uns etwas verkaufen? Er
schreibt über die geheimen Verbindungen von Politik, Kirche und
Wirtschaft, ja sogar über Interessen von Außerirdischen, die auf der
Erde ihre Spielchen treiben in dem Kapitel "Kennedy und die UFOs".
Auch die Schulmedizin, die heute hauptsächlich die
Symptome von Krankheiten bekämpft, anstatt die Ursachen zu beseitigen,
bekommt ihr Fett ab. Man könnte den Menschen halt keine Pillen verkaufen,
wenn sie wüßten, wie sie gesund blieben und im Falle einer Krankheit
an die Ursachen gehen können. Selbst bei AIDS erläutert er die
Fakten, die der gängigen Virustheorie widersprechen.
Obwohl vieles zunächst unglaublich erscheint, ist
es doch bestechend erklärt, noch dazu in einem flapsigen Tonfall,
zwischendurch sogar mit kurzen Kapiteln, die einfach nur zum Lachen sind, da
die Beschäftigung mit solch finsteren Machenschaften eher eine negative
Schwingung erzeugt.
Zum Glück geht das Buch auch gut aus; trotz all der
Manipulationen steigere sich das Bewußtsein der Menschen. Immer mehr
Schweinereien kommen ans Licht, immer sensibler reagieren die Menschen auf
Mißstände, immer mehr interessieren sich für einen positiven
Ausblick auf das Leben. Mit Pendeln, Channeling und Astrologie hat Conrad nicht
viel am Hut. Er beschreibt einleuchtend, wie diese Phänomene zu
erklären sind und warum man lernen muß, spirituelle Lehren zu
unterscheiden - nicht mit dem Verstand, der einen täuschen kann, sondern
mit dem Herzen, das eine direkte Schnittstelle zu Gott hat, der man sich nur
wieder bewußt werden muß.
Leseprobe
Manifest gegen die
Verwirrung
Wenn man den Zustand unserer
Welt beschreiben will, trifft der Begriff "Verwirrung" ihn wohl am besten. Nach
dem, was uns die Massenmedien berichten, erscheint alles chaotisch, voller
Gewalt und ohne Respekt vor dem Leben. Und selbst spirituell Suchende verwirren
sich leicht im Labyrinth unterschiedlicher Lehren, Ansichten und
Glaubensbekenntnisse.
Die wenigsten Menschen sind sich bewußt, daß
diese Verwirrung von bestimmten Wesen, die sich den Planeten Erde unter den
Nagel reißen wollen, absichtlich so gewollt ist. Sie halten die Menschen
künstlich im Zustand der Verwirrung und Angst, um sie kontrollieren zu
können. Angst ist tatsächlich das, was den negativsten Effekt auf uns
und unsere Entwicklung hat. Sie hält uns davon ab, frei zu sein und das
Leben zu lieben. Natürlich gibt es auch positive Wahrheiten, die
verbreitet werden, die aber nur schwer Früchte tragen, da sie in der
allgemeinen und absichtlich erzeugten Verwirrung nicht in ihrer Klarheit
hervortreten können.
Die Religionen, die eigentlich dazu da sein sollten, das
Positive auf die Welt zu bringen, wurden ebenfalls so weit manipuliert,
daß kaum noch ein positives Verständnis der spirituellen
Zusammenhänge möglich ist. Viele Kirchen reden den Menschen ein
schlechtes Gewissen ein und machen ebenfalls Angst. Die Religionen, die vor
tausend Jahren galten, mögen damals durchaus ihren Sinn gehabt haben und
waren gut für ihre Zeit. In unserer Zeit können aber nur noch wenige
Menschen Trost in ihnen finden, da die heiligen Schriften verwirrend und
widersprüchlich sind. Die Menschen spüren, daß die Wahrheiten
heute nicht mehr von den Kirchenvätern kommen, und wenden sich in Scharen
ab.
Was für ein Glaube müßte also für
heute gelten, oder, anders gefragt, gibt es eine Glaubensrichtung, die die
Verwirrung beseitigen kann, die eindeutige, klare Antworten gibt? Nun, im
Grunde nicht, denn ein Glaube an etwas außerhalb von einem selbst bringt
einen immer davon ab, selber göttlich zu sein. Und das ist es, was die
Menschen einzig ins Positive bringen würde: Frei von Angst oder der
Unterwerfung unter Gesetze von anderen zu werden und tiefsten Respekt vor allem
Leben einschließlich des eigenen zu haben.
Da in unseren Medien ständig von Raub, Mord, Krieg
und Krankheit berichtet wird, ist es schwer, frei von Angst zu werden. Im
Grunde ist dies aber nur eine verzerrte Wahrnehmung der Wirklichkeit.
Wüßte man um die kosmischen Gesetzmäßigkeiten, dann
bräuchte man vor nichts von alledem Angst zu haben. Denn das Leben ist
sozusagen "unkaputtbar". Nur der physische Körper, der lediglich ein
Gewand für unser eigentliches Ich-Bewußtsein ist, kann sterben.
Wenn man zudem erkennt, daß der Geist die
Wirklichkeit formt (und keineswegs in den kleinen, grauen Zellen entsteht),
dann leuchtet auch ein, daß das, mit dem wir uns dauernd
beschäftigen, Realität für uns wird. Das ist ein kosmisches
Gesetz: Wir sind Geistwesen, zum Lernen in einen physischen Körper in eine
Welt der Dualität gepflanzt, ausgestattet mit der Fähigkeit,
Wirklichkeit durch unser Denken zu schaffen. Aber womit beschäftigt sich
unser Denken? Und was für eine Wirklichkeit schaffen wir damit? Wenn wir
z.B. Angst haben, in der Straßenbahn überfallen zu werden, dann
ziehen wir diese oder eine ähnliche Wirklichkeit irgendwann an. Kennen wir
jedoch das Gesetz, daß das, was wir aussenden - seien es Taten, Worte
oder Gedanken - zu uns zurückkommt, dann können wir selber bestimmen,
ob wir in der Straßenbahn überfallen werden oder etwas
Schöneres auf uns zukommt. Das Universum ist so großzügig,
daß es uns alles, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, schenkt. Wenn
wir unsere Aufmerksamkeit jedoch ständig auf das Bekämpfen von
Problemen richten, werden diese weiter genährt. Wer diese Gesetze nicht
kennt, wird denken, erst müssen die anderen aufhören, böse Dinge
zu tun, dann werde auch er aufhören zu hassen, und dann erst brauche er
keine Angst mehr zu haben. Jedoch ist es genau umgekehrt; jeder ist selber der
einzige Mensch auf diesem Planeten, der etwas daran ändern kann, was ihm
zustößt. Wenn man aufhört, negative Dinge in die Welt zu setzen
und sie herbeizudenken, dann hat man eine wichtige Lektion gelernt, die man
fortan nicht mehr zu lernen braucht, und die "Prüfungen", die in Wahrheit
immer Gelegenheiten zum Lernen sind, werden dieses Thema nicht mehr
berühren.
Negativ ist nur, sich als getrennt von anderen, vom
Kosmos, zu betrachten. Dabei ist derjenige, der einen in der Straßenbahn
überfällt, genauso Teil von Gott wie man selber. Wir haben nicht das
Recht, ihn zu beurteilen, denn er geht einen anderen Weg als wir. Wenn er einen
in der Straßenbahn überfällt, dann ist es sein Weg, der sich
mit unserem Weg kreuzt. Daher kann man dafür sorgen, daß es auf
unserem Weg nicht mehr nötig ist, in der Straßenbahn überfallen
zu werden, um etwas zu lernen, da man es schon anders gelernt hat.
Dann können wir erkennen, daß jeder positive
Gedanke in uns Früchte trägt, nicht ungehört im All versickert,
sondern zu uns und zu allem Leben im Universum zurück kommt. Da dies nicht
die Lehre einer Kirche ist, sondern ein Gesetz, das genauso sicher wirksam ist
wie das Gesetz der Schwerkraft, kann man ausprobieren, ob es funktioniert; man
kann sein ganzes Leben innerhalb weniger Monate verändern, wenn man
anfängt, Haß, Ärger, Gewalt, Neid etc. einzudämmen und
statt dessen positive Gefühle in sich zu bestärken. Niemand anderes
kann diesen Anfang in seinem Leben machen als man selbst.
Man ist kein Opfer der Wirklichkeit, sondern man schafft
sie sich! Wenn man Angst hat, sich bei seinem Nachbarn mit einer Grippe
anzustecken, dann wird wahrscheinlich genau das geschehen. Nicht wegen der
Viren - die sind ständig in unserem Körper - sondern wegen der
Manifestation des Gedankens. Wenn man jedoch erkennt, daß man im Moment
keine Krankheit braucht, um zu lernen, wird dieses Gedankenmuster einen nicht
anstecken.
Natürlich unterscheidet sich diese Denkweise
radikal von allem, was wir glauben, über die Zusammenhänge von
Ursache und Wirkung zu wissen. Und es gibt eine Menge Leute, die mit aller
Macht verhindern wollen, daß solche Ideen verbreitet werden. Denn wenn
man anfängt, so zu denken, ist man nicht mehr zu kontrollieren. Deswegen
gibt es eine Wissenschaft, die heute allgemeiner Maßstab für
Vernunft ist, die aber die wahren Zusammenhänge des Lebens nicht erkennen
kann, da sie nur Meßgeräte für die dritte Dimension hat. Da
werden Elektronen mit Lichtgeschwindigkeit aufeinander geschossen, um aus dem
Zusammenprall Erkenntnisse über die kleinsten Teilchen zu gewinnen. Als
könnte man lernen, wie Kaninchen sich vermehren, indem man sie aus hundert
Metern Höhe auf die Straße wirft. Elektronen sind genauso von Geist
beseelt wie alles andere, das existiert, und finden die Fahrt im
Teilchenbeschleuniger sicher gar nicht amüsant. Diese sogenannte
Wissenschaft erzeugt nichts weiter, als uns von einem Vertrauen in die
wundervolle Ordnung des Universums zu lösen und uns Angst vor all den
Wechselfällen des chaotischen Lebens - das für sie aus einem Urknall
entstanden ist - zu machen.
Die Mächte, die unseren Planeten kontrollieren,
wollen nicht, daß wir frei von Angst werden, daß wir unsere
Emotionen frei und freudig ausleben. Deswegen machen sie uns Angst vor der
Liebe, indem sie die unselige AIDS-Propaganda verbreiten, die die meisten
Menschen gar nicht betrifft, und Angst vor der Sonne, die angeblich Hautkrebs
verursachen soll, und dabei doch Spender allen Lebens ist. Sie haben uns so
erzogen, daß wir den Wissenschaftlern glauben, daß das Leben ein
rein mechanischer Vorgang ist, den die Forscher mit ihren modernen Technologien
verstehen und zum Guten verändern können. Dabei reißen sie
alles aus dem Zusammenhang, zerlegen es in kleinste Teile, ohne die Ganzheit zu
sehen, die Voraussetzung für das Leben ist. Mit dieser Art von
Wissenschaftlichkeit haben sie geschafft, alles zu trennen - voneinander und
von Gott. Trotz immer mehr wissenschaftlicher Erkenntnis werden die Menschen
immer kränker. Denn das meiste, was die Mediziner über den
Körper wissen, haben sie aus dem Sezieren von Leichen gelernt.
Das Leben ist so nicht zu verstehen. Milliardenteure
Teilchenbeschleuniger und Computertomographie können uns keine Antworten
geben, wenn man die Quelle des Lebens nicht berücksichtigt. Uns werden
alle möglichen Glaubens- und Vorstellungsrichtungen angeboten, so
daß wir glauben, die freie Wahl zu haben. Da die großen
Manipulatoren unser Weltbild durch die Massenmedien gezielt kontrollieren,
haben wir jedoch nicht wirklich die Wahl. Wir schlagen uns auf die Seite von
Kommunismus oder Kapitalismus, auf die Seite der Katholiken oder der
Protestanten, sind für dieses oder jenes, ohne zu begreifen, daß uns
bewußt mehrere Möglichkeiten angeboten werden, die uns davon
abhalten, eine andere Möglichkeit - nämlich die Wahrheit - zu
erkennen. So zerreißen wir uns am Stammtisch und am Arbeitsplatz
über die Fehler der anderen Ideologie, ohne zu erkennen, daß wir
genauso weit von wahrer Erkenntnis entfernt sind wie unsere Kontrahenten. Von
klein auf werden wir dazu erzogen, so lange alles durchzudiskutieren, bis wir
uns - angeblich frei - für eine von zwei Vorstellungen entscheiden
können.
Am meisten beeinflußt uns das Fernsehen, da es uns
eine Wirklichkeit vorgaukelt, wie wir sie sehen sollen, in der alles zerredet
wird, damit die wirklich wichtigen Dinge bloß nicht berührt werden.
Es hält uns davon ab, selber Erfahrungen zu sammeln und echte Emotionen zu
erleben. Fernsehen erzeugt eine permanente Atmosphäre der Angst, selbst
auf den ersten Blick harmlos und positiv erscheinende Sendungen.
Würden wir wahre Liebe, Sanftmut und
Fröhlichkeit ohne Angst leben, hätten die Wesen, die uns
manipulieren, keine Macht mehr über uns, und die Erde würde sich in
etwas einzigartig Wundervolles verwandeln. Sie erkennen nicht, was der wahre
Wert der Erde ist, der sich nämlich erst dann offenbaren würde, wenn
die Menschen frei und in Liebe leben könnten. Diese Wesen wissen das aber
nicht und sehen die Erde daher eher als ein nettes Stück
Weltraum-Immobilie an.
Jedoch geschieht in diesen Zeiten eine Verwandlung, da
überall Menschen beginnen, ein Bewußtsein für die Wahrheit zu
entwickeln. Und mit jedem einzelnen positiven Gedanken, der dazu kommt,
wächst dieses Potential, bis es nicht mehr aufzuhalten ist. In den
nächsten Jahren werden wir einen völligen Bewußtseinwandel
erleben. Es gibt Entwicklungen, die scheinbar negativ sind, die aber zu der
Entwicklung unseres Planeten gehören. Es wird Katastrophen geben, doch ist
die Zerstörung nur scheinbar, denn das Leben ist unzerstörbar.
Die Menschen müssen aufhören zu denken,
daß sowieso alles nur noch schlechter wird. Denn die Gedanken erzeugen
die Wirklichkeit. Das beste Mittel wäre, seinen Fernseher wegzuwerfen,
oder ihn nur ganz selten und selektiv zu benutzen (und zwischendurch den
Stecker rauszuziehen, da nach Ansicht einiger Experten selbst im Stand-by-
Modus eine Manipulation stattfinden kann). Denn es ist wichtig, daß sich
die Menschen, die das Positive suchen, vom Massenbewußtsein der Angst und
Negativität lösen, um andere, positive Gedanken zum Inhalt des
Bewußtseins zu machen.
Wir können uns dabei nicht auf die "anerkannten"
Erkenntnisse der Wissenschaftler verlassen, da sie nur so tun, als hätten
sie eine Antwort auf alle Fragen des Lebens. Daß es den meisten
Institutionen auf unserer Welt mehr um Geld und Macht geht, als darum, das
Leben zu fördern und zu achten, wird den meisten Menschen täglich
immer mehr bewußt. Berichte über Korruption und Gier sind zur
täglichen Frühstückslektüre geworden. Forschung ist heute
zum größten Teil fest in der Hand der Industrien, die andere
Interessen haben als die Freiheit der Menschen. Den meisten Wissenschaftlern
ist heute ihr Verdienst wichtiger als Wahrhaftigkeit. Daß wir durch
unsere Medien, die sogenannte "freie Presse", über alles richtig
informiert werden, ist leider nur eine Illusion, denn es sind die gleichen
Hintermänner, die die Industrien, das Geld und die Medien besitzen.
Viele Menschen auf der Erde beginnen zur Zeit, sich von
diesem Massendenken zu lösen und schaffen ein neues Weltbild, ein neues
planetares Bewußtsein, das die Erde - ein lebendiges, bewußtes
Wesen - in eine neue, ungeahnte Sphäre heben wird.
Die Interessengruppen, die verhindern wollen, daß
die Menschheit frei wird, werden Menschen, die wirklich etwas von der Wahrheit
begriffen haben und versuchen zu verbreiten, in ihren Medien als Scharlatane,
Sektenmitglieder, Linke, Rechtsgerichtete, Antisemiten oder sonst etwas
darstellen. In den kommenden Zeiten sollte man sich also nicht zu sehr von den
Medien verwirren lassen, Horror- und Gewaltdarstellungen meiden und skeptisch
sein gegenüber jedem, der einem etwas erzählen will - auch mir.
Die Wahrheit liegt in jedem verborgen und kann langsam
hervorkommen, wenn man sich vom Massendenken löst und aufhört zu
urteilen, wenn man erkennt, daß alles gleich Göttlich ist. Gott ist
sicher ganz anders als irgend etwas, was wir uns vorstellen können. Und es
ist sicherlich nicht der Vater, der Sohn und der heilige Geist. Denn wie
sollten drei männliche Entitäten etwas zeugen können ohne den
Anteil des Weiblichen? Wäre also "Vater-Mutter Gott" nicht eine
treffendere Bezeichnung? Wie auch immer; Gott finden wir nicht unbedingt nur in
der Kirche, sondern in jedem Menschen, jedem Tier, jeder Pflanze und jedem
Stein. Die Materialisten sind so hochnäsig, daß sie meinen; "Wenn
ich es mit meinem kleinen Hirn nicht begreifen kann, dann kann es es nicht
geben." Sie lehnen ab, etwas anzuerkennen, das größer ist als sie,
und schreiben die Wunder unserer Natur lieber dem Zufall zu als einem
dahinterstehenden Geist, den sie ja mit ihren wissenschaftlichen Methoden nicht
beweisen können.
Auch wir haben Göttliche Schöpfungskraft.
Sagte nicht Jesus, nachdem er Kranke geheilt und Tote wiedererweckt hat: "Dies
alles werdet auch Ihr tun und noch viel größere Dinge"? Meinte er
dies als Prophezeiung für eine ferne Zukunft? Nein! Wir haben verlernt,
diese Kraft anzuwenden, da wir über Äonen beeinflußt worden
sind, in Beschränkung zu leben.
Wir sollten nicht an etwas außerhalb von uns
glauben, sondern müssen lernen, unser Leben in all seinen Aspekten zu
erfahren und zu achten, um selber unsere Einheit mit allem, was ist, zu
erkennen. Nichts ist getrennt von allem, daher brauchen wir keine Angst vor
irgendwas zu haben und können alles uneingeschränkt lieben lernen.
Ein Leben als Mensch ist wie ein Lottogewinn. Es gibt
sehr, sehr viele Wesen im Universum, die ihr letztes Hemd geben würden, um
zu dieser besonderen Zeit auf der Erde zu sein. Tatsächlich tummeln sich
viele verschiedene außerirdische Rassen auf der Erde - positive und
geistig hochstehende, wie auch welche mit negativen Absichten. Das ist sicher
ein spannendes Thema, aber wir sollten nicht den Fehler machen, auf die Hilfe
von Außerirdischen zu warten, denn dieses ist unser Planet, und wir sind
verantwortlich dafür, wohin die Reise geht.
Wir müssen lernen, unser Leben zu ehren, unsere
Körper zu achten, nicht Angst zu haben, daß er krank werden
könnte. Er wird nur krank, wenn man diese Gedankenform
aufrechterhält. Es gibt Wesen, die säen die Gedanken von Krebs und
AIDS in unsere Köpfe, um uns Angst zu machen. Wenn man nicht wirklich eine
Krankheit braucht, um etwas zu lernen, warum sollte man dann eine herbeidenken?
Die Zellen unseres Körpers erneuern sich ständig. Wenn man jemanden
trifft, den man vor sieben Jahren zuletzt gesehen hat, dann ist keine Zelle in
ihm mehr dieselbe, die man kannte. Und doch erkennt man ihn wieder.
Nämlich, weil es einen ätherischen Plan, eine Blaupause auf einer
höheren Schwingungsebene gibt, nach der sich die Zellen immer wieder
anordnen. Wenn man krank oder verletzt ist, warum sollten sich die Zellen dann
nicht wieder so anordnen, wie es in der Blaupause steht? Nur die
Pharmaindustrie hat ein Interesse daran, uns weiszumachen, daß Heilung
von außen kommt. Wir müssen anfangen, auf unsere innere Stimme zu
hören. Das, was angeblich logisch und vernünftig ist, ist oft nur
das, was uns projiziert wurde. In uns ist alles Wissen des Universums
vorhanden. Wir haben nur verlernt, darauf zuzugreifen. Durch unsere Intuition
können wir wieder an dieses Wissen heran kommen.
Wir müssen unsere Herzen für alles öffnen
was uns begegnet, denn es ist alles Teil von dem großen Geist. Wir
sollten Emotionen zulassen und nicht unterdrücken, weil uns irgend jemand
eingeredet hat, dieses Gefühl sei unmännlich oder jenes schmutzig.
Nur die negativen Emotionen sollte man etwas im Zaum halten, da sie uns krank
machen und sich auf unsere Umgebung auswirken. Wir sollten lernen, uns mit all
den Facetten unseres Daseins zu lieben, dorthin gehen, wo viel gelacht wird,
nicht dorthin, wo man Angst bekommt.
Wir sollten uns nicht vom Fernsehen und den Zeitungen in
das Massendenken von Angst und Verwirrung hineinziehen lassen. Wir sind selber
der Direktor über unser Leben. Niemand sonst. Unsere Zukunft wird
wundervoll sein, wenn wir es zulassen.
Wie viele Menschen hoffen auf eine Besserung ihrer
Misere durch einen Lottogewinn, einen Guru, der sie erleuchtet, eine
Gehaltserhöhung, oder warten auf den Erlöser. Immer suchen wir die
Lösung außerhalb von uns selber, anstatt zu erkennen, daß die
Wahrheit in uns ist. Daß wir nicht getrennt vom Kosmos, sondern eins mit
ihm und somit göttlich sind. Das zu erkennen, bedeutet wahrhaftige
Freiheit. Auf das Glück von außen werden wir vergeblich warten. Die
Verantwortung für unsere Zukunft liegt bei uns. Oftmals kommt die
finsterste Bestrebung in einer völlig harmlosen Verkleidung daher. Selbst
eine hochstehende Spiritualität kann eine Falle sein, wenn man glaubt, nun
besser zu sein, als die anderen und daß nur die mit gleichem Glauben in
den Himmel kommen oder die Apokalypse überleben. Aber wenn wir uns
ständig bewußt machen, daß wir eins mit allem sind, dann sind
wir schon in der Überzahl. Die neuen Zeiten haben bereits begonnen und
lassen sich nicht aufhalten, da sich die Erde nicht aus der kosmischen
Weiterentwicklung verabschieden kann. Die meisten denken heute, sie können
ja sowieso nichts ändern, da die Entwicklung der Welt von wenigen
kontrolliert wird. Und obwohl das teilweise stimmt, ist jeder von uns ein
Rädchen, das zum Zustand der gesamten Welt beiträgt. Ob die
medizinisch-technische Assistentin Forschungsergebnisse zurechtbiegt, da der
Chef es verlangt, ob jemand Eier aus der Legebatterie mit Heu beklebt, damit
sie nach Bodenhaltung aussehen, ob jemand beim Verkauf seines Gebrauchtwagens
versteckte Mängel verschweigt, um einen besseren Preis zu erzielen; wenn
wir den Nächsten belügen, belügen wir die Welt, denn alles ist
eins. Wenn wir Menschen zum Erzielen besserer Gewinne betrügen,
betrügen wir das Universum, denn nichts ist getrennt voneinander. Wenn wir
in Kauf nehmen, daß Menschen durch unser Verhalten krank werden, machen
wir das Universum krank. Und da alles Eins ist, wird sich das auch auf uns
auswirken.
Oftmals geht es um etwas, das sich weitergeben
läßt, ohne daß es dann fehlt: um Informationen. Man kann
Leserbriefe schreiben, gute Bücher weiterempfehlen oder einfach dafür
sorgen, daß Unwahrheiten bloßgestellt werden. Die Boykottaufrufe
wegen der Brent-Spar Bohrinsel sind bereits der Anfang einer sich gegen die
Rücksichtslosigkeiten der Industrien wehrenden Menschheit. Auch, wenn
Millionen Proteste die Atomversuche der Chirac-Regierung nicht verhindert
haben, hat das Bewußtsein der Menschen in aller Welt vereint doch dazu
beigetragen, daß die Rücksichtslosigkeiten gegen das Leben nicht
mehr lange existieren können.
Im neuen Zeitalter wird sich jeder entscheiden
müssen - für das Gute oder das Schlechte. Für Liebe und Freiheit
oder Angst und Gewalt. Für Trennung oder für die Einheit. Mit
halbherzigen Bekenntnissen werden wir dort nicht mehr weiterkommen. Zum
Glück befinden sich Millionen Lichtarbeiter auf der Erde - zu denen
vermutlich auch Sie gehören, da Sie dies lesen - die helfen werden, diesen
Planeten wieder mit Licht zu erfüllen, das ihm rechtmäßig
zusteht. Die Dunkelheit hat schon verloren - und sie weiß es. War dies zu
schnell für Sie, und haben Sie nur 'Bahnhof' verstanden? Hat Sie das
verwirrt, anstatt die Dinge für Sie zu entwirren? Dann müssen Sie den
Rest des Buches wohl auch noch lesen. Fangen wir also noch mal ganz von vorne
an...