MUM

Nr. 4/Juni1998

Kommunikations-Instrument des Vereins Wissenschaft, Medizin und Menschenrechte e.V.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser, Förderinnen und Förderer!


Dank Ihrer Unterstützung, Ihres Engagements und Interesse nach außen hin gebündelt in »MuM", sind nun auf mehreren Ebenen wichtige Entwicklungen in Gang gesetzt oder beschleunigt worden. Mit diesem MuM-Extra beantworten wir die meisten Ihrer Anfragen und geben erneut Hinweise was getan werden kann und getan werden sollte, um dem Vereinsziel, der Sicherung der Menschenrechte in Wissenschaft und Medizin näher zu kommen. Zuerst listen wir die wichtigsten Geschehnisse in Kürze auf, besprechen sie dann etwas ausführlicher und drucken im Anhang einige wichtige Texte hierzu ab.
a) Greenpeace Schweiz arbeitet mit MuM auf dem Gebiet der "Gentechnik" zusammen.b) Der Verstand des Weltkonzerns BAYER AG hat kein MuM, sondern Angst und versuchte auf seiner Hauptversammlung am 30. April 1998 in Köln belastende Aussagen zu unterdrücken, verleugnete Tatsachen und setzte zum Schluß sogar noch den Werkschutz gegen uns ein.
c) Der Dortmunder Oberstadtdirektor Dr. Koch hat noch weniger MuM und fordert in Bezug auf das Todesurteil "HIV-Testung" und die eigenständig tödliche »AIDS-Kombo-Cocktail-Chemotherapie" im Gesundheitsamt behördlichen Gehorsam statt ärztlicher Sorgfaltspflicht.
d) MuM in USA: New York horchte auf, wachte auf - dann die ganze USA (»first we take Manhattan; then we take Berlin...«).
e) Die raum&zeit-Akademie, Sauerlach, arbeitet mit MuM zusammen und bietet in Zukunft Seminare mit uns an.
f) In der Krebs-Forschung ist einem wissenschaftlichen Berater von MuM, Medizinaldirektor a.D. Dr. Heinrich Kremer der entscheidende Durchbruch gelungen.
Und besonders mummig:
g) wie Genf. MuM in Genf: Zum ersten Mal seit der komplizierten Geburt des »AIDS«-Virus alias »LAV« (1983 in Frankreich) oder »HTLV-III« (1984 in den USA) wird uns »AIDS«-Analytikern auf dem offiziellen Welt-AIDS-Kongress, der alle zwei Jahre stattfindet - diesmal Ende Juni/Anfang Juli in Genf, ganz offiziell Gelegenheit gegeben mit dem seit 1994 als Alleinentdecker von »LAV« alias "HIV" (international seit 1987) gefeierten Prof. Luc Montagnier aus Paris über die »Isolation«, d.h. die Existenz der »Retroviren« und damit auch das »HI-Virus« (seit 1995 Ho-Virus, nach David Ho, Mann des Jahres 1996) zu reden.
Nun aber in aller Ruhe erst einmal eins nach dem anderen:
Zu a) In der Schweiz herrscht zur Zeit, ganz ungewohnt und deswegen schockierend ein ganz besonders rauhes Klima. Das Volk ist zutiefst verängstigt und gespalten in Menschen die die Zukunft der Schweiz im allgemeinen und den medizinischen Fortschritt im besonderen kurz vor dem Abgrund sehen und solche die die Ausuferungen der Pharmaindustrien in Bezug auf Genverseuchung in Nahrung und Umwelt in gesetzliche Schranken weisen möchten.
Dazwischen gibt es nichts mehr - die Schweiz ist polarisiert. Auslöser ist ein Referendum über das geforderte Verbot von Freisetzungen genverseuchter Organismen und das Verbot der Patentierbarkeit biologischen Lebens und Teile daraus. Am 7. Juni wird über die sogenannte Gen-Schutz-Initiative abgestimmt werden und obwohl genetisches Forschen in der Medizin ausdrücklich unberührt bleiben soll hat sich die vereinigte europäische Pharmaindustrie EuroBio (siehe raum&zeit Nr.91 und 92) genau auf diesen Punkt gestürzt und die weltweit umfassendste und aufwendigste industrielle »Aufklärungskampagne» aller Zeiten gestartet. Und das in der kleinen Schweiz - 7 Millionen Einwohner! Täglich hört und sieht man in allen Medien, daß bei Annahme der Initiative durch die Mehrheit des Volkes, die Schweiz und die medizinische Forschung wieder zurück ins Mittelalter versetzt würden. Die absolute Mehrheit von ursprünglich über 750/0 der schweizer Bevölkerung, die ganz intuitiv die Genverseuchung und Patentierung von Leben ablehnen ist unter der amoralischen und alle Rechtsstaatlichkeit verletzenden Angst- Kampagne mittlerweile auf 50o/o gesunken. Weswegen zum Schluß wohl noch einmal alle Register gezogen wurden, damit der Durchmarsch der Pharmaindustrie, die sich mittlerweile als »Wissenschaften des Lebens" (Life Sciences) tarnen auch in der Schweiz garantiert ist. Denn würde nur ein einziges Land die Bremse ziehen, würden alle sofort sehen, daß der Kaiser nackt und gemeingefährlich ist. So ist das Engagement vieler Schweizer Persönlichkeiten und Organisationen besonders hoch zu schätzen, sich in dieser feindseligen und schizophrenen Atmosphäre für eine intakte Umwelt und die Rechte von Mensch und Kreatur einzusetzen. Eine MuM-Leserin, Mutter von acht Kindern war es denn auch, die bei Greenpeace Schweiz den entscheidenden Anstoß gab, mit uns Kontakt aufzunehmen. Es folgten Treffen mit ganz hoch einzuschätzenden Greenpeace-Mitarbeitern und viele Gespräche, ein Symposium u.a. mit MuM-Berater und regimed-Kollegen
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Dr. Kremer und ein Interview, abgedruckt in der Mitgliederzeitschrift von Greenpeace Schweiz 2/98. Ein besonders mutiges Therapeutenkollektiv (mal wieder Dr. Max-Otto Bruker-Leute!) und besagte Dame führten sogar ganz eigenständig Veranstaltungen mit uns durch! Ein Kurztext: »Gentechnik, Krebs, AIDS - Unterdrücktes Wissen, verschwiegene Gefahren«, was im wesentlichen zusammenfaßt, was in der Schweiz vorgetragen wurde ist im Anhang dieses MuM-Extra abgedruckt. Zu b) Im letzten MuM-Extra haben wir Sie aufgefordert auch der Bayer-AG zu schreiben, da dort (aus ganz bestimmten Gründen) die weltweit bekannteste Retro-Virologin, Frau Rübsamen-Waigmann angestellt ist, die im Gegensatz zum Erfinder von »HIV« Prof. Montagnier sogar behauptet, sie hätte das »AIDS«-Virus fotografiert und biochemisch dargestellt. All diejenigen, die geschrieben haben, haben vom Vorstand auch eine Antwort bekommen, allerdings keinen Beweis für die Existenz des "HIV", weder ein Foto des isolierten HIV-Retrovirus noch eine Darstellung seiner Eiweiße und seines Erbguts und noch weniger eine Publikation in der die Eichung des "AIDS"-Tests beschrieben wäre. Wir bitten Sie deswegen, am Ball zu bleiben und zu fordern, nun endlich die Eiweiße des »AIDS«-Virus zu dokumentieren, die ja vorhanden sein müssen, wenn ein Antikörpertest dagegen entwickelt wurde. Wenn Ihnen das verweigert oder einfach nicht geantwortet wird, sollten Sie sofort zu Ihrem Gesundheitsamt gehen und dort die sofortige Einstellung der "HIV"-Tests fordern. Notfalls sich selbst zum »HIV-Test" anmelden, denn dann steht das Gesundheitsamt unter zwingender Auskunftspflicht (so haben wir ja die Dortmunder Aktion ins Rollen gebracht, siehe unten). Wir haben in der Zwischenzeit und rechtzeitig zur Jahreshauptversammlung der BAYER AG am 30. April 1998 in Köln in der Zeitschrift raum&zeit Nr.93 den kompletten Briefverkehr mit Frau Prof. Rübsamen-Waigmann, leitende Forscherin der BAYER AG publiziert. Darin ist dokumentiert, wie sie auf einer ÄRZTLICHEN Fortbildungsveranstaltung öffentlich behauptete, »HIV« selbst isoliert und biochemisch charakterisiert, d.h. als Ganzes und seine Eiweiße und sein Erbgut fotografiert zu haben. Die nachfragende Ärztin erhielt entgegen der öffentlichen Zusage jedoch nicht die versprochene wissenschaftliche Publikation mit den entsprechenden Fotografien. Erst auf massive Intervention des prestigiösen Zentrums zur Dokumentation für Naturheilverfahren, ZDN e.V. erhielt das ZDN drei handschriftlich (!) beschriftete Fotografien auf denen Zellen und Zellbestandteile aber keine Viren abgebildet waren und keine wissenschaftliche Publikation! Das ZDN forderte mich dann auf, mit ihr in einen wissenschaftlichen Dialog zu treten und die Beweise für die Existenz von "HIV" anzufordern. Frau RübsamenWaigmann sandte mir erst nach mehrmaliger Aufforderung eine Publikation aus dem Jahre 1986 zu, in der weder Viren, noch Eiweiße noch Erbsubstanz zu sehen sind. Auf meinen Hinweis, daß in dieser Publikation nicht die versprochenen Fotografien zu finden sind, verweigerte sie sich dem wissenschaftlichen Dialog. Die Retrovirologin Rübsamen-Waigmann machte den kapitalen Fehler, nicht der Rechtsabteilung, die gewohnt sind schwammig zu antworten, die Beantwortung zu überlassen, sondern antwortete in ihrem gekränkten Stolz selbst und entlarvte sich somit als notorische Wissenschaftsbetrügerin. Da wir dem Bayer-Vorstand den gesamten Vorgang mit Bitte um Stellungnahme rechtzeitig zusandten (dies blieb bis heute unbeantwortet!) war die Hauptversammlung informiert und so wunderte es nicht, daß uns bereits am Eingang zur Hauptversammlung ein Teil der Kopien der druckfrischen raum&zeit Ausgabe Nr.93 mit dem gesamten Vorgang vom Werkschutz abgenommen wurde. Über die Coordination gegen Bayer-Gefahren erhielten wir Rederecht auf der Hauptversammlung. Aber der Bayer-Vorstand war nicht auf Dr. Kremer vorbereitet, der an-fragte, ob denn die Bayer AG, weltweit führend in der An- tibiotikaherstellung jemals daran dachte, daß ihre Antibiotika, allen voran Cibrobay das übersehene zweite Erbgut des Menschen schädigt. Und ob die Bayer AG daran denkt, solche Untersuchungen durchzuführen, denn ohne dieses Erbgut in Antibiotikaempfindlichen Bakterien, den MITOCHONDRIEN in unseren Zellen kann die Zelle nicht genügend Energie erzeugen, stirbt ab oder entwickelt sich zur Embryonalzelle zurück und das ist Krebs. Der Bayer-Vorstand Dr. Schneider belog in seiner Antwort die 6000 anwesenden Aktionäre mit der Behauptung, daß diese Untersuchungen schon längst durchgeführt seien und alle Überlegungen in dieser Richtung widerlegt seien. Dies obwohl uns die Leiter der zuständigen Forschungsresorts zuvor versichert haben, daß dieser Aspekt noch nicht untersucht wurde und auch von keinem anderen Hersteller untersucht wird, da sonst das Antibiotikageschäft zum Erliegen käme (Cibrobay ist der Umsatzrenner der Bayer AG). Als ich dann an der Reihe war und erwähnte, daß in Deutschland jedes Jahr schon zehntausende immungeschwächte Bürger in den Intensivstationen wegen der Antibiotikaresistenz-Katastrophe an bakteriellen Infektionen (Blutvergiftung) sterben, im Vergleich zu insgesamt 11.000 »AIDS«-Toten in Deutschland seit 15 Jahren, diese bakteriellen Infekte aber bei sogenannten »AIDS"-Fällen nicht vorkommen und es sich deswegen bei »AIDS« nicht um einen »Immundefekt" sondern um einen Energiedefekt handelt (Pilze und Krebs), wurde mir das Mikrofon rechtswidrig abgestellt und ich sollte zu meinen Fragen kommen. In Fragen verpackt konnte ich den Vorgang Rübsamen-Waigmann schildern und die Bayer-AG anklagen, die schon seit 1987 als Wissenschaftsbetrügerin bekannte Forscherin aus Profitgier eingestellt zu haben und daß die Bayer AG mit die Verantwortung trägt, wenn Bürger den "HIV"-Test durchführen lassen und bei "Positivität" in den Selbstmord oder die pharmakologische Vergiftung getrieben werden. Darauffim wurde mir wieder das Mikrofon abgestellt und erst als ich erwähnen konnte, daß sich schon die Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen in Genf dieser Problematik angenommen hat, ließ man mich zähneknirschend und haßerfüllten Blickes reden. Und es war denn schon ein seltsames Gefühl den gesamten deutschen Geldadel gegen sich und dazu noch im Rücken zu haben. Nichts desto trotz mußte ich dem Vorstand, auch in Bezug auf die Antworten zu Dr. Kremers Ausführungen Verlogenheit, eine fehlende Verantwortungsethik und damit der ganzen Bayer AG eine fehlende Unternehmenskultur attestieren. Der zur Neutralität verpflichtete Versammlungsleiter Sprenger verlor sodann die Contenance und rief mir hinterher, daß es für einen Betriebswirt (obwohl ich mich eingangs als Dr. der Biologie und Virologe vorgestellt habe) doch erstaunlich sei, welch wissenschaftliche Vokabeln ich benützen würde. Nach meinen Ausführungen war es denn auch still wie auf einem Friedhof und in seiner Antwort ging Dr. Schneider auf keine der brennenden Fragen ein, sagte, daß er sich nicht auf wissenschaftliche Diskussionen einlasse, aber alles was ich vorgebracht habe schon längst widerlegt sei. Außerdem sei er nicht in der Lage meinen Ausführungen zu folgen und könne deswegen nicht darauf eingehen. Daß der Vorstand sehr wohl informiert ist, verriet Dr. Schneider wenig später als er sich beklagte, daß er mit Postwurfsendungen konfrontiert sei, die auf die Aktivitäten von MuM zurückzuführen sind. Als dann Aktionäre von uns Unterlagen einsehen wollten und wir den gerade publizierten Briefverkehr mit RübsamenWaigmann verteilten, versuchte dies der Leiter des Werkschutzes der Bayer AG zu unterbinden. Da wir aber die Gesetze, auch das Aktionärsrecht kennen, das jedem Aktionär das Recht gibt, sich vor Entlastung des Vorstandes umfassend zu informieren, der Werkschutzleiter dies aber ausdrücklich im Namen des Vorstands Dr. Schneider zu unterbinden hatte, wurden gleich dutzende Kraft-
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männer gerufen, die uns dann unsanft in die sonnige Abendluft Kölns beförderten - inklusive dem bekannten Wissenschaftler und Mediziner Dr. Kremer. Werkschutz statt Wissenschaft und Aufrichtigkeit. Also vielen Dank für Ihre Aktivitäten und halten Sie diese Herren und die Dame weiterhin auf Trab und machen Sie diesen Leuten klar, daß sie Verantwortung tragen, wenn das Erbgut der Menschen weiterhin geschädigt wird und »positiv« stigmatisierte Menschen völlig unnötig leiden und sterben. Wir empfehlen Lesern auch Strafanzeige gegen Dr. Schneider und Prof. Rübsamen-Waigmann zu stellen, wegen Falschaussage, Betrug und Körperverletzung mit Todesfolge, also Totschlag. Einen weiteren Bericht über diese Hauptversammlung können Sie in der Ausgabe Nr.94 der Zeitschrift raum&zeit lesen, die Ende Juni erscheinen wird. Zu c) Der Dortmunder AIDS-Skandal geht dem Ende zu, MuM-Leser wissen worum es geht. Seit 1996 ist das Dortmunder Gesundheitsamt vollumfassend informiert worden, daß dem »HIV«-Test keine Bedeutung zukommen kann. Alle Verantwortlichen versuchen sich aus der Mfäre zu ziehen, indem sie sich auf vorgesetzte Stellen berufen. Der Unterste in der Hierarchie, der AIDS-Koordinator Georg Bühmann sogar wörtlich:

»Damit es gleich von vornherein klar ist, ich mach diesen Job nur wegen des Geldverdienens - nicht aus humanitären Beweggründen"

. Daß dies nicht rechtens ist, da die ärztliche Sorgfaltspflicht, auch für ärztliche Hilfspersonen jeglicher Bevormundung übergeordnet ist, belegt auch ein weiteres vorläufiges Gutachten, daß wir von Dr. Kremer angefordert haben und im Anhang abdrucken. Vorausgegangen sind Aktivitäten von Karl Krafeld, die dazu führten, daß die Stadt Dortmund auf dem Dienstweg informiert wurde, daß es keine Beweise für »HIV" und ein neues Krankheitsymptom »AIDS» gibt, vielmehr, daß alle beteiligten Bundesbehörden darüber informiert sind und durch Falschaussagen und Rechtsbeugung versuchen, diese Fakten von der Öffentlichkeit und mehr noch von Betroffenen fernzuhalten. Es gab mehrere Gespräche mit den Dortmunder Verantwortlichen bis hin zum Bürgermeister Ladage, die schon bestens informiert waren und dies in einer nichtöffentlichen Publikation auch bestätigen (siehe MuM 3) aber nicht Willens sind, diese Mißstände zum Wohle der Betroffenen zu ändern. Um diese unhaltbaren Zustände öffentlich zu machen, meldeten wir uns zur "HIV"-Testung an und zwangen so die Verantwortlichen in die Auskunftspflicht. Auskünfte über die Gültigkeit der »HIV»-Test-Resultate wurden konsequent verweigert, was eine Dienstaufsichtsbeschwerde (22. Juli 1997) gegen die Leiterin des Gesundheitsamtes, Frau Dr. Düsterhaus, nach sich zog. Die Stadt Dortmund in Person von Oberstadtdirektor Dr. Koch verletzte eines der wichtigsten Grundrechte, das Petitionsrecht, und verweigerte die Annahme der Dienstaufsichtsbeschwerde bis in die letzte Instanz, persönlich von Oberbürgermeister Samtlebe unterzeichnet, der früher noch behauptete aus seiner Vergangenheit gelernt zu haben. Als plumpes Ausweichmanöver geplant, doch die Kommunalordnung verletzend befaßte sich der Dortmunder Beschwerdeausschuß und nicht die Stadtverwaltung widerrechtlich mit der Dienstaufsichtsbeschwerde und lehnte die "Eingabe" am 25. November 1997 ab (dieses Datum ist von großer Bedeutung, siehe unten). Darüber beschwerte ich mich beim Ältestenrat der Stadt Dortmund und der Beschwerdeausschuß mußte zugeben, daß es sich bei meinem Schreiben vom 22. Juli 1997 wie betitelt tatsächlich um eine Dienstaufsichtsbeschwerde handelt. Der Beschwerdeausschuß-Vorsitzende, der Verwaltungsrichter Kühn informierte den Oberstadtdirektor Dr. Koch, doch der blieb weiterhin passiv und forderte Kühn offensichtlich auf, die Sache still und auf der untersten Ebene zu beenden. Das hat Kühn denn auch mit seinem Schreiben vom 30. März 1998 getan, womit der Tatbestand der Rechtsbeugung gegeben ist, für die Kühn bei Bekanntwerden des Dortmunder »MDS«-Skandals in sei-
ner Eigenschaft als Richter eine Mindesthaftstrafe von einem Jahr ohne Bewährung zu erwarten hat. Dieses MuM-Extra geht nun an Oberbürgermeister Samtlebe und an das Land, als Anlage zu einer Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Dr. Koch und die Stadt Dortmund.

Sie als Leser und engagierte Person können nun die Begründung des Dr. Koch und die Entgegnung von Dr. Kremer überprüfen und alles in Ihrer Macht Stehende tun, um dieser todbringenden Feigheit in Dortmund aber auch in Ihrer Gemeinde ein baldiges Ende zu bereiten. Bitte teilen Sie den Herren in Dortmund mit, was von Ihnen zu halten ist (Anschriften in MuM 3). Stellen Sie auch Strafanzeige wegen fahrlässiger und vorsätzlicher Tötung (alle »AIDS«-Medikamente sind übrigens illegal, da das zwingend vorgeschriebene Stufenplanverfahren II nach Arzneimittelgesetz AMG, § 63 für keines dieser starken Zellgifte durchgeführt wurde!). Strafanzeigen bei Totschlag und Mord sind nicht an den Wohnort gebunden.

Zu d) Auf Einladung der US-Amerikanischen Selbsthifegruppe HEAL in New York gab ich dort Mitte Mai im Namen von MuM Vorträge, ein Seminar, Radio- und Fernsehinterviews. Thema war das Ende von »AIDS» und die Erkenntnis, daß es sich dabei nicht um eine Immunschwäche handelt, da die "AIDS"-Definition keine bakteriellen Infekte vorsieht, sondern um ein Energiedefizit verursacht durch eine Inhalationsdroge und ärztliche Vergiftung. Diese, für die Amerikaner neue Sichtweise löste große Erleichterung und Begeisterung aus, da nun für jeden klar wird, daß es sich bei »AIDS» nicht um einen absolut tödlichen Zustand handelt, sondern um eine bewußte Irreführung mit tödlichem Ausgang und daß das erfundene »HI-Virus» nun endgültig an Bedeutung verloren hat. Für die HEAL-Mitarbeiter und zahlreichen Zuhörer und Besucher, Betroffene, Betreuer und Interessierte war dieser Aufenthalt von größter Bedeutung, da nun alle Aspekte von »AIDS« wissenschaftlich geklärt wurden und die jeweiligen Zustände, die früher unter "AIDS" subsumiert wurden wieder einzeln betrachtet und vor allem erfolgreich therapiert werden können. Grundlage des Vortrages war auch unsere abschließende Übersichtsarbeit »15 Jahre MDS - eine kritische Bilanz«, die Anfang Mai in der Schweiz erschienen ist, über das Internet erhältlich ist (siehe MuM 3) und Ende Juni auch in der Zeitschrift raum&zeit Ausgabe Nr.94 erscheinen wird. Ein bitterer Tropfen für viele Betroffene und vor allem Hinterbliebene war aber die Präsentation der Fakten, die belegen, daß der sogenannte "HIV"-Test ganz speziell auf das Krankheitsprofil homosexueller Männer hin zugeschnitten wurde. Daß es den Verantwortlichen von Anfang an klar war, daß es sich nicht um eine übertragbare Immunschwäche handeln kann und mehr als fünf mal soviel homosexuelle Männer an Lungenkrebs sterben, denn an der Kunstdiagnose, dem 1982 erfundenen "AIDS". Sondern daß es sich beim Manhattan-Projekt »Krieg gegen AIDS« um nichts anderes handelt als das Austesten von illegalen und seit 1966 am Tierversuch verbotener Chemotherapeutika. Auf der Suche nach neuen Antibiotika, zu testen in einer Minderheit homosexueller Männer, da sich diese ja nicht vermehren und die genetischen Schäden der Chemotherapie deswegen nicht in die Bevölkerung tragen. Denn die Resistenzkatastrophe, die in Deutschland alleine jährlich schon über 40.000 Tote fordert ist in den USA schon viel gravierender. Nur so läßt sich erklären, daß weit mehr Geld in "AIDS" investiert wurde als in irgendein anderes Forschungsprojekt zuvor. Und daß in jedem »AIDS«-Test steht, daß der Test bei normalen Menschen besonders oft falsch-positive Resultate erzeugt! Bei Mitgliedern aus "Risikogruppen" ist der Test dann plötzlich todsicher. Erfreulich war, daß die Amerikaner auf wichtige Dinge sofort reagieren und umsetzen und so dauerte es auch nicht lange bis ich mit Garry Null zu tun hatte, Amerikas bekanntester Gesundheitsberater, vielfacher Buchautor, Radio- und Fernsehproduzent, der u.a. auch die wichtige
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Fernsehdokumentation "AIDS - A second oppinion" produziert und ausgestrahlt hat. Mit ihm und einigen anderen sind nun viele neue Projekte, Aktionen, Vorträge und Seminare gestartet und geplant worden. Allen Beteiligten wurde klar, daß es jetzt um weit mehr geht als nur um «AIDS«, denn "AIDS" ist ja nur die sichtbare Spitze des Eisberges, denn nicht nur das "AIDS"-Modell ist widerlegt, sondern alle Modelle chronischer Krankheiten, da den Medizinern wesentliche biologischen Erkenntnisse vorenthalten wurden. Z.B., daß unsere Zell- und Körperenergie in Bakterien in unseren Zellen erzeugt wird und daß Antibiotika, Chemotherapie und alle aggressiven »Medikamente« diese Strukturen und Vorgänge schädigen. Einige der Anwesenden sprachen sogar schon von der "Wiedergeburt des Wissens vom Heilen". Erstaunlich für mich war, daß sich in den USA schon viele Künstler, Musiker und Literaten aber auch Schüler-gruppen dem Thema "AIDS"-Analyse gewidmet haben und jetzt noch mehr Bewegung ins Spiel gekommen ist. Ein Gedicht, daß spontan nach meinem Vortrag mit großer Leidenschaft vorgetragen wurde, erscheint im An-hang. Wir alle sind nun ganz optimistisch, daß das Ende von «AIDS«, dort wo es erfunden wurde, nämlich in den USA eingeläutet ist. Wie heißt es in einem Schlagerlied: «Zuerst nehmen wir Manhattan, dann nehmen wir Berlin«.

Wer mit den amerikanischen Gruppen Kontakt aufnehmen möchte, kann dies am schnellsten über das Internet tun (siehe MuM 3) oder Kontakt mit HEAL-Deutschland aufnehmen, c/o Ernst Gradl, Johannisstraße 28a, 90419 Nürnberg, Telefon (0911) 390712.

Zu e) Die alle zwei Monate erscheinende Zeitschrift raum&zeit ist das einzige Medium, das uns seit Jahren seine Seiten für alle unsere Analysen und Publikationen geöffnet hat. Darüber sind wir sehr froh und auch dankbar und freuen uns um so mehr, daß es jetzt zu einer weiteren Zusammenarbeit mit MuM und der neugegründeten raum&zeit-Akademie gekommen ist. Ab sofort werden Wochenendseminare zu relevanten Themen der Biologie und Medizin angeboten. Das Eröffnungsseminar zum Thema "Warum Gentechnik schädlich ist und Möglichkeiten zur Abwendung" findet, durchgeführt von mir am 20. und 21. Juni 1998 im Ausbildungszentrum der raum&zeit-Akademie in Sauerlach, südlich von München, statt. Am Vorabend, Freitag, den 19. Juni 1998 findet in der Stadthalle Sauerlach ein öffentlicher Vortrag zum gleichen Thema statt. Siehe auch beigefügtes Flugblatt der raum&zeit-Akademie.

Sollten Sie das Flugblatt nicht vorfinden, so können Sie bei raum&zeit, Ehlers Verlag GmbH, Mühlweg 2c, 82054 Sauerlach, Telefon (08104) 663518 oder Fax (08104) 663515, eMail: ehlersverlag@t-online.de, Informationen über Seminare mit uns erhalten.

Zu f) Wie schon in MuM 3 und anderswo angedeutet, ist unserem wissenschaftlichen MuM-Berater und meinem regimed-Kollegen Dr. med. Kremer in enger Zusammenarbeit mit der Studiengruppe Ernährung und Immunität in Bern/Schweiz der entscheidende Durchbruch in der Erklärung der Krebs-Erkrankungen und deren Therapierbarkeit gelungen. Ausgangspunkt war die Analyse des «Krieg gegen AIDS«. «AIDS« wurde auf das schon lange als falsch erkannte Modell der Krebsentstehung der Achtziger Jahre aufgebaut. Krebs sollte, so das damals herrschende Dogma spontan und überall in allen Gewebetypen entstehen (was nie der Fall ist) und nur durch ein funktionierendes Immunsystem beherrschbar sein. Dieses Modell hatte aber so viele Mängel, da es sehr schnell erfunden werden mußte, weil nämlich der «Krieg gegen Krebs« der Siebziger Jahre ein schnelles Ende fand, als erkannt wurde daß es ein Reparaturvorgang in den Zellen ist, der als Retroviren und diese als Krebsverursacher fehlgedeutet wurden. Doch schon lange ist klar, daß das Immunsystem Krebs nicht überwachen kann, da die Krebszelle eine körpereigene, nämlich eine embryonale Zelle ist!
In dem im Anhang abgedruckten Artikel »Krebs - des Rätsels Lösung?« werden die neuesten Erkenntnisse verständlich dargestellt. Der wissenschaftliche Artikel hierzu, mit Literaturhinweisen versehen, wird bald gedruckt sein; wir werden Sie informieren, wo der Artikel einsichtig sein wird. Zu g) Nun zum Schluß das Spannendste: Über ein Netzwerk zusammenarbeitender Organisationen ist es gelungen auf die Organisatoren des nächsten Welt-AIDS-Kongress in Genf Ende Juni, so überzeugend gewirkt zu haben, daß die kritischen Stimmen zu »AIDS« nun zum ersten Mal offiziell zur Kenntnis genommen worden sind und auch öffentlich diskutiert werden. Es ist klar, daß mit allen üblen Tricks gespielt wird (hohe Zulassungskosten, ungünstiger Zeitpunkt: Sonntags spät abend!, etc.) um die Bedeutung unserer Analysen herunterzuspielen und zu relativieren. Aber wir haben uns bestens vorbereitet, u.a. auf einem internationalen Treffen Anfang März in Barcelona. Es wurden verschiedene Strategien erarbeitet, die hier aus verständlichen Gründen noch nicht erläutert werden und es wird, soviel kann gesagt werden, neben dem großen pseudowissenschaftlichen «AIDS«Kongress Parallelveranstaltungen geben, in eigenen Räumlichkeiten, die schon angemietet sind. Wer sich an der Organisation beteiligen möchte oder sogar die Veranstaltungen besuchen möchte, der wende sich bitte an IFAS, Michael Baumgartner, c/o Studiengruppe für Ernährung und Immunologie, Elisabethenstraße 51, CH-3014 Bern, Telefon 0041 (31) 3329373 und Fax 0041 (31) 3481636. Wir sind schon sehr gespannt auf die Ereignisse, die auf uns und besonders die »MDS«-Verantwortlichen warten und werden Sie umfassend in einer ausführlichen MuMAusgabe im Sommer über die Genfer-Geschehnisse und deren Auswirkungen informieren. Wir werden Sie natürlich auch über alle anderen Aktivitäten informieren und hoffen nun, daß wir von Ihrer Seite wieder Unterstützung in Form von Aktivitäten aber auch Spenden erwarten dürfen, die wir besonders benötigen, um unser gemeinsames Anliegen zu verwirklichen: die Achtung der Menschenrechte in Wissenschaft und Medizin, sprich in unserer heutigen Gesellschaft durchzusetzen. Ganz konkret: Spenden, die wir für die nächsten Ausgaben von MuM benötigen und für möglichst vielseitige Aktivitäten und Aktionen, besonders in Genf. An dieser Stelle sei all jenen recht herzlich gedankt, die aktiv geworden sind und Briefe geschrieben haben, die, wie Sie ja gesehen haben, Wirkung hatten und haben. Und Dank auch an diejenigen die selbst nicht aktiv geworden sind, uns aber mit einer finanziellen Spende geholfen haben all die Dinge zu tun und weiterhin zu tun. Also: Selber tun oder «Spenden statt Tun« - «Mitverantwortung ganz konkret«. In diesem Sinne, alles Gute und liebe Grüße Für den Vorstand: Ihr Stefan Lanka In eigener Sache: Diese Publikation erhalten Sie kostenlos, aber bedenken Sie bitte, daß dies nur möglich ist durch Ihre Spende. Vielen Dank! Stadtsparkasse Dortmund BLZ (44050199) 271004907 Sollte Ihre Adresse fehlerhaft sein oder sich ändern, geben Sie bitte kurz Nachricht an: Pirol Verlag, Telefon (08421) 99760, Postfach 1210, D-85066 Eichstätt. Vielen Dank!
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Gentechnik, Krebs und AIDS: Unterdrücktes Wissen - verschwiegene Gefahren


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Antwort und Stellungnahme der Stadt Dortmund in Sachen Eingabe Dr. Lanka

Stadt Dortmund DER OBERSTADTDIREKTOR 16.01.1998 Vorsitzender des Ausschusses für Anregungen und Beschwerden des Rates der Stadt Dortmund Herrn Rm Kühn über StA 01 Antwort auf die Anfrage vom 18.12.97 in Sachen Eingabe Dr. Lanka vom 16.12.97 Sehr geehrter Herr Kühn, ich nehme zum Sachverhalt der Eingabe von Herrn Dr. Lanka vom 16.12.97 Stellung und gebe Ihnen vorab einige Informationen zum anonymen HIV Antikörpertest beim Gesundheitsamt der Stadt Dortmund sowie zum Vorgehen der AIDS Beratung des Gesundheitsamtes beim Testwunsch von Herr Dr. Lanka. Die Aufgabenstellung der AIDS Beratung im Gesundheitsamt ergibt sich aus dem Gesetz zur Stärkung der Leistungsfähigkeit der Kreise, Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen vom 25.11.1997 Artikel 3, § 15 (2): "Die untere Gesundheitsbehörde wirkt mit an der AIDS-Aufklärung der Bevölkerung, insbesondere gefährdeter Bevölkerungsgruppen, und an der Beratung infizierter und erkrankter Personen sowie deren Angehörigen. Ratsuchenden werden anonyme HIV Untersuchungen angeboten". Wissenschaftliche und forschende Tätigkeiten sind nicht Aufgabe der unteren Gesundheitsbehörde (Gesundheitsamt, AIDS Beratung). Das wissenschaftliche Referenzzentrum zum Thema HIV und AIDS ist die Fach- gruppe Infektionsepidemiologie (vormals AIDS-Zentrum) im Bundesinstitut für Infektionskrankheiten und nicht übertragbare Krankheiten RKI Robert-Koch-Institut Berlin (früher BGA Bundesgesundheitsamt), dessen Publikationen über den allgemein anerkannten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis das Gesundheitsamt automatisch erhält. Die Zulassungen für die in der medizinischen Diagnostik verwendeten HW Antikörpertests erteilt das Bundesinstitut für Sera und Impfstoffe PEI Paul Ehrlich Institut Frankfurt (früher BGA Bundesgesundheitsamt). Die Durchführung des aus Landesmitteln geförderten, kostenlosen und anonymen Tests beim Gesundheitsamt richtet sich nach den Empfehlungen der Bundeszentrale fur gesundheitliche Aufklärung auf der Basis des allgemein anerkannten Standes wissenschaftlicher Erkenntnis; vor jeder Blutentnahme erfolgt eine persönliche Beratung zum Test, es sei denn, jede Beratung wird vom Testwilligen abgelehnt. Die Laboruntersuchung der Blutproben nimmt das Landesinstitut für den öffentlichen Gesundheitsdienst Düsseldorf mit den vom PEI zugelassenen Tests vor. Es werden in Verantwortung der dortigen Laborärzte soviele Tests bzw. Verfahren durchgeführt, bis ein eindeutiges Ergebnis vorliegt. Die Bekanntgabe dieser Ergebnisse erfolgt im persönlichen Gespräch in der Beratungsstelle im Gesundheitsamt. Herr Dr. Lanka ist durch zahlreiche Korrespondenz und einige persönliche Gespräche dem Gesundheitsamt bekannt. Er legte gemeinsam mit Herrn Karl Krafeld ihre Theorien bezüglich HIV ünd AIDS dem Gesundheitsamt dar; diese Thesen wurden vom Gesundheitsamt zur Überprüfung telefonisch mit dem AIDS-Zentrum des RKI diskutiert. Nach einstimmiger Meinung entsprechen diese Thesen wissenschaftlich nicht der allgemeinen Meinung. Herrn Dr. Lanka wurden auf Empfehlung des Robert-
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Koch-Institutes am 05.02.1997 eine für Ihn am 31.10.96 in USA bestellte wissenschaftliche Ausarbeitung zur Beantwortung seiner früheren Fragen kostenlos in Kopie zur Verfügung gestellt. Am 31.12.96 teilte Herr Dr. Lanka dem Gesundheitsamt mit, er wünsche die Durchführung eines HIV Antikörper-testes und forderte mit Frist bis zum 10.2.97 vom Gesundheitsamt wissenschaftliche Unterlagen zum Test. Er erhielt am 22.1.97 ein Antwortschreiben mit den Öffnungszeiten der Beratungsstelle, dem Angebot einer kostenlosen und anonymen Beratung mit der Möglichkeit eines HIV Antikörpertestes sowie die Broschüre der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung "Wissenswertes über den HIV-Test". Da Herrn Lanka bereits das Robert-Koch-Institut als wissenschaftliches Referenzzentrum bekannt war, wurde auf den Hinweis der Zuständigkeit des RKI für wissenschaftliche Informationen und deren Bezug verzichtet. Die Eingaben von Herrn Dr. Lanka binden erhebliche Arbeitskraft bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Dortmund. Da es im Kern seiner Aussagen darum geht, den allgemein anerkannten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis anzuzweifeln, ist das Gesundheitsamt als untere Gesundheitsbehörde nicht der richtige Ansprechpartner für Herrn Dr. Lanka. In der Sitzung wird für eventuelle Fragen Frau Dr. Düsterhaus zur Verfügung stehen. Mit freundlichem Gruß Ihr Dr. Koch

STADT DORTMUND AUSSCHUSS FÜR ANREGUNGEN UND BESCHWERDEN

Herrn Dr. Stefan Lanka Im Dreieck 8, 44143 Dortmund 30. März 1998 Sehr geehrter Herr Dr. Lanka, in der Sitzung des Ausschusses für Anregungen und Beschwerden am 24. Februar 1998 wurde Ihre Eingabe vom 16. Dezember 1997 behandelt und folgender Beschluß gefaßt: »Nach Ansicht des Ausschusses ist der Einsender auf dem Gebiet über das er Informationen vom Gesundheitsamt verlangt, selbst hinreichend Fachmann und verfügt somit über ein umfangreiches Wissen über HIV-Antikörpertests. Insofern ist er nicht gleichzubehandeln mit nicht aufgeklärten Personen. Das Bestehen auf einer formalen weiteren Aufklärung ist vom Ausschuß deshalb nicht nachvollziehbar. Aufklärung bei wissenschaftlichen Auseinandersetzungen können weder das kommunale Gesundheitsamt noch der Ausschuß für Anregungen und Beschwerden leisten. Der Ausschuß hat im übrigen Verständnis dafür, daß das Gesundheitsamt nicht mehr auf entsprechende Anfragen des Einsenders reagieren wird.« Zu Ihrer Unterrichtung übersende ich die eingeholte Stellungnahme der Verwaltung. Mit der Behandlung Ihrer Eingabe ist die Angelegenheit für den Ausschuß abgeschlossen. Mit freundlichem Gruß Ralf-H. Kühn Vorsitzender

Vorläufiges Gutachten zu den Stellungnahmen der Stadt Dortmund

Bezug: Schreiben »des Oberstadtdirektor« vom 16. Januar 1998, und das Schreiben der Stadt Dortmund »Ausschuß für Anregungen und Beschwerden« vom 30. März 1998 zu den Eingaben von Dr. Lanka von 1996/97.

Dr. Lanka hatte in schriftlichen Eingaben mit detaillierter Beweiserhebung nachgewiesen, daß die von den AIDS-Beratern des Gesundheitsamtes Dortmund zugrundegelegten Annahmen hinsichtlich der postulierten »tödlichen Massenseuche durch das HIV» als objektiv widerlegt angesehen werden müssen. Dr. Lanka hatte sodann beantragt, den sog. Anti-HIV-Antikörper-Test mit seinem eigenen Blutserum durchführen zu lassen, unter der Voraussetzung, daß das Gesundheitsamt Dortmund ihm zuvor die nachvollziehbaren Beweise vorlegt, daß der Anti-HIV-Antikörper-Test tatsächlich das mißt, was die Testhersteller behaupten, nämlich das Vorhandensein von Antikörpern gegen spezifische Eiweiße des postulierten »Retrovirus HIV». Dieses selbstverständliche Kriterium wird als Gültigkeit des Testes (Validität) bezeichnet und muß unzweideutig und zweifelsfrei für jeden klinischen Test und Testanwender erkennbar gegeben sein, vor allem dann, wenn mit einem "positiven" Testergebnis eine ärztliche Aussage über eine zu erwartende Lebenszeitverkürzung nach qualvollen Krankheitsstadien dem Testpatienten verkündet wird. Das Gesundheitsamt Dortmund hat diesen Antrag von Dr. Lanka auf Durchführung des Anti-HW-AntikörperTests wegen der von Dr. Lanka aufgeworfenen und substantiell belegten Fragen bezüglich der Gültigkeit des Tests abgelehnt. Dagegen hat Herr Dr. Lanka bei der zuständigen Aufsichtsbehörde am 16. Dezember 1997 Beschwerde eingelegt. Diese Beschwerde hat die Stadt Dortmund »der Oberstadtdirektor» verworfen. Die Begründung des ablehnenden Bescheids der Dienst- und Fachaufsichtsbehörde des Gesundheitsamtes Dortmund
ist von höchst exemplarischer Bedeutung für den Schutz von Leib und Leben von Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die im Vertrauen auf die ärztliche Gewissenhaftigkeit sich einem medizinischen Testurteil unterwerfen. Der Oberstadtdirektor teilt mit: »Die Aufgabenstellung der AIDS-Beratung im Gesundheitsamt ergibt sich aus dem Gesetz zur Stärkung der Leistungsfähigkeit der Kreise, Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen vom 25. November 1997, Art. III, §15 (II)». Ob und ggf. welche Rechtsgrundlage für die Aufgaben der AIDS-Beratung im Gesundheitsamt seit Einführung der HIV-Testverfahren im Jahre 1985 bis November 1997 bestanden hat, wird nicht erwähnt. Ggf. haben die sachkundigen Eingaben (seit 1995) von Karl Krafeld und Dr. Lanka (beide Mitglieder im Vorstand von MuM e.V.) erst die Legitimationslücke bewußt werden lassen und das Landesparlament zu einer gesetzlichen Regelung veranlaßt. Dieser Umstand wiegt umso schwerer, da die angebliche »tödliche Massenseuche HIV» bis heute nicht im Bundesseuchengesetz erfaßt ist und insofern rechtlich in NRW bis 25. November 1997 anscheinend lediglich vom Hören-Sagen existent war. Das vom Oberstadtdirektor zitierte NRW-Landesgesetz qualifiziert nunmehr die Durchführung des »HIV-Tests» nicht mehr als beliebige Manipulation am lebenden Menschen, legitimiert durch die Zustimmung des Testpatienten, sondern eindeutig als ärztliche Maßnahme. Für die durchführende Ärztin/den durchführenden Arzt sowie deren nicht-ärztliche Heilgehilfen gelten also in vollem Umfang die ärztliche Berufsordnung, das Arztrecht, die einschlägige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes und des Bundesverfassungsgerichtes sowie die Deklarationen des Weltärztebundes, vor allem die Helsinki-Deklaration. »Die untere Gesundheitsbehörde wirkt mit an der AIDS-Aufklärung der Bevölkerung, insbesondere gefährdeter
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Bevölkerungsgruppen, und an der Beratung infizierter und erkrankter Personen sowie deren Angehörigen. Ratsuchenden werden anonyme HW-Untersuchungen angeboten« (NRW-Landesgesetz vom 25. November 1997). Der Oberstadtdirektor stellt ausdrücklich fest: »Wissenschaftliche und forschende Tätigkeiten sind nicht Aufgabe der unteren Gesundheitsbehörde (Gesundheitsamt, AIDS-Beratung)«. Im Kontext mit den Eingaben und Beschwerden von Dr. Lanka bedeutet diese Feststellung, die gleichzeitig als Handlungsanweisung an die ärztlichen und nicht-ärztlichen Mitarbeiter des Gesundheitsamtes zu verstehen ist, daß die gewissenhafte ärztliche Prüfung der Gültigkeit eines Testverfahrens (die gemäß der geltendenden ärztlichen Berufsordnung als selbstverständlich vorausgesetzt werden muß, da jeder Arzt eine wissenschaftliche Ausbildung durchlaufen haben und diese wissenschaftlich fundierte Befähigung in einem Staatsexamen und den vorgeschriebenen Weiterbildungs- und Fortbildungsphasen unter Beweis gestellt haben muß), den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes ausdrücklich untersagt wird. Diese Feststellung des Oberstadtdirektors ist deshalb dem Wesensgehalt nach verfassungswidrig und mit der ärztlichen Berufsordnung ohne Aushöhlung der eigenverantwortlichen Berufsausübung des Arztes nicht vereinbar. Wissenschaft am gesunden und kranken Menschen ist nicht denkbar, ohne daß die behandelnden Ärzte fortlaufend ihre Erkenntnisse einer wissenschaftlichen Bewertung zugänglich machen. Statt dessen verweist der Oberstadtdirektor auf die unmittelbar der Weisung des Bundesgesundheitsministers unterstehenden Bundesinstitute, Paul-Ehrlich-Institut und Robert-Koch-Institut. Die Wissenschaftler beider Institute arbeiten nicht unmittelbar mit Patienten, sind also auf Erkenntnisse der praktizierenden Arzte in Gesundheitsämtern, Kliniken und Privatpraxen angewiesen. Die Feststellung des Oberstadtdirektors bedeutet gleichzeitig ein Verwertungsverbot von relevanten Erkenntnissen der ärztlichen und nicht-ärztlichen Mitarbeiter des Gesundheitsamtes zu «HIV« und »AIDS« mögliche Zweifel an dem »wissenschaftlichen« Vorgehen der nicht am Menschen praktizierenden Wissenschaftler und Forscher der Bundesinstitute und des von parteipolitischen Interessen abhängigen Bundesministers dürfen nicht artikuliert werden, da »wissenschaftliche und forschende Tätigkeiten nicht Aufgabe der unteren Gesundheitsbehörde (Gesundheitsamt, AIDS-Beratung) sind«. Der absurde Widerspruch zur Rechtswirklichkeit ist an folgendem Beispiel überdeutlich zu demonstrieren: das Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg, ANONYME AIDS-BERATUNG, teilte auf Anfrage eines besorgten Bürgers mit: »Ein für uns maßgebliches Standardwerk ist das umfangreiche Handbuch AIDS- und HIV-Infektion«, das von Dr. H. Jäger herausgegeben wird. Zur Beantwortung Ihrer Nachfrage nach Photographien des HI-Virus übersende ich Ihnen eine Kopie des Abschnittes über Virologie mit elektronenmikroskopischen Aufnahmen des HI-Viruses. Mit freundlichem Gruß Dr. A. Schaffer, Ärztin«. (Schreiben des Gesundheitsamtes der Stadt Nürnberg vom 30. April 1998). Mitverfasser des genannten Beitrags "Virologie" ist der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts in Langen bei Frankfurt und gleichzeitig Interims-Präsident des Robert-Koch-Instituts in Berlin, der Retrovirologe Prof. Dr. Kurth. In dem Beitrag sind vier Abbildungen mit der jeweiligen Bildunterschrift »HIV-1 an der Peripherie eines menschlichen T-Lymphozyten (HuT-78)« dargestellt. Im Begleittext wird mit keinem Wort mitgeteilt, daß es sich bei HuT-78 um menschliche Leukämiezellen handelt, die gemeinsam mit Lymphozyten unter Zugabe stark oxidierender Substanzen kultiviert werden, um Eiweiße aus den Zellen freizusetzen, die als »HIV-Antigene« gedeutet werden, und im «HIV-Test« als Substrat benutzt werden, um verschiedenartigste Antikörper bei den Zielgruppen der Testpatienten als »HIV-positiv« nachzuweisen. Prof. Kurth erwähnt im Beitrag mit keinem Wort, daß die in den Abbildungen gezeigten Partikel in beliebigen Lymphozyten-Zellkulturen bei gleicher Co-Kultivierung mit Leukämie-Zellen oder Embryonalzellen bei Anwendung stark oxidierender Chemikalien hervorgerufen werden können. Prof. Kurth weist auch mit keinem Wort darauf hin, daß solche freigesetzten Partikel nach den geltenden Regeln der Mindeststandards der Retrovirologie im Besonderen und der Virologie im Allgemeinen nur dann als Virusisolation gelten dürfen, wenn elektronenmikroskopisch der Inhalt der Partikel an Eiweißen und Nukleinsäuren als immer identisch dargestellt werden konnte. Prof. Kurth verschweigt offenbar vorsätzlich, daß kein Forscher weder in Deutschland noch irgendwo auf der Welt den Inhalt dieser als »HIV-1 an der Peripherie menschlicher Lymphozyten (HuT-78)« klassifizierten beliebigen Partikel publiziert hat. Die Konsequenz aus dem Beitrag von Prof. Kurth ist eindeutig: es handelt sich um die vorsätzliche Vortäuschung eines Existenzbeweises von "HIV-1«, die behauptete Isolation des "Retrovirus HIV" ist niemals nach den Mindeststandards der Retro-/Virologie bewiesen worden. Von einer Arztin/einem Arzt des Gesundheitsamtes, die sich beruflich nahezu ausschließlich mit dem «HIV-Test« und den Konsequenzen eines möglichen «positiven« Testergebnisses beschäftigen, muß vom Bürger erwartet werden können, daß sie/er die Mindeststandards der Virusisolation kennt und sie/er aufgrund ihrer/seiner ärztlich-wissenschaftlichen Ausbildung befähigt ist, die bloße Partikelbildung von einer tatsächlichen Virus-Isolation zu unterscheiden. (Siehe Turner, V. F.: Do Antibody-tests proof HIV-infection?; Tahi Dj.: Did Luc Montagnier discover HIV? Interview mit Prof. Luc Montagnier, dem "Erstentdecker" von "HIV", Eleopulos-Papadopulos, E. et al.: Between the lines, critical analysis of Luc Montagnier's interview answers to Djamel Tahi. Sämtliche Beiträge in Continuum, 1998;Vol. 5, Nr.2, 10-44). Der Oberstadtdirektor ordnet nunmehr kategorisch an, daß die simplen Prüfungen, ob in dem Beitrag von Prof. Dr. Kurth Wort und Bild, nämlich die gezeigten Partikelbilder einerseits und die in der Bildunterschrift genannte "HIV-1 an der Peripherie eines menschlichen T-Lymphozyten (HuT-78)" andererseits der biologischen Wirklichkeit entsprechen, als «wissenschaftliche und forschende Tätigkeiten nicht Aufgabe der unteren Gesundheitsbehörde (Gesundheitsamt, AIDS-Beratung) sind«. Durch Verwaltungsakt soll also die berufsrechtlich strikt verankerte Eigenverantwortung der Arztinnen und Ärzte im öffentlichen Gesundheitsdienst sowie deren nicht-ärztlicher Heilgehilfen ausgehebelt werden. Statt dessen soll durch einen formalen, aber rechtswidrigen Akt die ärztliche Gewährleistung des Schutzes und Erhaltung des Lebens auf den allgemeinen Landesgesetzgeber abgewälzt werden. Mit anderen Worten, die unabweisbaren Erkenntnisse, welche die ärztlichen Mitarbeiter des Gesundheitsamtes durch die mündlichen und schriftlichen Eingaben von Krafeld/Lanka unbezweifelbar erlangt haben, dürfen von den ärztlichen und nicht-ärztlichen Mitarbeitern nicht zur Kenntnis genommen und nicht gewußt werden, da diese als »wissenschaftliche und forschende Tätigkeiten« deklariert werden, welche «nicht Aufgabe der unteren Gesundheitsbehörde (Gesundheitsamt, AIDS-Beratung) sind«. Statt dessen wird in vorauseilendem Gehorsam und Untertanengeist als fachliche Referenzstelle auf das Paul-Ehrlich-Institut und das Robert-Koch-Institut verwiesen, dessen beider Präsident Prof. Dr. Kurth nachweislich durch vorsätzlichen Wissenschaftbetrug (gleichermaßen wie seine langjährige Kollegin, die Retrovirologin Frau Prof. Dr. Rübsamen-Waigmann, jetzt Bayer AG, siehe: Zentrum zur Dokumentation von Naturheilverfahren: «HIV-Photo: Betrügt die Bayer-Forschung die Wissenschaft?« raum&zeit 1998; 16. Jahrgang, Nr.93, 84-87) den Tod ungezählter Bürgerinnen und Bürger in Kauf genommen hat. Der Präsident beider Bundesinstitute wiederum wird durch seinen un-
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mittelbaren Dienstvorgesetzten, den Bundesgesundheitsminister gedeckt, der durch sein Haus gegenüber dem Petitionsausschuß des Deutschen Bundestages erklären ließ, daß die »HIV-Isolation aus Zellen im Blutserum aus technischen Gründen zu schwierig« sei. Genau diese Behauptung der tatsächlichen «HIV-Isolation« aus dem Blutserum von Patienten hatten Prof. Dr. Kurth und das Bundesgesundheitsministerium seit 1984 öffentlich immer wieder aufgestellt. Als Dr. Lanka diese vorsätzliche Fehlbehauptung zweifelsfrei widerlegt hatte, mußte das Bundesgesundheitsministerium gegenüber den Parlamentariern »aus technischen Gründen« schriftlich den Rückzug antreten. Zum gleichen Zeitpunkt wurde die verwaiste Stelle des Präsidenten des Robert-Koch-Instituts vom Bundesgesundheitsminister vorläufig von dem des vorsätzlichen Wissenschaftbetruges überführten Präsidenten des Paul-Ehrlich-Instituts besetzt, offensichtlich um die Berufung eines unabhängigen, in den »HIV-Fälschungsskandal« nicht verwickelten Fachmanns zu verhindern. Auf die Anfrage an eben denselben Doppelpräsidenten, Prof. Dr. Kurth, wie denn die Hersteller der Anti-HIV-Antikörper-Tests (volkstümlich zum »AIDS-Test« verfälscht) ohne Isolation des "HIV" die Testsubstanzen hergestellt hätten, ließ der vielgefragte Doppelpräsident erklären, diese Frage falle gemäß § 30 Verwaltungsverfahrensgesetzes unter das Betriebs- und Geschäftsgeheimnis. Auf die weitere Frage, wie denn das zuständige Paul-Ehrlich-Institut seinen eigenen Eich- oder Referenztest zur Prüfung der industriellen "HIV-Tests" ohne tatsächliche «HIV-Isolation« als unverzichtbaren »Goldstandard« gewonnen habe, schweigt sich der vielbeschäftigte Prof. Dr. Kurth bis heute aus. Da sowohl Prof. Dr. Kurth als auch Frau Prof. Dr. Rübsamen-Waigmann den öffentlichen Vorwurf des vorsätzlichen Wissenschaftbetruges anscheinend aus Furcht vor Aufdeckung des "HIV"-Fälschungsskandals ebenso wie die Bundesregierung aus Gründen der Erhaltung der Staatsraison ohne die gebotenen rechtlichen Gegenmaßnahmen auszusitzen versuchen, dürfte der späte Versuch des Landesgesetzgebers Nordrhein-Westfalen, die Verantwortung für die "HIV-Untersuchungen" zur ausdrücklichen "Stärkung der Leistungsfähigkeit der Kreise, Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen" (Landesgesetz vom 25. November 1997) auf die Kommunen abzuwälzen, dazu dienen, Bund und Länder aus der rechtlichen Verantwortung zu befreien. Die Kommunen wiederum versuchen das geltende ärztliche Berufsrecht auszuhebeln und die unmittelbare Verantwortung für die lebensbedrohlichen Folgen eines «positiven HIV-Tests« an das Paul-Ehrlich-Institut und das Robert-Koch-Institut zurückzudeligieren. Solchermaßen im behördlichen Hase-Igel-Spiel in die Zwickmühle gebracht, wurden "Herrn Dr. Lanka auf Empfehlung des Robert-Koch-Instituts am 5. Februar 1997 eine für ihn am 31. Oktober 1996 in USA bestellte wissenschaftliche Ausarbeitung zur Beantwortung seiner früheren Fragen kostenlos in Kopie zur Verfügung gestellt« (Schreiben des Oberstadtdirektors an den Vorsitzenden des Ausschusses für Anregungen und Beschwerden des Rates der Stadt Dortmund vom 16. Januar 1998). In Wahrheit wurden Herrn Dr. Lanka kommentarlos ein Konglomerat von mehr als 400 Publikationen zu »HIV« und »AIDS« übersandt. Keine dieser Publikationen zeigt die Photos der Inhalte an Eiweißen und Nukleinsäuren der Partikel, die als Photos von «HIV« suggeriert werden. Auch schriftlich wird kein Mindeststandard zum Nachweis der Existenz eines »Retrovirus HIV« belegt. Die Fahndung nach dem angeblich allgegenwärtigen «HIV« verläuft also irgendwo im Niemandsland. Nichtsdestotrotz teilt der Ausschuß für Anregungen und Beschwerden der Stadt Dortmund am 30. März 1998 ungerührt in Kenntnis der vorstehenden Tatsachen Dr. Lanka mit: »Nach Ansicht des Ausschusses ist der Einsender auf dem Gebiet, über das er Informationen vom Gesundheitsamt verlangt, selbst hinreichend Fachmann und verfügt somit über ein umfangreiches Wissen über HIV-Antikör- per-Tests. Insofern ist er nicht gleichzubehandeln mit nicht aufgeklärten Personen. . . .Der Ausschuß hat im übrigen Verständnis dafür, daß das Gesundheitsamt nicht mehr auf entsprechende Anfragen des Einsenders reagieren wird. . . .Mit der Behandlung Ihrer Eingabe ist die Angelegenheit für den Ausschuß abgeschlossen«. Mit dieser abschließenden Stellungnahme dürfte der Tatbestand des dringenden Verdachtes der gemeinschaftlichen gefährlichen Körperverletzung mit billigender Inkaufnahme der möglichen Todesfolge gegeben sein: dem wissenschaftlich aufgeklärten Bürger Dr. Lanka werden die beweiserheblichen Informationen über die Gültigkeit des «HIV-Tests« vom Gesundheitsamt verweigert, da er sie als Wissenschaftsfälschung entlarvt hat. »Nicht aufgeklärten Personen« wird weiterhin die wissentlich falsche »HIV«-Aufklärung vermittelt und zur Durchführung des »HIV-Tests« geraten, obwohl die Stadt Dortmund die Prüfung der Gültigkeit der »HIV-Tests« in Kenntnis der Fälschung der »HIV-Photos« als «wissenschaftliche und forschende Tätigkeiten« ablehnt. Die zuständigen Bundesinstitute verweigern zu erklären, wie denn die kommerziellen »HIV-Tests« ohne tatsächliche Isolation des "Retrovirus HIV« validiert worden sind bzw. verweisen auf wissenschaftliche Sekundärliteratur, ohne eine einzige Publikation nennen zu können, in welcher die Gültigkeit der tatsächlichen Isolation des "Retrovirus HIV" belegt worden ist. Da »nicht aufgeklärte Personen« über diese Tatsachen vom Gesundheitsamt Dortmund nicht aufgeklärt werden, laufen sie die unkalkulierbare Gefahr, ärztlicherseits im Falle des «positiven HIV-Testergebnisses« zur Einnahme von Zellgiften gedrängt zu werden. Diese sog. AIDS-Medikamente, in unterschiedlicher Kombination verordnet, schädigen nachweislich die Atmungskette in den lebenswichtigen Zellen des menschlichen Organismus und führen früher oder später zur inneren Erstickung. Da die als »HIV-positiv« getesteten »nicht aufgeklärten Personen« nachweislich bereits vor Durchführung des «HIV-Tests« im symptomlosen Stadium an einer Schwächung der Entgiftungsfunktion in den Organzellen leiden, führt die kunstfehlerhafte »HIV-positiv«-Diagnose zu einer mit dem Leben in der Regel nicht zu vereinbarenden Fehlbehandlung. Die Schwächung der Entgiftungsfunktion ist in der Regel eingetreten durch langfristige Einnahme bestimmter Antibiotika, Chemotherapeutika, nitrithaltiger sexueller Dopingmittel, kontaminierter Faktorkonzentrate und anderer Oxidationsgifte bei gleichzeitig bestehender chronisch aktiver Hepatitis und damit eingeschränkter Entgiftungsleistung insbesondere des größten Entgiftungsorgans, der Leber. (Siehe: Hässig, A., Kremer H., Lanka St., Liang Wen-Xi, Stampfli, K.: 15 Jahre AIDS Eine kritische Stellungnahme zur Situation, Schweiz. Zschr. GanzheitsMedizin 1998; Jahrgang 10, H. 4, 208-216. Kremer H.: Has Dr. Galle and collegues manipulated the «AIDS-tests«? Continuum 1998; 5 Nr.3, im Druck. Derselbe, raum&zeit 1998; 16. Jahrgang, Nr.95, im Druck). Die dienstliche Anstiftung der ärztlichen und nicht-ärztlichen Mitarbeiter des Gesundheitsamtes/AIDS-Beratung durch den Oberstadtdirektor, die berufsrechtliche Verpflichtung vom »allgemein anerkannten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis« (Schreiben des Oberstadtdirektors vom 16. Januar 1998 an den Vorsitzenden des Ausschusses für Anregungen und Beschwerden des Rates der Stadt Dortmund) abweichende Tatsachen, deren Prüfung als "wissenschaftliche und forschende Tätigkeiten nicht Aufgabe der unteren Gesundheitsbehörde (Gesundheitsamt/AIDS-Beratung) sind", schlichtweg gegenüber "nicht aufgeklärten Personen" zu ignorieren, dürfte zusätzlich den Tatbestand der Strafvereitelung im Amt erfüllen. Insgesamt beweisen die Schreiben des Oberstadtdirektors und des Ausschusses für Anregungen und Beschwerden des Rates der Stadt Dortmund, daß in Güterabwägung das niedere Rechtsgut der Gehorsamspflicht innerhalb der Hierarchie der Kommune und gegenüber
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fachlich unbegründeten Vorgaben der Landes- und Bundesregierung höher bewertet wird als das nicht disponible Recht auf Leben und Gesundheit der ratsuchenden Bürgerinnen und Bürger. Auch das gebetsmühlenhafte Wiederholen von substanzlosen Allgememplätzen und Alibiformen des Oberstadtdirektors wie »Empfehlungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf der Basis des allgemein anerkannten Standes wissenschaftlicher Erkenntnis« oder »nach einstimmiger Meinung entsprechen diese Thesen wissenschaftlich nicht der allgemeinen Meinung oder »allgemein anerkannter Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis» (alle Zitate Seite 2 des Schreibens des Oberstadtdirektors vom 16. Januar 1998) entpflichten den Oberstadtdirektor und die ihm dienstrechtlich unterstellten Mitarbeiter des Gesundheitsamtes nicht von der sorgfältigen Prüfung neuer Erkenntnisse im Lichte des Grundgesetzes (Recht auf körperliche Unversehrtheit) und des Strafgesetzbuches (Delikte gegen Leib und Leben, Strafvereitelung solcher Delikte). Die oberste Rechtsprechung hat unmißverständlich festgestellt, daß in einem Erkenntnis- und Handlungskonflikt, ausgelöst durch die Staatsorgane, auch dem letzten Glied in der Weisungskette (also auch den Mitarbeitern der "unteren Gesundheitsbehörde"!) die "individuelle Gewissensanspannung" zugemutet werden muß, wenn es die Erhaltung von Menschenleben und die schwerwiegende Verletzung von Menschenrechten betrifft (vergl. sog. Mauer-schützen-Urteil). Im übrigen sind auch fahrlässige Delikte gegen Leib und Leben Offizialdelikte und müssen von Amts wegen auch im Verdachtsfall von der Staatsanwaltschaft ermittelt werden. Jeder Behördenmitarbeiter, der hiervon Kenntnis erhält, ist zur Mitteilung an die Strafverfolgungsbehörden verpflichtet. Die Feststellung des Ausschusses für Anregungen und Beschwerden des Rates der Stadt Dortmund »mit der Behandlung Ihrer Eingabe ist die Angelegenheit für den Ausschuß abgeschlossen« ist aufgrund der gegebenen Tatsachenlage als rechtswidrige behördliche Strafvereitelung zu bewerten. Die ange- messene Handlungsweise wäre es gewesen, den Oberstadtdirektor und die ärztlichen und nicht-ärztlichen Mitarbeiter des Gesundheitsamtes aufzufordern, in angemessener Frist glaubhaft mitzuteilen, ob und ggf. wie sie die fachlichen Einwendungen von Dr. Lanka aus eigener Sachkunde Punkt für Punkt hinsichtlich der AIDS-Beratung und HIV-Untersuchungen von Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Dortmund zu entkräften vermögen. Statt dessen hat sich der Ausschuß mit der Feststellung des Oberstadtdirektors im Schreiben vom 16. Januar 1998 begnügt, daß die Eingaben von Dr. Lanka inhaltlich »vom Gesundheitsamt zur Überprüfung telefonisch mit dem AIDS-Zentrum des RKI diskutiert» wurden (RKI = Robert-Koch-Institut in Berlin). Da die Bundesbehörde Robert-Koch-Institut von dem notorischen Wissenschaftbetrüger Prof. Dr. Kurth geleitet wird, bestätigt diese Vorgehensweise den gemeinschaftlichen Willen der Beteiligten, die Aufdeckung des "HIV"-Fälschungsskandals zum Nachteil des Schutzes von Leib und Leben der sich arglos anvertrauenden Bürgerinnen und Bürger, vermutlich aus Vorsatz, Heimtücke und niedrigen Beweggründen zu verhindern. Da die Mitglieder und Förderer von MuM e.V. zu den »aufgeklärten Personen zählen, ist es ihre rechtsstaatliche Verpflichtung, dazu beizutragen, den Tod weiterer unnötiger Opfer abzuwenden. Jede Staatsanwaltschaft ist im Falle einer Strafanzeige gegen Vertreter der Gesundheitsbehörden der Kommunen, der Länder und des Bundes wegen des dringenden Verdachtes der Körperverletzung und der Strafvereitelung im Amt zu ernsthaften Ermittlungen verpflichtet. Dem Anzeigenden darf aus der Anzeigenerstattung kein Nachteil erwachsen, da er pflichtgemäß seinen staatsbürgerlichen und rechtsstaatlichen Pflichten erkennbar nach ernster Abwägung nachkommt. MuM e.V. hat sich durch die bisherigen Initiativen um die Wahrung der Menschenrechte im Gesundheitswesen verdient gemacht. Dr. med. Heinrich Kremer Medizinaldirektor em.

AEDS!

AIDS!

Conventional doctors,
Konventionelle Doktoren1
were paid,
wurden bezahlt,
but they slayed,
aber sie schlachteten,
their patients,
ihre Patienten,
with capsules and needles,
mit Kapseln und Nadeln,
full of chemicals,
voll mit Chemikalien,
as they chanted to drum beats,
als sie zu Trommelrhythmen sangen,
»Medicine, medicine, medicine«,
»Medizin, Medizin, Medizin«,
as AZT and other poisons,
als AZT und andere Gifte,
caused symptoms and deaths,
Symptome verursachten und Tod,
that they blamed on AIDS!
wofür sie AIDS verantwortlich machten!
AIDS fades,
AIDS verschwindet,
when life is the choice,
wenn Leben die Wahl ist,
as men, women, and chudren,
wenn Männer, Frauen und Kinder,
don't obey conventional doctors.
konventionellen Doktoren nicht mehr gehorchen.
They don't die that death
-Sie sterben nicht diesen Tod
-of drug addicts,
der Drogenabhängigen,
of people living in mud and sume,
der Menschen die im Schlamm und Schleim leben,
of patients on prescribed poisons.
der Patienten mit verschriebenen Giften.
They refuse to exit,
Sie verweigern sich auszusteigen,
at the prescribed AZT station.
an der vorgeschriebenen AZT-Station.
They teil conventional doctors,
Sie sagen konventionellen Doktoren,
»So sorry to disappomt your negative expectations!«
»Es tut mir sehr leid ihre negativen Erwartungen zu enttäuschen!«

Harry Bentivegna Lichtenstein
2531 Hone Avenue, Brcnz, NewYcrk 10469,
Tel 00l 718 5470047, U.S.A.
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Krebs - des Rätsels Lösung?

Vor mehr als 70 Jahren analysierte der Biochemiker Prof. Otto Warburg die Zellatmung, die außer in den roten Blutkörperchen rund 90o/oder molekularen Energieträger in den menschlichen Zellen produziert. Die Atmungskette nutzt den molekularen Sauerstoff, um die durch Photonenenergie angeregten, energiereichen Elektronen durch den Abbau der Makronährstoffe (Zucker, Fette, Eiweiße) auf die universelle Energiewährung der Zelle, das Molekül Adenosintriphosphat (ATP), zu übertragen. Für die Analyse der Komplexe der Atmungskette, welche für die geregelten Elektronenflüsse und Wasserstoffionengefälle in Form hintereinandergeschalteter sog. Redox-Sy-steme verantwortlich sind, erhielt Prof. Warburg Anfang der 30er Jahre den ersten Nobelpreis, dem die zweite Nobelpreisverleihung in den 40er Jahren folgte. Warburg hatte als weitere herausragende Leistung erkannt, daß die Energieproduktion der Krebszelle von der intakten Atmungskette abgekoppelt ist und durch Gärungsabbau der Glukose außerhalb der Atmungskette gewährleistet wird. Prof. Warburg entwickelte in der Folgezeit Ideen, mit welchen Mikronährstoffen der Entstehung und Fortentwicklung der Krebszelle vorgebeugt werden könne. 1966 jedoch, beim alljährlichen Treffen der Nobelpreisträger in Lindau am Bodensee, kam es zu einer denkwürdigen Begegnung zwischen Warburg und den führenden Krebsforschern der jüngeren Generation insbesondere aus den USA. Letztere, Nobelpreisträger und Autoritäten wie Warburg, aber in der Regel Medizinprofessoren, waren fasziniert von der Entdeckung des genetischen Code seit Anfang der 50er Jahre und glaubten enthusiastisch durch die Entschlüsselung des menschlichen Erbguts in den Genen auch die Schalter für die Krebsgenese finden zu können. Warburg hielten sie entgegen, er habe neuentdeckte Gensequenzen übersehen, die endogene "Retroviren" genannt wurden, die offensichtlich Erbgutveränderungen in Gang setzen könnten, welche letztendlich die Transformation von ausdifferenzierten Zellen zu Tumorzellen bewirken könnten. Diese"Mutationstheorie" dominiert die Krebsforschung bis heute. Als 1970 amerikanische Laborforscher mit indirekten Nachweismethoden ein Enzym identifiziert zu haben glaubten, das die Botensubstanz RNA der Retroviren in die DNA-Form der Erbsubstanz des menschlichen Genoms umschreiben sollte, wurde der euphorische Wissenschaftsglaube genährt, innerhalb eines Jahrzehnts das Krebsrätsel mit molekulargenetischen Labormethoden lösen zu können. Präsident Nixon beschwor 1971 das Manhattan-Projekt zum Bau der ersten amerikanischen Atombombe und das Apollo-Projekt zu ersten Mondlandung als er den »Krieg gegen der Krebs« ausrief und die Retrovirus-Krebs-Laborforschung mit nahezu unbegrenzten Forschungsmitteln ausstatten ließ. Der bis dahin beispiellose Kapitaleinsatz in der Krebsforschung in High-Tech-Labors und Forschungskliniken hat eine nicht mehr zu überschauende Detailfülle an Laborwissen und klinischen Daten erbracht. Aber die militant geschürte Euphorie der heroischen Kämpfer an der Krebsfront findet nur noch in den Medien statt. Nach der Verstümmelung, Verstrahlung und Vergiftung einer ganzen Generation im 30jährigen-Krieg-gegen-Krebs haben die Experten der amerikanischen Gesundheitsbehörden erklärt, der »Krieg gegen Krebs wurde nicht gewonnen«. Einer von zehn Bundesbürgern ist zur Zeit mit der Diagnose Krebs konfrontiert, jeder Dritte wird im Laufe seines Lebens an Krebs erkranken, jeder Vierte wird an Krebs sterben. Allein 43.000 Bundesbürgerinnen werden im Jahre 1998 an Brustkrebs erkranken, 18.000 Frauen werden in diesem Jahre an Brustkrebs versterben (das sind 20mal so viel Patientinnen wie im selben Jahr insgesamt Patienten an »AIDS« sterben werden). In der umfassendsten klinischen Studie mit Tamoxifen, einem Kunsthormon zur Vorbeugung gegen Brustkrebs, hatte sich die Wahrscheinlichkeit einer Brustkrebserkrankung um 45o/o vermindert. Die Medien berichteten kürzlich euphorisch. Was in den meisten Berichten verschwiegen wurde: In der Gruppe der mit Tamoxifen Behandelten hatte sich gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit, an Krebs der Gebärmutterschleimhaut zu erkranken, um 135o/o und die Wahrscheinlichkeit der Bildung von lebensgefährlichen Blutgerinnseln drastisch erhöht. Die Tamoxifen-Studie gilt als so erfolgreich, daß die Studie vorzeitig abgebrochen wurde, damit Tamoxifen allen »Risikopatientinnen« zur Vorbeugung gegen Brustkrebs angeboten werden kann, obwohl viele Experten der Überzeugung sind, daß das Kunsthormon unkalkulierbare Langzeitrisiken in sich birgt. Das "Erfolgsmodell" Tamoxifen wirft ein Schlaglicht auf die unausbleibliche Folge der riesigen Kapitalinvestitionen, nämlich die Verquickung von Marketing, Medien und molekulargenetischer Medizin. Die Manipulation am Erbgut des Menschen hat bisher das »Rätsel Krebs« nicht lösen können. Die Bioenergetische Krebsforschung dagegen hat in Fortsetzung der bahnbrechenden Arbeiten von Otto Warburg und im Schatten der übermächtigen molkulargenetischen Medizin erstaunliche Befunde erhoben. Der uralte Richtungsstreit zwischen Vitalismus und Mechanismus, zwischen dem Vorrang der Energieflüsse als primäre Grundbedingung des Lebendigen und den molekularen Ordnungsmustern als sekundären Phänomenen, scheint neu belebt worden zu sein. Am Beginn des Jahrhunderts litt jeder achte Einwohner an Krebs, am Ende des Jahrhunderts jeder dritte. Bei Naturvölkern ist Krebs eine ausgesprochene Rarität. Die Zunahme der Krebshäufigkeit ist keineswegs, wie oft behauptet wird, überwiegend durch die höhere Lebenserwartung bedingt, beispielsweise nimmt das Auftreten von Krebsformen bei Kindern in der westlichen Welt jährlich um 1o/o zu. Was also ist die entscheidende Veränderung der Grundbedingungen des Lebens im Verhältnis zwischen der mikroökologischen Schnittstelle des menschlichen Organismus und der Makroökologie der Biosphäre, die zu erhöhten Krebsraten führt? Hat die dominierende, kapitalintensiv erforschte Mutationstheorie der Krebsgenese, die aggressive Bekämpfungsstrategien provoziert hat, die moderne Medizin in die Sackgasse geführt? Die jüngsten Befunde der biogenetischen Grundlagenforschung sprechen dafür:
In den 60er Jahren wurde elektronenmikroskopisch nachgewiesen, daß es bei den abgrenzbaren Zellstrukturen, in denen sich die Zellatmung und 90o/o der Energie-
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produktion abspielt, um ehemalige Bakterien handelt. In der ersten Halbzeit der fast 4 Milliarden Jahre währenden Evolution existierten nur Einzeller ohne Zellkern, es dominierten vor allem die Zyanobakterien, welche die biophysikalische Photonenenergie des Sonnenlichtes in biochemische Lebensenergie umwandelten. Abfallprodukt war der molekulare Sauerstoff in ungeheuren Mengen. Folge war eine globale Umweltkatastrophe in Folge der giftigen 02-Konzentration. Einzelne Einzeller, als Aerobier bezeichnet, lernten das Umweitgift als neue Energiequelle zu nutzen. Die Energieausbeute stieg dabei um das 15 bis 3Ofache. Diese überlebenstüchtigen aeroben Spezialisten, heute Mitochondrien genannt, wurden von Anaerobiern (Einzellern ohne Sauerstoffatmung, die zuvor ihr Erbgut durch die Bildung eines Zellkerns gegen den Sauerstoff und seine giftigen Sauerstoffradikale geschützt hatten) einverleibt. Es bildete sich die Lebensgemeinschaft, eine sog. Endosymbiose, die bis heute die vitale Grundvoraussetzung für mehrzellige Lebewesen einschließlich des Menschen geblieben ist. Die Aerobier, einige hundert beispielsweise in den Leber-, Muskel- und Nervenzellen des Menschen, teilen sich unabhängig vom Zellteilungszyklus der übrigen Zelle. Sie haben ein eigenes Resterbgut behalten und werden nur von der Mutter auf die Kinder vererbt. Entscheidend ist, daß die leistungsstarke Energieproduktion der Aerobier in bestimmten Zeiten der besonders intensiven Zellteilung und Zelldifferenzierung abgeschaltet wird und auf die fermentative Glukosespaltung zur Energiegewinnung umgeschaltet wird. Dieser Vorgang heißt Glykolyse und führt zur ATP-Produktion ohne Mitwirkung des molekularen 02 außerhalb der Mitochondrien. Die bioenergetische Forschung hat nun jüngst nachgewiesen, daß während der embryonalen und fötalen Entwicklung des Menschen die nötige Energie für Zellaufbau und Zelldifferenzierung durch Glykolyse bereitgestellt wird und buchstäblich mit dem ersten Atemzug des Neugeborenen innerhalb der ersten Stunde des Lebens außerhalb des Mutterleibes wird die 02-abhängige Energieproduktion des Bioreaktors der Mitochondrien eingeschaltet. Ähnliche Erkenntnisse liegen jetzt für die Phase der späten Zellteilung vor. Vermutlich zum Schutz vor Schädigung durch Sauerstoffradikale schaltet in dieser sensiblen Phase die Zelle wieder auf Glykolyse um und schaltet vorübergehend die oxidative Energieproduktion der Mitochondrien ab. Auch über den Steuerungsmechanismus dieses phasengekoppelten Wechselrhythmus liegen Erkenntnisse vor. Die Rückkopplung zwischen der Energieproduktion des anaeroben Endosymbionten und des aeroben Endosymbionten geschieht durch die Aktivität der Mitochondrien, die Enzyme der Glykolyse werden über eine komplexe Kettenreaktion durch die Stoffwechselprodukte des molekularen 02-Umsatzes gehemmt. Sinkt der 02-Umsatz unter einen kritischen Wert, wird die oxidative ATP-Produktion abgeschaltet und auf Glykolyse umgeschaltet (parasympathische, anabole Phase). Steigt der 02-Umsatz wieder über den Mindestwert, kehrt sich der Vorgang um, die Glykolyse wird wieder abgeschaltet. Das berühmte »Warburg-Phänomen«, nämlich der Gärungsstoffwechsel der Krebszellen, von Prof. Warburg als »aerobe Glykolyse« bezeichnet, nämlich die dauerhafte Umschaltung auf Energiegewinnung durch Glykolyse bei zunächst intakten Mitochondrien, ist nichts anderes als die Transformation bestimmter Zellen infolge dauerhaften 02-Mangel-Streß. Es handelt sich also um eine Rückbildung oder Regression in das embryonale Zellstadium, die Wechselschaltung des Biorhythmus zwischen den Leistungsphasen des anaeroben und aeroben Endosymbionten ist blockiert. Die komplette Transformation zur überlebensfähigen und durchsetzungsfähigen Tumorzelle setzt jedoch voraus, daß alle biologischen Uhren im intrazellulären und extrazellulären Zusammenspiel synchron verstellt werden. Beispielsweise bedarf die Krebszelle einer erhöhten Glukose-Anflutung und La- dungsumkehr mit gesteigertem Kaliumeinstrom, wie bei den Embryonalzellen. Zu diesem Zweck pumpen Embryonal- wie Krebszellen die sauren Wasserstoffionen, die aus der vermehrten Laktatbildung stammen, effizient aus der Zelle heraus und bauen die extrazelluläre Grundsubstanz durch Übersäuerung zur optimalen Ernährung der Zelle und für den nötigen lonenein- und -ausstrom um. Alle diese komplexen Umstellungen sind nicht denkbar als «Entartung« zur Krebszelle durch Zufallsmutationen im Sinne der dominierenden Mutationstheorie der Krebsgenese. Viel plausibler ist aufgrund der vorliegenden biogenetischen Befunde die Annahme, daß auf ein evolutionsbiologisch konserviertes Programm umgeschaltet wird, und der anaerobe Leistungspartner auf Kosten des Gesamtorganismus die Regie übernimmt, wenn der Zelle signalisiert wird, daß sie sich wie in archaischen Zeiten in einem sauerstoffarmen oder sauerstofffreien Milieu befindet. Dieses Erklärungsmodell erübrigt die «Dämonisierung« des Krebsgeschehens und bestätigt die Verfahren der biologischen Regulationsmedizin als sinnvoll. Erkenntnisleitend ist das evolutionsbiologische Grundgesetz, daß Organismen umso elektronenreicher sein müssen, umso komplexer ihre Stoffwechselleistungen sind. Entscheidend ist also das Maß an Reduktionskraft, der Transfer der Elektronenflüsse und Protonengradienten. Gestört wird beispielsweise der Transport des molekularen Sauerstoffs durch Oxidation des reduzierten Eisens im roten Blutfarbstoff infolge der Einwirkung starker Oxidationsgifte wie Sulfonamide und andere Antibiotika und Medikamente, Nitrite und zahllose cancerogene Nahrungs- und Umweltgifte. Die Folge ist auch eine Störung der hintereinandergeschalteten Redox-Systeme in der Atmungskette der Mitochondrien und eine chronische Minderung des 02-Umsatzes mit der Gefahr der Umschaltung dauerhaft auf den glykolytischen Stoffwechsel. Wesentlicher Störfaktor kann aber auch der Verlust der «Fluidität« der Membranen der Zellen und Zellorganellen

durch Mangel an essentiellen ungesättigten Fettsäuren in den industriell gefertigten, aus Gründen der Massentransporte und Lagerfähigkeit oxidativ denaturierten und an Mikronährstoffen verarmten Nahrungsmittel

sein. Auch diese Tatsache kann viel plausibler als die Mutationstheorie den Umstand erklären, daß rund 80o/o der Karzinome beim Menschen sich in den oberflächennahen, gut durchbluteten Epithel- und Drüsenepithelgeweben entwickeln. Aber auch die bisher unerklärte Tatsache beispielsweise daß Krebs der unreifen Nervenzellen im Kindesalter, genannt Neuroblastome, eine relativ gute Rückbildungschance aufweist, kann als Rückschaltung der Glykolyse auf oxidative Energieproduktion in den Mitochondrien der Kinder verstanden werden. Ebenfalls das neuerdings vieldiskutierte Phänomen der seltenen, aber existierenden Spontanheilung kann als sympathiketoner Trainingseffekt zur Überwindung der «vagotonen Erstarrung« (Pischinger-Heine) gedeutet werden. Die Umsetzung der neueren Erkenntnisse der bioenergetischen Krebsforschung in erfolgversprechende Prävention und Behandlung setzt allerdings voraus die Beendigung des «Krieges gegen Krebs« und die existentielle Versöhnung des Menschen als Teilhaber der vernetzten Biosphäre mit den weisen Synergieeffekten der Evolution.

Dr. med. Heinrich Kremer Medizinaldirektor a.D.

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