Diese Neuauflage von Dr. Hamers Hauptwerk erschien im November 1999. Es besteht aus zwei Bänden, die sich - grob - wie folgt gliedern:
Band 1: Krebs - Leukämie - Epilepsie
Band 2: Psychosen - Syndrome - Krebs bei Kindern, Embryos, Tieren, Pflanzen - Die Entstehung spontaner Straftaten
Zu Band 2:
Psychosen seien, so betonte Dr. Hamer auf dem letztjährigen Kongreß in Biel (CH), die Königin der Neuen Medizin. Im Vergleich hierzu sei eine "normale" Krebserkrankung recht banal. Aus Sicht Dr. Hamers stellt sich dabei das Verhältnis zwischen den "Organkrankheiten" und den "Geisteskrankheiten" wie folgt dar:
Alle Krankheiten bzw. Sonderprogramme betreffen sowohl Gehirn, Psyche wie auch Organ. Es wird von der Schulmedizin nur regelmäßig eine Ebene übersehen, oder aber es werden alle "Störungen" gesehen aber nicht in einen Zusammenhang gebracht, jedenfalls nicht in den richtigen... Bei den Psychosen steht ein sehr auffälliges psychisches Verhalten im Vordergrund (z.B. "Schizophrenie"). Eine solche psychische Konstellation ist aber nicht gleichzusetzen mit normaler Konfliktaktivität nach Einschlag eines DHS (siehe Band 1). In der Regel setzt eine Psychose das Zusammentreffen mehrerer Konflikte voraus. Zwei Ausnahmen nennt Dr. Hamer: die eine ist die Linkshändigkeit (keine wirkliche "Ausnahme", da sie sehr häufig vorkommt, viel häufiger als üblicherweise angenommen), die andere Ausnahme ist das sog. "hormonale Patt". In diesen beiden Fällen kann also ein einziger (biologischer) Konflikt bereits zur Psychose führen.Die Hormone spielen generell eine große Rolle in der Neuen Medizin. Dies sollte niemanden verwundern, denn die Neue Medizin hat ja erkannt, daß es weniger die Materie selbst ist, die einen krankmacht, sondern die Art und Weise wie bestimmte Vorgänge empfunden werden. Und daß die Hormone einen großen Einfluß auf unseren Erlebnishorizont haben, ist allgemein bekannt. Weniger bekannt, aber nach den biologischen Naturgesetzen der Neuen Medizin zwingend, ist die Tatsache, daß auch die Lokalisation eines HAMERschen Herdes im Gehirn (nach DHS) von der hormonalen Konstellation abhängt! Man kann verstehen, daß Dr. Hamer die Arbeit mit den Psychosen fasziniert. Sie vermag auch den Leser zu begeistern, wenngleich ein Neuling sich gelegentlich wie bei "Alice im Wunderland" vorkommen muß - so weit sind Hamers Erkenntnisse entfernt von den hirnlosen Hypothesen der Schulmedizin, die wir tagtäglich in den Medien vorgekaut bekommen.
Der Einfluß der Hormone spielt auch eine Rolle für die Homosexualität. Immer ein gesellschaftlich heikles Thema, da die Homosexualität gern unter der unzulässig vereinfachenden Fragestellung gesehen wird: normal (= liberale progressive Ansicht) oder krankhaft (= konservative oder reaktionäre Ansicht). Aber für die Neue Medizin gibt es ohnehin keine "Krankheiten", sondern nur Sonderprogramme der Natur, daher geht die Fragestellung schon etwas fehl. Dr. Hamer nennt zwei mögliche Ursachen für männliche Homosexualität: 1) Biologisch sinnvolle Reaktion nach verlorenem Revierkampf und 2) Ausreifungsstörung nach Pubertät (in welcher homosexuelle Tendenzen wiederum von der Natur gewollt sind). Für lesbische Verhältnisse gebe es ebenfalls zwei mögliche Ursachen und zwar 1) Ausreifungsstörung nach Pubertät (wie bei männlicher Homosexualität) und 2) Reaktion auf "unnatürliches" Nicht-Kinderbekommen. Ich weiß nicht, inwieweit Schwule oder Lesben damit einig gehen können. Sind sie denn nun "normal" oder nicht? Nun, Dr. Hamer entscheidet sich dafür, gleich die Heterosexuellen mit zu verärgern, indem er in der ihm eigenen Unbekümmertheit schreibt:
Betrachtet man es vor diesem Hintergrund, daß nämlich in unserer sog. zivilisierten Gesellschaft eigentlich gar nichts mehr "normal", d.h. biologisch-codegerecht, verläuft, dann ist es überhaupt nicht gerechtfertigt, nur die Homosexuellen, Lesben und Oedipalen oder sogar die Bigamisten als "abnorm" zu bezeichnen. Denn sie sind doch sicher nicht abnormer als die Frauen, die jeden Monat ihre Packung Anti-Baby-Pillen nehmen und eine künstliche Ovarialblockade herbeiführen.Es ist unmöglich, die Ausführungen zu den Psychosen hier zusammenfassen zu wollen. Wichtig ist aber die zusammenfassende Erkenntnis, daß bei der Kombination mehrerer Sonderprogramme nicht nur die Kombinationen der verschiedenen organischen Symptome, sondern auch die sich jeweils ergebenden psychischen Konstellationen einen Biologischen Sinn haben! Die Vielzahl der Konstellationen wird an einer großen Zahl von praktischen Fällen erklärt. M.E. ist Dr. Hamer immer dann am überzeugendsten, wenn er konkrete Patienten"fälle" bespricht. Es müßte hier auch jedem seiner Gegner deutlich werden, daß er eben nicht der große Vereinfacher und Ideologe ist, der alle Eingriffe ablehnt. Sie müßten es erkennen, wenn, ja wenn sie seine Bücher lesen würden. Bei diesen mit zahlreichen Abbildungen anschaulich gemachten Fallbeispielen erweist sich Dr. Hamer als Pragmatiker, Humanist und...Kriminalist. Er "ermittelt" was in der Vergangenheit vorgefallen ist, und wo folglich die "Therapie" anzusetzen hat.
Ein weiteres großes Kapitel gilt dem Krebs bei Kindern, Embryos, Tieren und Pflanzen. Überall, so Dr. Hamer, ist das gleiche Muster vorzufinden. Viele "ererbte" Defekte sind nach seinen Erkenntnissen in Wirklichkeit nur weitergegebene Verhaltensweisen, die während der Schwangerschaft Konflikte im ungeborenen Kind auslösen! (Damit soll die grundsätzliche Existenz von Erbkrankheiten nicht bestritten werden). Besonders faszinierend ist der Krebs bei Pflanzen, denn man muß sich die Frage stellen: wo ist bei einer Pflanze das Gehirn? Dieses spielt ja für die Neue Medizin die entscheidende Rolle beim Krebs. Dr. Hamer geht davon aus (ausdrückliche Arbeitshypothese), daß Pflanzen nur ein Organgehirn haben, und daß Pflanzen und Tiere sich (evolutionär gesehen) bereits im Einzellerstadium auseinander entwickelt haben, zumal gemeinsame Aufbaustrukturen von der Evolutionsforschung bisher nicht gefunden werden konnten. Bei den Tieren (und Menschen) könnte sich die Notwendigkeit eines gesonderten "Kopfgehirns" aufgrund der angestrebten Mobilität entwickelt haben...
Die Schießscheibenkonfiguration, die bei der Computer Tomographie des Gehirns immer mit Konflikt und organischer "Erkrankung" einhergeht, konnte jedenfalls auch bei Blättern von Bäumen gefunden werden (mit zahlreichen Abbildungen). Die Mikroben arbeiten laut der Beobachtung Dr. Hamers exakt im Ring dieser Schießscheiben und fressen das Blatt entweder lochförmig aus - oder versuchen es wieder aufzubauen. Nicht durch die vermuteten "Schädlinge" werden die Pflanzen zerstört, sondern sie werden nur da abgeräumt, wo sie abgeräumt gehören und werden da wieder aufgebaut, wo sie aufgebaut gehören.
Die fesselnden Forschungen auf diesem Gebiet stehen freilich erst am Anfang...Die Entstehung spontaner Straftaten
Dr. Hamer hat seine Zeit im "Knast" (von Mai 1997 bis Mai 1998) äußerst produktiv genutzt! In zahllosen Gesprächen mit anderen Gefangenen, die ihm ihre Lebensgeschichte anvertraut haben, konnte er die Ursachen für spontan begangene Straftaten zweifelsfrei nachweisen: Spontan-Straftaten sind stets Rezidive von schizophrenen Konstellationen, wobei durchaus oft der eine Konflikt "daueraktiv" bleibt und der andere rezidiviert, sich auch zwischendurch wieder lösen kann. Als Konsequenz aus dieser Erkenntnis fordert Dr. Hamer eine konsequente Revolution auf dem Gebiet des Strafrechts, er ist sich aber im klaren darüber, daß erst wieder eine große Diskussion über Gut und Böse ausbricht, anstatt daß man einfach seine Ergebnisse auf Richtig oder Falsch überprüft. Man sieht an dieser Thematik übrigens auch, daß es mehr oder weniger Zufall ist, ob man Dr. Hamer als Reaktionär oder als Linksrevolutionär einstuft. Er ist beides nicht, sondern Wissenschaftler. Die Biologie richtet sich eben nicht nach irgendwelchen progressiv-konservativ oder links/rechts-Schemata. Allerdings bin ich der Meinung, daß Dr. Hamer die Ablehnung seiner Person und seines Werks durch überzogene Bemerkungen immer wieder selbst provoziert, im Falle von spontanen Straftaten z.B.: " Wir können nicht einen Menschen für etwas bestrafen, was eigentlich biologisch sinnvoll ist". Denn wie die Erfahrung zeigt, und Dr. Hamer selbst beklagt, handeln wir ja alle ständig "nicht-biologisch" - es ist also grundsätzlich nicht unmöglich; dann aber kommt es darauf an, ob es im konkreten Fall (dort wo Ethik und Gesetz es verlangen) möglich oder unmöglich ist. Man müßte auch folgende Fragen stellen: Wenn wir tatsächlich konsequent "ethisch gutes" Handeln durch "biologisch-codegerechtes" Handeln ersetzen, dann dürften wir überhaupt nicht intensivmedizinisch eingreifen. Glücklicherweise ist aber genau das keinesfalls die Meinung Dr. Hamers, wie man aus zahlreichen Passagen seines Werkes ersehen kann: Das Überleben und Wohlergehen der Patienten steht für Hamer immer im Vordergrund! "Aus Gründen der ärztlichen Ethik" müsse man in bestimmten Situationen auch "gegen die Natur" arbeiten. Aber wo kommt denn die Ethik plötzlich her? An welcher Stelle setzt sie ein und verdrängt die Natur mit ihren Selektionsmechanismen? Und wer entscheidet an welcher Stelle sie einsetzen soll?Aus diesen Gründen enthält auch die Schlußbetrachtung bei aller Begeisterung über dieses großartige Werk einige kleine Wermutstropfen. Ohne Zweifel ist Dr. Hamer ein begnadetes Genie. Seine Entdeckungen werden in 100 Jahren Allgemeingut sein. Ob man dann Dr. Hamer noch kennen wird, oder ob andere die Lorbeeren ernten werden (Erkenntnisklau), steht in den Sternen. Sein Hauptwerk, das "Vermächtnis", ist zu 99% brilliant. 1% bestehen m.E. jedoch aus subjektiven Wertungen und Pauschalisierungen. Diese könnte man als irrelevant abtun, wenn sie nicht durchaus ausreichen dürften, um in weiten Teilen der Leserschaft eine Akzeptanz der Neuen Medizin zu verhindern. Es sind nämlich nicht allein die Logen, die die Neue Medizin unterdrücken und Dr. Hamer einsperren wollen. Ich kenne persönlich etliche wohlmeinende und der Schulmedizin äußerst kritisch eingestellte Menschen, die sich weder mit Dr. Hamer noch seinen Entdeckungen anfreunden können. Ich plane einen Artikel, in dem ich aufzeigen will, daß eine Äußerung wie "Delphine sind viel intelligenter als Menschen" (die m.E. nicht einer logischen Analyse, sondern tiefer Verbitterung entspringt) der Sache der Neuen Medizin eher schadet als nützt.
Ich hoffe, daß trotz dieses "Eigentors", vor allem aber trotz der finsteren Herrschaften, die Dr. Hamer hinter den Mauern der Psychiatrie schmoren lassen wollen, die Wahrheit sich schon bald durchsetzen wird. Keiner sollte sich wegen irgendwelcher Dinge, die ihm an Dr. Hamer oder seinen Ausführungen nicht gefallen, die Neue Medizin ablehnen. Ich jedenfalls wüßte, was ich zu tun hätte (und was nicht), würde bei mir "Krebs" oder "HIV" oder "MS" diagnostiziert werden. Wie viele andere Menschen auch, bin ich Dr. Ryke Geerd Hamer zutiefst dafür dankbar, daß es aufgrund seiner Entdeckungen künftig keine Panik bei Krebsdiagnosen mehr geben muß.
Das Werk "Vermächtnis einer Neuen Medizin" (2-bändig) kann bestellt werden bei:
Verein zur Verbreitung der Neuen Medizin e.V. Schorndorf
Frau Gisela Redemund
Sommerhalde 6
D-73635 Rudersberg-Steinenberg
Tel.+Fax: 0049 [0] 7183 7165
[Uebersicht]