Kritik an der Treibhauseffek-Theorie


25.01.2002
Luftauto
Herr Lindner schreibt mir: Ich wollte mich mal wieder melden um neueste Entwicklungen zum Druckluftauto mit zu teilen: Neue Homepage von MDI: http://www.mdi.lu , bitte alle anderen Adressen entfernen.
25.01.2002
Kühlschrank der Zukunft arbeitet mit Magnetfeldern
Die Forscher von der Universität Amsterdam berichten über das Material in der heutigen Ausgabe von Nature Das Prinzip der magnetischen Kühlung kennen Physiker schon lange und wenden es bei speziellen Aufgaben auch an.
25.01.2002
Greenpeace besucht Dingel/Wasserauto
Mein Kurzkommentar: Beide sind sehr interessiert und die Produktion soll in diesem Jahr anlaufen. Hoffentlich.....
17.01.2002
Regionen am Südpol
kühlen ab
wissenschaft-aktuell (USA)

In weiten Regionen kühlte der Südpol in den letzten 35 Jahren deutlich ab. US-Forscher belegten diesen Trend, der überraschend gegen die messbare globale Erwärmung im letzten Jahrhundert verläuft, anhand von Messungen an der Oberfläche der trockenen Täler im McMurdo-Gebiet.
30.11.2001
Dingel und sein Wasserauto Auszug aus der Auto-Bildzeitung Seite 36, Nr. 43 vom 26.10.2001: Wo steckt der Kauz? Ist Dingel etwa tot? Oder vom Geheimdienst verschleppt? Hat der mysteriöse Erfinder eines Motors, der nur mit ganz normalem Leitungswasser funktionieren soll, dafür büßen müssen. dass er der Ölindustrie das Milliardengeschäft versauen könnte? Oder wurde ihm mit viel Geld der Mund gestopft? Wild wabern die Gerüchte um den philippinischen Daniel Düsentrieb.
30.11.2001
Spardieseltüftler kämpft für seine Idee Auszug aus dem Allgäuer Anzeigenblatt Gerhard Mederers 3,5-Liter-Motor will keiner haben Es klingt wie ein schlechter Scherz: Da baut ein Tüftler einen Motor, der extrem sparsam, schadstoffarm und ohne Umstellung mit Diesel oder Pflanzenöl zu fahren ist. Patente liegen vor, TÜV-Testate und mehrere Auszeichnungen bestätigen die Qualität des Motor? - doch keiner will ihn bauen,
14.11.2001
Klima-Ketzer Henrik Svensmark, Physiker am dänischen Weltrauminstitut in Kopenhagen, mischt zurzeit die Szene der etablierten Klimaforschung mit einer ketzerischen Behauptung kräftig auf. Nicht das Kohlendioxid CO2 ist Schuld an der Klimaveränderung, sagt der Klima-Ketzer, sondern die Aktivitäten der Sonne. Sie soll das irdische Klima fester im Griff haben, als wir bisher vermuten. Waren die weltweiten Klimakonferenzen zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes und Minderung des Treibhauseffektes alle für die Katz?
14.11.2001
Aus FUSION 1/98: KLIMA ! Globale Erwärmung? Die Sonne ist schuld
14.11.2001
Kohlendioxid -Das Ende einer Legende?Auf der UN-Klimakonferenz streitet man um die Reduzierung des weltweiten CO2-Ausstoßes. Klimaforscher Berner führt die Erwärmung der Erde jedoch auf die Sonne zurück - Von Claudia Ehrenstein
14.11.2001
Kosmische Strahlen heizen dem Klima ein Neue These stellt den menschengemachten Treibhauseffekt in Frage VON JOACHIM LAUKENMANN
1. Die "Klimakatastrophe" ist paradox von Dipl. Met. Dr. phil. Wolfgang Thüne
2. Kohlendioxid und Methan sind keine "Treibhausgase", und der Mensch ist kein "Klimakiller" von Dipl. Met. Dr. phil. Wolfgang Thüne
3. Der Treibhauseffekt - Was ist Legende und was ist Wirklichkeit von Dipl. Met. Dr. phil. Wolfgang Thüne
4. Buchvorstellung: Der Treibhaus-Schwindel- Wolfgang Thüne beweist, dass es einen C02-bedingten Treibhaus-Effekt nicht gibt und sich demzufolge die Klimaschutz-Politik auf dem Holzweg befindet. 343 Seiten März 1997
5. Die ,,Klimakatastrophe" -ein ,,Hohlraum"-PhänomenWolfgang Thüne, Oppenheim
6. Die OZON-Lügen - Christian Joswig
7. Globale Klimamodelle bleiben umstritten Die globale Erwärmung ist "Realität" und "Splitter vom Glashaus", Handelsblatt Nr.2 vom 3.1.1996. Dipl.Meteorologe Dr. Gerd-Rainer Weber. Essen
8. Treibhausklima: Es fehlen die nachvollziehbaren Begründungen Prof. Dr. Gerhard Gerlich Jahrgang 1942, Leiter des Instituts für Mathematische Physik in Braunschweig. Er weist nach, daß es eine Klimakatastrophe infolge der CO2-Emission nicht geben kann. Handelsblatt Nr.226 vom 22.11.95 und "Splitter vom Glashaus", Handelsblatt Nr. 2 vom 3.1.96
9. An die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Frau Dr. Angela Merkel 18. Februar 1996
10. Prof. Gerlich an die Redaktion des Handelsblattes 27. Mai 1998 / Betr.: Artikel "Am Grundprinzip kann es keinen Zweifel geben" von Prof. Dr. Gerd Tetzlaff der Universität Leipzig, dem Vorsitzenden der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft
11. Die physikalischen Grundlagen des Treibhauseffektes und fiktiver Treibhauseffekte Die Treibhaus-Kontroverse, Leipzig, 9./10. Nov. 1995. Vortrag auf dem Herbstkongress der Europäischen Akademie für Umweltfragen
12. Den atmosphärischen Treibhauseffekt gibt es nur in der Einbildung von Politikern und gewissen Schreibern von Drittmittelforschungsanträgen, nicht in der Physik - 9. Oktober 1997
13. Prof. Dr. Gerhard Gerlich an die Frankfurter Allgemeinen Zeitung - nicht abgedruckt - Betr. : Leserbrief von Prof. Dr. Christian-D. Schönwiese, Universität Frankfurt am Main, "Nachgewiesener anthropogener Treibhauseffekt", FAZ v. 9. 10. 96, S. 16.
14. Prof. Dr. Gerhard Gerlich an die Frankfurter Allgemeinen Zeitung Betr. Leserbrief von Prof. Dr. Klaus Heinloth, Universität Bonn, "Kommissions-Berichte über Klimakatastrophe", FAZ v. 10. 9. 96, s. 14.
15. -Treibhauseffekt ist nur eine irrige Behauptung« Der Braunschweiger Physiker Prof. Dr. Gerhard Gerlich gibt Entwarnung 15.7.1995
16. Leserbriefe zum Treibhauseffekt an die TAZ 18.05.1996 - Die Betreiber des Karussells der KlimakatastropheProfessor Dr. Dr. Hans Hompesch, Dortmund, Was die Klimaforschung lenkt - Professor Dr. Peter Cerwenka, Technische Universität Wien, Für die Umwelt bedrohlicher - Professor Dr. Gerhard Gerlich, Technische Universität, Braunschweig
17. ,,Betrug mit Treibhauseffekt"Professor Dr. Gerhard Gerlich, Technische Universität, Braunschweig - Physiker lehnt C02- Effekt als Grund für wärmere Atmoshäre ab
18. "Treibhausgase" zeigen keinen Treibhauseffekt - Prof. Dr. Gerhard Gerlich, Institut für Mathematische Physik, TU Braunschweig Betr.: Artikel ,,Am Grundprinzip kann es keinen Zweifel geben", Handelsbiatt Nr. 141 vom 24.7.96 Prof. Dr. Gerd Tetzlaff, Universität Leipzig, Vorsitzender der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft
19. Die fiktiven Treibhauseffekte der Atmosphäre Prof. Dr. Gerhard Gerlich Betr.:Artikel ,,Am Grundprinzip kann es keinen Zweifel geben" im Handelsblattes vom 24. 7.1996 von Prof. Dr. Gerd Tetzlaff der Universität Leipzig, dem Vorsitzenden der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft - FUSSION 1996 Nr. 4
20. Leserbrief der vier Professoren "Der Artikel über Professor Gerlichs These, der Treibhauseffekt sei 'ein Betrug mit Worten', bedarf einer Richtigstellung" - Braunschweiger Zeitung 7.7.95
21. Horrormeldung bringt Geld - Prof. Dr. R. Leithner, Braunschweig Betr.: Leserbrief der Professoren Engelhard, Glaßmeier, Kertz, Weidelt,"Wie bei den Schildbürgern" - Prof. Dr. G. Gerlich, Braunschweig - Braunschweiger Zeitung 17.7.95,
22. Die Geowissenschaftler in der Klimadiskussion U. Berner & W. Stahl - Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe
23. LINK zu -> Energiespar-/SchimmelpilzseiteWärmeschutzverordnung WSVO/Energiesparverordnung ESVO - Initiative für gesundes Bauen - Nach Prof. Dr. Martin Schata, Lehrstuhl für Umweltmedizin an der Universität Witten-Herdecke, entstehen durch die falsche Bauweise jährlich 80 Millionen DM Folgeschäden. Außerdem ist mittlerweile in Deutschland jeder zehnte Erstklässler Asthmatiker - auch Folge der luftdichten Bauweise mit überfeuchtem Wohnklima in falsch - aber nach WSVO - gedämmten Bauten.
24. LINK zu -> Klimakatastrophe , einer der häufigst auftauchenden Horrorbegriffe
in den Medien. Die zeitgeistige Rückkkoppelung von Wissenschaft und Politik hat bereits dazu geführt, daß zwischen Fakten, Vermutungen und Schlußfolgerungen nicht mehr unter- schieden wird. -- Manfred J. W. Müller




[Uebersicht]

























Die Ozon-Lügen

Christian Joswig

Mit den Lügen über Ozon und Ozonlöcher wird derzeit an der Menschheit ein Wirtschafts- und Umweltverbrechen von gigantischem Ausmaß begangen. Ganz traurig ist dabei festzustellen, daß weltweit Millionen von Politikern und Wissenschaftlern entweder tatsächlich so dumm sind, daß sie selbst all den Schwindel glauben, oder aber wissentlich und vorsätzlich die Bevölkerung betrügen, indem sie diese Lügen als Tatsachen und bewiesene wissenschaftliche Erkenntnisse behaupten.

1. Ozon-Lüge:

Die Ozonlöcher sind 1985 entdeckt worden und 1975 durch die von Menschen produzierten FCKWs entstanden.

Richtig ist, daß die Ozonlöcher solange existieren, wie die Erde eine Sauerstoffatmosphäre hat und die Sonne darauf scheint. Die Ozonlöcher sind der Atmosphärenforschung schon lange bekannt, und z.B. während des internationalen geophysikalischen Jahres 1957 ausgiebig erforscht worden. Die Ozonlöcher gibt es deshalb, weil die Sonne an den Polen schräg einstrahlt und nicht mehr ausreichend Energie für den Ozonaufbau aus Sauerstoff vorhanden ist. Die Ozonwerte in der Atmosphäre werden z.B. seit 1935(!) in Tromsö/Norwegen gemessen. Die Meßwerte liegen in einer natürlichen Schwankungsbreite von +/-15% und stehen in einem exakten Verhältnis zum Jahresrhytmus von Sommer und Winter sowie der Sonnenaktivität. Seit der Produktion von FCKWs sind keine feststellbaren Veränderungen zu Ungunsten der Ozonwerte aufgetreten.

2. Ozon-Lüge:

Um die Erde gibt es in der Atmosphäre eine statisch vorhandene Ozonschicht, die wie eine Sonnenbrille die Sonnenstrahlung filtert.

Richtig ist, daß es in der Sauerstoffatmosphäre einen ständigen Prozeß von Ozonaufbau und Ozonverfall gibt. Die gerichtet einstrahlende Sonnenenergie spaltet O2 in einzelne Sauerstoffatome auf, die sich kurzzeitig zu O3Molekülen (Ozon) verbinden. Wenn diese wieder zerfallen, wird die freiwerdende Energie kugelförmig abgegeben, also mindestens die Hälfte der Energie wieder von der Erde weg gestrahlt. So wird die UVC-Strahlung (das ist der Anteil mit der höchsten Energie, auch harte Sonnenstrahlung genannt) quasi gebremst. Am Äquator, wo die Sonne genau senkrecht auf die Atmosphäre scheint, sind die höchsten Ozonwerte zu messen. Je weiter man sich vom Äquator entfernt, um so schräger scheint die Sonne auf die Atmosphäre. Das bedeutet, daß pro Bodenfläche und dazugehöriger Luftsäule darüber immer weniger Energie für den Prozeß des Ozonaufbaus vorhanden ist. So nehmen die meßbaren Ozonwerte zu den Polen hin ab. Wenn im Dezember die Nordhälfte der Erde, durch die relative Schrägstellung der Rotationsachse zur Umlaufbahn, am weitesten von der Sonne entfernt ist, haben wir Winter und das Ozonloch am Nordpol ist am größten, weil jetzt die geringste Energie von der Sonne ankommt. Gleichzeitig ist auf der Südhalbkugel Sommer (z.B. Australien) und das Ozonloch über dem Südpol ist am kleinsten. Im Juni ist dann genau das Gegenteil der Fall.

3. Ozon-Lüge:

FCKWs zerstören die Ozonschicht und schaden der Atmosphäre.

Richtig ist, daß die Atmosphäre niemals den allerkleinsten Schaden durch FCKWs erlitten hat und der Prozeß des Ozonaufbaus in der Atmosphäre durch FCKWs in keinster Weise vermindert wurde. FCKWs sind sehr stabile, chemisch träge, ungiftige und nicht brennbare Stoffe. Wenn sie freigesetzt werden, fallen sie aufgrund der Schwerkraft nach unten, da sie vier- bis achtmal schwerer als Luft sind. Sie rutschen weder am Längengrad an den Südpol, wo der Ozonschwund am schlimmsten sein soll, noch 'diffundieren' sie auf irgendeine Weise in die Atmosphäre. Die jährliche Produktion von FCKWs lag in der Blütezeit bei etwa zwei Millionen Tonnen. Darin sind 1,4 Millionen Tonnen Chlor und 450.000 Tonnen Fluor enthalten, die aber nicht in die Atmosphäre gelangen. Tatsächlich in die Atmosphäre gelangen jährlich: mehr als 600 Millionen Tonnen Chlor aus Meerwasserverdunstung, nach den vorsichtigsten Minimalschätzungen 36 Millionen Tonnen Chlorgase aus Vulkantätigkeit in Jahren ohne! größere Eruptionen, über acht Millionen Tonnen Chlor durch Verbrennung von Biomasse, mehr als sechs Millionen Tonnen Fluorgas aus inaktiven Vulkanen und mehr als fünf Millionen Tonnen Methylchlorid aus ozeanischer Biomasse, um die wichtigsten natürlichen Quellen zu nennen. Da würden die zwei Millionen Tonnen Chlor und Fluor aus den FCKWs gar nicht auffallen, selbst wenn sie wirklich in die Atmosphäre kämen. Es sei denn, daß sie eine wirklich grandiose Intelligenz hätten und wüßten, daß sie 'die bösen' Atome aus den FCKWs der Menschen wären und deshalb Millionen von Ozonmolekülen zerstören müssen, und die mindestens 655 Millionen Tonnen Atome aus den natürlichen Quellen wüßten, daß sie 'die guten' Atome sind und sich in der Atmosphäre, vor allem dem Ozon gegenüber, friedlich zu verhalten haben. (Übrigens werden bei großen Vulkaneruptionen einige 100 Millionen Tonnen Chlor- und Fluorgase in die Atmosphäre geschleudert, und die Menschen müßten einige tausend Jahre FCKWs produzieren, um an diese Mengen heranzukommen, die allein in den letzten hundert Jahren auf diese Weise freigesetzt wurden!)

4. Ozon-Lüge:

FCKW-Ersatzstoffe sind besser für die Umwelt.

Richtig ist, daß für die Herstellung der Ersatzstoffe mehr Ressourcen und mehr Energie gebraucht werden. Sie sind für Umwelt und Gesundheit weitaus problematischer, als die FCKWs selbst. Ebenso müssen für die Erwirtschaftung des Kaufpreises mehr Energie und Ressourcen verbraucht werden, da die FCKW-Ersatzstoffe 10- bis 30mal teurer sind als die FCKWs.

5. Ozon-Lüge:


Im Sommer gibt es Ozonwerte, die zu hoch und für den Menschen gefährlich sind (Ozon-Smog).

Richtig ist, daß es zu allen Zeiten (vor allem vor der Industrialisierung) im Sommer bei Hochdruckwetterlage, blauem Himmel und hohen Temperaturen die höchsten Ozonwerte in der Luft gab. Sie sind auch heute noch dort am höchsten, wo die Luft am saubersten ist. So z.B. in Naturschutzgebieten, wo Industrie und Straßen weit weg sind. Und saubere Luft ist für Menschen schon immer gesund gewesen. Die in der Natur vorkommenden Ozonwerte sind weder zu hoch, noch gesundheitsschädlich. Solche kann man nur künstlich herstellen. Es ist geradezu ein Schwerverbrechen, wenn man im Ozonverteufelungswahn den Eltern sagt, sie sollen bei solchem Wetter ihre Kinder in der Wohnung einsperren, weil die Ozonwerte zu hoch und gefährlich seien. Das einzige, worauf man achten muß, ist, daß man nicht unvorbereitet und 'ohne Übung' zu lange in die pralle Sonne geht. Denn damit verbrennt man sich die Haut. Aber mehr als einen Sonnenbrand bekommt man davon auch nicht. Hautkrebs hat nichts mit zu viel Sonne, Ozonlöchern, FCKWs oder Autoabgasen zu tun. Und bessere Sonnenverträglichkeit bekommt man z.B., wenn man seine Ernährung verbessert und wieder mehr Rohkost zu sich nimmt.

6. Ozon-Lüge:

Autoabgase sind Vorläufersubstanzen von Ozon und für den Ozon-Smog verantwortlich.

Richtig ist, daß die einzige 'Vorläufersubstanz' von Ozon der Sauerstoff in sauberster Luft ist. Autoabgase und Industrieemissionen verhindern gerade die Ozonbildung. Als es im Sommer 1994 in Großstädten generelle Fahrverbote gab, sind die Ozonwerte gestiegen, anstatt zu sinken. Es grenzt an ein Medienwunder, daß im Frühjahr 1995 in den Meldungen über die Auswertungen dieser Messungen in diesem Punkt einmal die Wahrheit geschrieben wurde. Gelogen wurde allerdings gleich wieder, als behauptet wurde, die Autoabgase würden ja raus aufs weite Land wabern (z.B. in die Naturschutzgebiete) und wären also trotzdem die Ursache für die dann dort erhöhten Ozonwerte.

7. Ozon-Lüge:

Ein geregelter 3-Wege-Katalysator reinigt die Autoabgase und verhindert dadurch Ozon-Smog.

Richtig ist, daß ein Katalysator die Autoabgase noch sehr viel giftiger macht, als sie ohnehin schon sind. Das, was dem Fahrer eines Autos mit geregeltem 3-Wege-Katalysator erlaubt ist und ihm obendrein noch als umweltfreundlich verkauft wird, ist den Firmen der chemischen Industrie aufgrund gesetzlicher Vorschriften striktestens verboten: nämlich jedwede Katalysatortechnik in freier Verbindung mit der Außenluftatmosphäre zu betreiben!!! Aus Kat-Autos gelangen Cyanwasserstoff (Blausäuregas), Schwefeltrioxid, Schwefelwasserstoff, Phosphorsäureester (schweres Nervengas), Phosgen (Kampfgas/1. Weltkrieg) und Lachgas in die Atemluft. Ebenso verliert ein Kat-Auto pro Kilometer etwa 50 Billionen Platinatome. Nach Aussagen seriöser Chemiker, Metallurgen, Toxikologen und Ärzte sind dies für die Umwelt und die Gesundheit katastrophale Mißstände. So sind die Platinemissionen viel schädlicher, als alles, was jemals an Blei aus einem Auspuff kam. Zudem weiß kaum ein Kat-Auto-Fahrer, daß per europäischer Sondergenehmigung in den Kraftstoffen für Bleifreibetrieb in Kat-Fahrzeugen bis zu 5 % Benzol zulässig sind. Auch das ist eine Katastrophe für die Gesundheit. Im Innenraum von Kat-Autos kann man außerdem eine elektromagnetische Wechselfeldstrahlung von bis zu 500nT (Nano Tesla) messen. Das ist das 10fache dessen, was nach Einschätzung von Strahlenmedizinern die Schadgrenze von 50nT darstellt. Von gewissenlosen Politikern und einer sträflich schweigenden Automobilindustrie, die beide um all diese Dinge wissen, wird die Öffentlichkeit in schlimmster Weise belogen. Auch die mit vielen Zeitschriften am Markt vertretene Kfz-Presse macht sich durch das Verschweigen der wirklichen Fakten schuldig, weil sie so der ihr gegebenen Informationspflicht nicht nachkommt.

Nun stellt sich natürlich die Frage, warum werden denn überhaupt all diese Lügen verbreitet ?

Die Produktion von FCKWs war patentiert. Aber Patente sind zeitlich begrenzt. Es stand das Datum bevor, an dem die Patente auslaufen. Da nun alle Chemiefirmen ohne Lizenzabgaben FCKWs hätten produzieren können, und die Länder der Dritten Welt jetzt FCKW-Fabriken aus dem Boden gestampft hätten, mußten die FCKWs irgendwie verteufelt werden, denn den Patentinhabern drohten ja riesige Profiteinbußen. So beauftragte man Wissenschaftler, all diese Lügen zu erfinden und sie als wissenschaftlich bewiesene Fakten zu verbreiten. Wie man überall sieht, ist das bestens gelungen. Die Ersatzstoffe sind wieder unter Patent und sogar 10- bis 30mal teurer. Die vielen neuen Kühlschränke, Löschanlagen usw. bringen riesigen Umsatz und neue Billionenprofite. Die neuerliche Angstmache wegen angeblich gefährlichem Ozon-Smog ist eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die Automobilindustrie. Der Boom in den Neuen Ländern ist halt vorbei. Und für unzählige Politiker und Wissenschaftler sind all diese Themen bestens geeignet, um sich als ökologiebewußt zu profilieren. Da wird gelogen, daß sich die dicksten Balken biegen und das Geld der Bürger in die Kassen der Abzocker fließt.
Nochmals Thema Auto
Die gesündesten und umweltfreundlichsten Fahrzeuge, nämlich Diesel, sind erst mit Strafsteuern, ab Juli 1996 mit horrenden Haftpflichtbeiträgen und ab Juli 1997 mit erneuten Lügensteuern für den Normalverbraucher unfahrbar gemacht. Ebenso alle alten Autos ohne Kat, deren Abgase in Wirklichkeit weit weniger giftig sind, als die Giftgase aus Kat-Autos. Es gibt sogar Autos, deren Abgase noch ungiftiger sind, als die von Diesel-Fahrzeugen. Dies sind Autos, die mit 100% reinem kaltgepreßtem Pflanzenöl fahren. Diese Abgase haben keine Schwefelverbindungen, keine Schwermetalle, keine Dioxine und Furane und die CO2-Bilanz ist plus/minus Null, weil nur soviel CO2 aus dem Auspuff kommen kann, wie die Pflanze beim Wachsen aus der Luft entnommen hat. Solche Autos können bei Unfällen auch nicht ausbrennen und wenn einmal ein Tanklastzug einen Unfall hat, versickert lediglich absolut ungiftiges Pflanzenöl mit Speiseölqualität und der Gefahrgutklasse 0 in der Erde. Der Erfinder der Pflanzenölmotoren, die obendrein auch noch einen höheren Wirkungsgrad als Diesel-Motoren haben, der Konstukteur Günter Elsbett, wurde aber wirtschaftlich ruiniert und aus Deutschland weggejagt. Es gibt jedoch noch eine Firma, die 18 Typen von Mercedes-Fahrzeugen mit Dieselmotoren so umbaut, daß sie auch 100% reines Pflanzenöl verbrennen können (Vereinigte Werkstätten für Pflanzenöltechnologie, Josephsplatz 3, D-80798 München). Aber auch diese Technologie ist für den Normalverbraucher leider nicht bezahlbar und wird von der Erdöllobby nach allen Regeln der Kunst behindert. Sie haben nun die Möglichkeit, bei all diesen Abzockereien mit Lust und Freude mitzumachen und sich ausnehmen zu lassen, oder mal langsam anzufangen, sich zu wehren. Ich wünsche Ihnen jedenfalls viel Spaß dabei.


Literatur:

Roger A. Maduro & Ralf Schauerhammer
OZONLOCH - das mißbrauchte Naturwunder
Dr. Böttiger Verlags-GmbH, Wiesbaden 1991
ISBN 3-925725-11-3

Interview mit dem Chemiker Dr. Volker Gildemeister, London, von Andrea Baumann und Kawi
Schneider, Berlin
Die vielen Löcher in der Ozon-Loch-Theorie
in: raum&zeit Nr. 70 Juli/August 1994 ISSN 0722-7949
EHLERS-Verlag, Mühlweg 2 B, 82054 Sauerlach

Gerd R. Weber
TREIBHAUSEFFEKT - Klimakatastrophe oder Medienpsychose?
Dr. Böttiger Verlags-GmbH, Wiesbaden
ISBN 3-925725-14-8

Dr. Hans A. Nieper
Der steuerbegünstigte Lungenkrebs
raum&zeit SPECIAL 2
EHLERS-Verlag, Mühlweg 2 B, 82054 Sauerlach
(Nach der ersten Auflage leider nicht neu aufgelegt. Erhältlich als Kopie bei Christian Joswig, Straße der Einheit 16, 01917 KAMENZ.)

Bücher des Verlages der 'Gesellschaft für natürliche Lebenskunde e.V.', Stendorfer Straße 3, 27721 Ritterhude, über gesunde Ernährung, besonders Rohkost, und allgemein über gesunde Lebensweise.

Dr. med. Ryke Geerd Hamer
-Vermächtnis einer NEUEN MEDIZIN
-Kurzfassung der NEUEN MEDIZIN - Habilitation von 1981
-Celler Dokumentation von 8 Krankengeschichten
'Amici di Dirk - Verlag', Postfach 30 08 51, 02813 Görlitz

( Verantwortlich für den Inhalt im Sinne des Presserechts: Christian Joswig, Straße der Einheit 16, 01917 KAMENZ )
(Spenden für Informationsarbeit bitte an: Chr. Joswig, Kto: 60573808, BLZ: 855 955 00 bei Volksbank Westlausitz e.G.)


[Uebersicht]

























Die ,,KIimakatastrophe" ist paradox

WoIfgang Thüne (54), Diplommeteorologe, Dr. phil. (Soziologie) Leiter des Arbeitskreises ,, Klima" am Institut für Demokratieforschung in Würzburg

schade!
Auf unserer Erde ist das Wetter frei - es macht was es will und reagiert weder auf Klimarahmenkonventionen noch auf Energiesteuern.
Also:
Was verursacht den sogenannten Treibhauseffekt, den das Wetter gar nicht kennt?
Er ist nicht nur ein ,,anthropogenes Phantasieprodukt", sondern auch ein naturwissenschaftliches Paradoxon.


Von Dipl. Met. Dr. phil. Wolfgang Thüne


Seit der wissenschaftlichen Erstwarnung durch die Deutsche Physikalische Gesellschaft e.V. am 22. Januar 1986 sowie der amtlich politischen Bestätigung über den 1 Zwischenbericht der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages "Vorsorge zum Schutz der Erdatmosphäre"' vom 4 November 1988 wird sie nicht mehr als potentielle virtuelle Gefährdung betrachtet, sondern als reale Leib und Leben der Menschheit bedrohende Gefahr, die vom Menschen selbst über den anthropogenen Treibhauseffekt ausgelöste ,,Klimakatastrophe". Als wichtigstes "Treibhausgas" wird das Kohlendioxid angesehen, welches sich in dem zweifelhaften Ruhm des eigentlichen "Klimakillers" sonnen darf.

Die Wärmerückstrahlung wird effektiv überbewertet

Zur Ehrenrettung des Kohlendioxids ist voranzuschicken, daß es sich um eines der wichtigsten Nahrungsbausteine überhaupt handelt. Dies ist am Eingang des Botanischen Gartens in Berlin in dem Satz festgehalten: ,,Hab Ehrfurcht vor der Pflanze, alles lebt durch sie!" Die grüne Pflanzenzelle ist die älteste lichtchemische Fabrik - die älteste photochemische Apparatur - die es gestattet, das Licht und die elektromagnetische Energie der Sonne aufzufangen und in Biomasse einzubinden Man nennt diesen Vorgang daher Photosynthese oder CO2-Assimilation. Von dem Produkt der grünen Pflanzenzelle -Rohmaterial sind die anorganischen Stoffe CO2 und H2O oder Wasser, sei es zunächst in Form von Zucker oder Stärke oder Zellstoff oder später Eiweiß oder Fett - lebt die Pflanze als Primärproduzent und auch alle Konsumenten wie Mensch und Tier. Man mag aus ideologischer Verblendung mehrheitlich zu dem politischen Konsens kommen die C02-Emissionen der Industrieländer auf ,,Null" zu reduzieren oder gar das ,,Killergas" ganz aus der Luft zu eliminieren, doch dann würde man zwar jeglichem Leben auf der Erde die Existenzbasis entziehen, aber das Wetter würde dennoch keine Notiz davon nehmen!

Die volle Erkenntnis, was es damit auf sich hat, daß grüne Pflanzen mit ihren Blättern Kohlendioxid aufnehmen. es bei Licht verarbeiten, dadurch wachsen und Sauerstoff abgeben, hat zum ersten Mal der Genfer Naturforscher Theodor de Saussure im Jahre 1804 dargelegt. Das Projekt mit Kohlensäure zu düngen, ist bereits in dem Reichspatent 32194 vom 19. November 1884 fixiert: c. Braune in Biendorf in Anhalt meldete ein Verfahren an zum Züchten von Samen für große, zuckerreiche Rüben. Die Düngung stellte er sich wie folgt vor: "Endlich müssen zwischen den Reihen der Rübenpflanzen Röhren angebracht werden, welche perforiert sind und zur Zuleitung von gasförmiger Kohlensäure zu den Pflanzen dienen ..." Dieses Patent beruhte u.a. auf der Erkenntnis, daß im Vergleich zur Gasdichte der Luft von 1,000 die Gasdichte von CO2 gleich 1,520 beträgt, mithin ein extremer CO2-Gradient unmittelbar in Bodennähe besteht. Ganz in der Nähe der Erde ist fast ausnahmslos der höchste Gehalt an CO2 und davon profitieren die niedrigen Kulturpflanzen. Wenn man also 2-3mal soviel ernten will, dann muß man mit der 2-3fachen Kohlensäuremenge düngen. Der CO2-Düngeeffekt ist seit über 100 Jahren bekannt!

Hierzu erfand man die Frühbeetkästen und die Gewächshäuser. Man wußte von der etwa 15%igen Schwächung, welche das Sonnenlicht beim Durchgang durch Glas erfährt, doch dies wurde wettgemacht durch die Erhöhung des CO2-Gehaltes der Gewächshausluft. Das Gewächshaus hat primär die Funktion, das Aufsteigen der wie auch immer erwärmten Luft durch Konvektion oder Thermik zu verhindern und den Abtransport durch seitliche Winde zu unterbinden. Es ist ein vorübergehendes Wärmegefängnis und bestand nur deswegen aus Glas, weil man das Sonnenlicht direkt oder als diffuses Himmeislicht zur Photosynthese braucht und dieses nicht durch künstliche Lichtquellen ersetzen konnte. Die heute so hochgepriesene Bedeutung der lang-welligen Rückstrahlung im Treibhaus spielt zwar in 'ldeologia' eine zentrale, aber in ,Natura' eine äußerst marginale Rolle, denn 2 mm dickes Glas hat einen extrem hohen Wärmedurchgangskoeffizienten oder k-Wert von 6 W/m2 im Vergleich zu Luft mit einem k-Wert von 0,01 W/m2. Glasfenster sind die Schwachstellen im baulichen Wärmeschutz! Die extrem hohe Isolierfunktion ruhender Luft nutzt man durch Doppel- und Dreifachverglasung im Wohnbau oder im Gewächshausbereich dadurch aus, daß man aus Gründen der Senkung der Heizkosten die Glashäuser durch ebenso lichttransparente Doppelfolienhäuser ersetzt. Die Blickverengung auf die Wärmestrahlung und die Vernachlässigung der Wärmeübertragung durch Leitung und Konvektion hat zu der physikalisch unsinnigen Modellfiktion von Svante Arrhenius (1896) geführt, daß man mittels der Temperaturvariation einer im Idealzustand -16° C "kalten" Kohlensäureschicht die +15° C "warme" Erde entweder abkühlen (Eiszeitklima) oder erwärmen (Treibhausklima) könne. Dies widerspricht total dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik! Nach dem Prinzip von Clausius ist es unmöglich, durch einen Kreisprozeß Wärme aus einem kälteren in einen wärmeren Körper zu transportieren, ohne daß eine gewisse Menge Arbeit in Wärme verwandelt wird. Nach dem Prinzip von Thomson ist es unmöglich, durch einen Kreisprozeß einem Wärmereservoir Wärme zu entziehen und in Arbeit zu verwandeln, ohne daß zugleich eine gewisse Wärmemenge von einem wärmeren zu einem kälteren Körper übertragen wird. Es ist also unmöglich, ein Perpetuum mobile zweiter Art zu konstruieren! Schon Fourier hatte 1811 festgestellt, daß Wärme immer nur von einem wärmeren zu einem kälteren Körper fließt und nie umgekehrt. Doch gerade dies wird seitens der Klimakatastrophisten über das Bild von der Erde als Treibhaus zu suggerieren versucht -erstaunlicherweise mit Erfolg!

Auch in einem Gewächshaus hat die eingeschlossene Wärme immer das Bestreben, einen Temperaturausgleich herbeizuführen und fließt dabei so lange von der wärmeren bis zur kälteren Seite, bis ein Temperaturausgleich erreicht ist. Wer's nicht glaubt, möge sich im Vertrauen auf die heizende Wirkung durch das Glasdach wirksam werdende Gegenstrahlung an einem sonnigen aber frostigen Sylvestertag in ein unbeheiztes Treibhaus begeben und den Neujahrsmorgen abwarten. Der Treibhauseffekt ist aber auch aus einem anderen physikalischen Grund unsinnig. Dieser ist spektralanalytischer Natur.

Das "Strahlungsfenster" der Erde steht Tag und Nacht weit offen

Die Vorstufe des Beginns allen irdischen Lebens kann in dem Befehl Gottes gesehen werden: "Es werde Licht!" um das Verständnis der Natur des Lichts hat die Menschheit jahrtausendelang gerungen, bevor zwei Erklärungen aufkamen: Newton, der Erfinder des G ravitationsgesetzes, stellte sich vor, daß das Licht aus einem Strom winziger Teilchen bestehe (Korpuskulartheorie), und Huygens meinte, das Licht sei ein Wellenvorgang (Wellentheorie). Dieser Disput wurde salomonisch dadurch entschieden, daß man sich für den Welle-Teilchen-Dualismus entschied und Licht als elektromagnetische Welle erkannte. Die elektromagnetischen Strahlen bilden eine ganze Familie und sind alle der Natur nach gleich. Sie breiten sich mit Lichtgeschwindigkeit aus und unterscheiden sich sonst durch Wellenlänge und Frequenz. Am langwelligen Ende des Energiespektrums liegen die Lang-, Mittel-und Kurzwellen des Radios. Dann folgen die ultrakurzwellen des Fernsehens, die Radarwellen, die Wärmestrahlen, die Lichtstrahlen, die Ultraviolettstrahlen, die Röntgenstrahlen etc.

Licht ist also sowohl Teilchen als auch Welle! Newton hatte 1704 noch eine andere Entdeckung gemacht. Er hatte Sonnenlicht auf ein Prisma scheinen lassen, wodurch es je nach dem Brechungsindex in seine Spektral- oder Regenbogenfarben zerlegt wurde. Bei näherer Betrachung des Sonnenlichts stellte 1814 Fraunhofer darin dunkle Linien fest. Das war die Entdeckung der Absorptions- und Emissionslinien. Hieraus entwickelten Kirchhoff und Bunsen 1859 die sog. Spektralanalyse. So entdeckten sie die Elemente Helium, Rubidium, Caesium. Die Spektralanalyse, die sich zur lnfrarot-Spektroskopie entwickelte, ist ein wirkungsvolles Instrument, um chemische Elemente sowohl qualitativ als auch quantitativ aufzuspüren und zu diagnostizieren. Jedes Element hat ganz stoffspezifische Absorptions- und damit identische Emissionslmien, wenn man von der Compton-Verschiebung absieht und Kirchhoffs Definition des "schwarzen Körpers" zugrundelegt. Über 150.000 Elemente sind spektroskopisch katalogisiert!

schade!
Was die Absorptionslinien des CO2 betrifft, so benannte Arrhenius drei und zwar bei 2,8 Mikrometer, bei 4,5 Mikrometer und bei 14,5 Mikrometer. Die Enquete-Kommission wie das IPCC (Intergovemmental Panel on Climate Change) geben die letztere mit 15 Mikrometer an. Das Kohlendioxid kann also, will man die anerkannte Spektroskopie nicht ad absurdum führen, nur bei 15 Mikrometer Wärmestrahlung absorbieren und emittieren. Arrhenius kannte auch das Wiensche Verschiebungsgesetz, welches erlaubt, die einer Wellenlänge zugehörige Strahlungstemperatur zu berechnen. Der Wellenlänge LAMBDA = 15 Mikrometer ist eine Temperatur von -73° C zuzuordnen. Wenn man die Erde als "schwarzen Körper" deklariert und ihr eine Globaltemperatur von einheitlich +15° C verpaßt, dann beträgt das LAMBDAmax nach Wien exakt 10,05 Mikrometer. Eine Wärmestrahlung, die so weit weg von der Absorptionslinie liegt, kann aber das CO2 von Natur aus nicht absorbieren; diese Strahlung geht an ihm vorbei in den Weltraum. Dies bestätigt auch eindeutig die Enque?te-Kommission in ihrem Bericht vom 4. November 1988, indem sie erklärt, daß es von der Erde zum Weltraum ein "stets offenes Strahlungsfenster" zwischen 7 und 13 Mikrometer gibt, das selbst nicht bei 100 % Luftfeuchtigkeit geschlossen werden kann. Damit wird aber der "Treibhaushypothese" die letzte ideologische Krücke entzogen, es bricht unter der Macht physikalischer Argumente wie ein Kartenhaus bei leichtem Pusten in sich zusammen.

Es gibt nur einen einzigen logischen Schluß und der lautet: Es gibt gar keinen Treibhauseffekt! Nun wird auch erklärlich, warum trotz des einheitlichen CO2-Diktats von dem Berg Mauna Loa auf Hawaii, dem ja die Globaltemperatur bis auf 1/lOOtel Grad genau gehorchen soll, das Wetter überall auf der Erde gerade macht, was es will. 355 ppm erlauben gleichermaßen arktische wie subtropische Temperaturen, Kälte-wie Hitzeperioden, Dürren und Überschwemmungen, Orkane wie Roßbreitenflauten, Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Doch am Ende eines Jahres kommt der große Buchhalter und rechnet uns vor, daß die Globaltemperatur treu gehorchte und um 1/lOOtel Grad gestiegen ist. Dabei bekannte die WMO (World Meteorological Organization) 1995, wie sie die 1994er Globaltemperatur errechnet habe. Dieser lagen ganze 1400 (!) Beobachtungsstationen auf den Kontinenten zugrunde. Bei den 71 Prozent der Erdoberfläche, die mit Meeren bedeckt sind, wurden "Schätzwerte" zugrunde gelegt! Es ist also kein Wunder, daß die Treibhausrechnung immer wieder am Jahresende aufgeht - theoretisch! Das erklärt auch, daß die "Weltmitteltemperatur" des Arrhenius von 1896 identisch ist mit der Globaltemperatur der Enquete-Kommission von 1988 mit jeweils +15° C.

Das Wetter braucht keinen Klimaschutz

Niemand registrierte das Paradoxon, als die University East Anglia in Großbritannien wider alle Konvention das Jahr 1995 zum wärmsten seit 1850 mit einer Globaltemperatur von 14,84° C erklärte natürlich als Beweis des Treibhauseffektes!

Wenn auch der Treibhauseffekt physikalisch nicht haltbar ist und auch das Wetter jeden Tag aufs Neue vorführt, daß es einen derartigen Effekt nicht kennt, der ideologische Glaube an den Treibhauseffekt wird nicht so schnell auszurotten sein. Man mag in "Kyoto" beschließen, was man will, das Wetter wird davon wie von der Klimarahmenkonvention 1992 in Rio de Janeiro auch künftighin nicht die geringste Notiz nehmen. Wenn es auch absoluter Unsinn ist, über CO2-Reduktionsbeschlüsse irgendwelche Einflüsse auf das Wettergeschehen im Sinne des Klimaschutzes meinen ausüben zu können, so entbindet dies den homo sapiens nicht von der ethisch-moralischen Pflicht, mit allen Ressourcen dieser Erde effizient, gewissenhaft, sorgfältig und sparsam hauszuhalten, d.h. "öko" - nomisch umzugehen.



[Uebersicht]

























Kohlendioxid und Methan sind keine "Treibhausgase", und der Mensch ist kein "Klimakiller"

Von Dipl. Met. Dr. phil. Wolfgang Thüne


Im Prinzip besteht kein Unterschied: Der Mensch emittiert wie jeder Gas-, Holz-, Kohle- und Ölofen Kohlendioxid = CO2. Einzig das Temperaturmilieu bei der Verbrennung ist jeweils unterschiedlich. Zeit seines Lebens atmet im statistischen Mittel jeder Mensch täglich 1 kg CO2 aus. Die jährlich "neu" hinzukommenden 90 Millionen Erdenbürger "belasten" die Atmosphäre pro Jahr mit rund 33 Millionen Tonnen Kohlendioxid. 6 Milliarden Menschen bringen es bei der körperinternen Verbrennung von Kohlenhydraten auf jährlich 2,2 Milliarden Tonnen CO2. Ist also der Mensch ein "Klima killer"? Ist das Gatttungswesen Mensch, ist der homo sapiens als "Geschöpf" oder "Evolutionsprodukt" unentrinnbar dazu verurteilt, die Welt klimatisch in den Ruin zu führen? Steuert er zudem beschleunigt durch seine Lebensweise autonom und automobil in den "Größten Anzunehmenden Unfall", den globalen "Klima-GAU"? Dies ist im Klartext die These von einigen Wissenschaftlern, die sich "Klimaforscher" nennen. Sie fordern die sofortige "Transformation der Industriegesellschaften", umgehende "CO2-Reduktionsmaßnahmen" um 25, 80 ja 100 Prozent, die "Suffizienzrevolution". Die Forderungen gehen gar soweit, die CO2-Emissionen auf 2 Tonnen pro Kopf weltweit zu reduzieren und kontingentieren! Würde dies Realität, die durch Sturmfluten ausgelöste Flucht der Kimbern und Teutonen um 100 v.Chr. wäre ein marginaler Vorgeschmack dessen, was passieren würde, wenn die Bewohner der polaren und subpolaren Breiten bei Erschöpfung des 2-Tonnen-Kontingents. angesichts der arktischen Wintertemperaturen vor die Alternative gestellt würden - erfrieren oder wandern?

Jedenfalls gelang es den "Klimaforschern", nicht nur ein neues lukratives "Forschungsgebiet" zu etablieren und Milliarden zu kassieren, sie zogen auch mit dem werbepsychologisch perfekt inszenierten und über die Medien millionenfach verstärkten Bild "Treibhaus" erst die Öffentlichkeit und dann die Politik derart in ihren Bann, daß letztere eigens ein neues Arbeitsfeld, die "Klimapolitik", einrichten mußte. Nach jahrelangem außer- und innerparlamentarischen Druck, - wenn die "Klimaangst" nicht die gehörige Betroffenheit auslöste, dann setzte man die Waffe "Sintflut-Angst" durch Meeresspiegelanstieg ein -, versammelten sich weit über 100 Staatsmänner 1992 in Rio de Janeiro und unterzeichneten die "Klimarahmenkonvention". Darin verpflichteten sie sich vorsichtig unverbindlich doch feierlich, den CO,-Gehalt der Luft auf einem Niveau zu stabilisieren, bei dem so gerade noch die "Kliniakatastrophe" verhindert werden kann.
Würde man dieselben Staatsmänner fragen, was sie unter "Klima" verstehen, so würden sie "durchschnittliches Wetter" sagen und jeder an "sein Heimatwetter" denken.

»Wenn die "Klimaangst" nicht die gehörige Betroffenheit auslöste, dann setzte man die Waffe "Sintflut-Angst" durch Meeresspiegelanstieg ein.«

Vielleicht würden sie auch merken, daß jeder in seinem politischen Alltagsleben den Begriff "Klima" in völlig anderen Wortkombinationen verwendet wie: Arbeitsklima, Börsenklima, Gesprächsklima' Handelskl ima, Konferenz- und Konjunkturklima Wirtschaftsklima oder auch politisches und soziales Klima. Dieses "Klima" hat offensichtlich mit dem Wetter nichts zu tun.
Das Wort "Klima" stammt nämlich von dem "Vater der Heilkunde", von Hippokrates und bedeutet "Neigung". Nur in dieser Bedeutung machen obige Begriffskombinationen einen Sinn. Gutes "Klima" bedeutet "Zu-Neigung" und schlechtes "Ab-Neigung".
Der hippokratische Begriff "Klima" hat originär weder etwas mit dem Wetter zu tun noch mit dem Begriff' "Meteorologie", der von Aristoteles geprägt wurde als Bezeichnung einer Wissenschaft, die sich mit der Atmosphäre befaßt. Das sich darin abspielende Wetter war Domäne der, "Götter", deren "Zu-Neigung" man sich mit Opfergaben zu erkaufen versuchte. Das komplexe Wetter wie der Blick hinter seine Kulissen entzogen sich dem Menschen, bis er entsprechende Meßinstrumente hatte, um Luftdruck, Temperatur, Feuchtigkeit etc. zu messen.
Doch die physikalische Erfassung einiger Wetterelemente bedeutet noch längst nicht, daß der Mensch auch wirklich die Geheimnisse des Wettergeschehens durchschaut hätte. Täglich hängt über der Wettervorhersage das Damoklesschwert "Fehlvorhersage".
Da wiederum auch der Wetterablauf Antriebsenergie benötigt und deren Zustrom wiederum von der "Neigung", dem "Klima" der Sonnenstrahlung abhängt, läßt sich. eine Brücke von Hippokrates zu Aristoteles konstruieren. Alexander von Humboldt, der Vater der Geographie, kombinierte beide. Humboldt schreibt: "Der Ausdruck Klima bezeichnet in seinem allgemeinsten Sinne alle Veränderungen in der Atmosphäre, die unsere Organe merklich affizieren: die Temperatur, die Feuchtigkeit, die Veränderungen des barometrischen Druckes, den ruhigen Luftzustand oder die Wirkung ungleichnamiger Winde, die Größe der elektrischen Spannung, die Reinheit der Atmosphäre oder ihre Vermengung mit mehr oder minder gasförmigen Exhalationen, endlich den Grad. habitueller Durchsichtigkeit und Heiterkeit des Himmels, welcher nicht bloß wichtig ist für die vermehrte Wärmestrahlung des Bodens, die organische Entwicklung der Gewächse und die Reifung der Früchte, sondern auch für die Gefühle und ganze Seelenstimmung des Menschen."
Humboldt benutzt den Briff "Klima" im Sinne von Wetter denn nur dieses ist in der Lage unsere Sinne direkt zu affizieren. Der Mensch wird affiziert durch die Kühle des Morgens, die Hitze des Mittags, die Milde des Abends und nicht durch eine wie auch immer errechnete "Tagesmittel temperatur".
Alexarider von Humboldt war der Erfinder der "Isolinien" und zeichnete im Jahre 1817 die erste Isothermenkarte. In dieser verband er Orte gleicher Mittelternperatur, um damit Räume gleichen "Klimas" geographisch voneinander abzugrenzen und die Erde klimatisch in Zonen einzuteilen. Später kamen Linien gleichen Luftdrucks (Isobaren), gleichen Niederschlags, gleichen Sonnenscheins etc. hinzu. Von Europa ausgehend dehnte sich über die besiedelten Gebiete der Erde ein immer dichteres Meßnetz von Klimastationen aus.
Zur Dichte stellte man auf der 1. Weltklimakonferenz der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) im Jahre 1979 fest, daß sie in weiten Teilen der Erde völlig unzureichend sei, um das Wetter über die Anordnung derTief- und Hochdruckgebiete geographisch einigermaßen präzise erfassen zu können.
Alexander von Humboldt war ein vorurteilsloser Naturforscher und unterschied klar zwischen zwei Klimaten, dem "solaren Klima" und dem "realen Klima". Das "solare Klima" werde von der Neigung der die Sonnenenergie zur Erde transportieren-den elektromagnetischen Wellen bestimmt. Die Neigung wiederum hänge von der täglichen Rotation der Erde um ihre eigene Achse ab wie der wechselnden Neigung der Erdachse bei der jährlichen, die Jahreszeiten erzeugenden Rotation der Erde um die Sonne.
Mit dem sich stets ändernden Neigungswinkel der einfallenden Sonnenstrahlen ändert sich auch der Energieinput auf den Boden. Das "solare Klima" ist rechnerisch-theoretisch für gleiche Breitenkreise gleich. Dies gilt aber schon nicht mehr für die Längengrade, denn die Erde ist keine "Scheibe", sondern hat Kugelgestalt.
Bei Auswertung der realen Klimadaten merkte Alexander von Humboldt, daß die Isothermen nicht breitenkreisparallel verliefen, sondern ausgehend von dem Pariser Längengrad nach West und Ost abfielen, selbst wenn man einheitlich alle Temperaturen auf Meeresniveau reduzierte. Er führte dies auf die Unterschiede zwischen dem ozeanischen und kontinentalen Klimatyp zurück. Die Erde ist eben nur fiktiv-idealisierend ein ebener, homogener "schwarzer Körper". Real ist die Erdoberfläche zu 71 Prozent mit Wasser bedeckt und die Kontinente sind extrem strukturreich. Jedenfal!s resultiert daraus eine Vielzahl diverser "Klimata".Das Wetter an sich war noch kein gesonderter Forschungsgegenstand. Seine Kenntnis und Erforschung setzt nämlich die Möglichkeit der Synoptik, der großräumig simultanen Wetteranalyse voraus. Diese war erst mit der Erfindung des Telegraphen, der telephonischen Datenfernübertragung möglich. Ab 1935 setzte man Radiosonden ein und integrierte so auch die höhere Atmosphäre in Wetterbeobachtung, Wetteranalyse und Wetterprognose.
Die technischen Innovationen schufen nicht nur den Zweig "synoptische Meteorologie", sondern hatten auch einen Sprachwechsel zur Folge. Aus dem Humboldtschen "Klima" wurde das unsere Sinne affizierende Wetter und das "Klima" wurde nun zu einem Mittelungsprodukt des Wettergeschehens für eine längere Periode an einem bestimmten Ort. Das "Klima" wurde zu einem jenseits der direkten Erfahrung und meßtechnischen Erfassung liegendes Mittelwert-Phänomen. Der Weg zu seinem Verständnis führte fortan über die Statistik und die Beschreibung.

»Hier wird seitens der "Klimaforschung" ein unverantwortliches Spiel mit "Zahlen" gespielt, die zwar nie nachprüfbar, aber stets manipulierbar sind.«

Die im Rahmen der Geographie operierende "Klimatologie" wurde als "angewandte Meteorologie" ein eigenständiger, mittlere Wetterzustände und -abläufe beschreibender Wissenschaftszweig. Man kann den Unterschied so fassen: Wetter gibt es von Natur aus immer, aber "Klima" nicht ohne Wetter! Es ist ein definitionsabhängiges anthropogenes Hilfskonstrukt.
Im Laufe des 19. und mit Beginn des 20. Jahrhunderts wuchs die Fülle der weltweit gesammelten Daten derart an, daß man einen neuen "Ordnungsfaktor" in das stets fluktuierende Wettergeschehen einführte. Im Jahre 1935 versammelten sich :die in der Weltorganisation für Meteorologie vereinigten Staaten und verständigten sich im "Konsens" darauf, die dreißigjährige Meßperiode 1901 bis 1930 zur "Klimanormalperiode" zu erklären. Man glaubte damit, das chaotische Wetter als Klima "beruhigt" zu haben, und tatsächlich führte dies zu dem Irrglauben, das so gemittelte Klima sei fortan "konstant". Dieses Vorurteil steckt auch in der Wunschvorstellung "Klimaschutz"' die man durch Reduktion der "Treibhausgase" zu erreichen trachtet. Dabei entfernt man sich mit jeder Mittelwertbildung - vom Tagesmittel zum Pendaten- und Dekadenmittel, vom Monats- zum Jahreszeiten-und Jahresmittel und von diesen zum Dreißigjahresmittel - immer mehr von der Wirklichkeit und begibt sich in eine statistisch "konstante" Traumwelt, die einen "stationären Zustand" vortäuscht, den anzustreben man zum Ziel der ,Klimapolitik" erhebt. Doch Utopien haben es an sich, koste es was es wolle, Utopien zu bleiben! Das dem statistischen Mittel "Klima" vorangehende und autonom agierende Wetter weiß von diesen "Plänen" nichts, ihm fehlt der die Botschaft übermitteln sollende "Engel Aloysius".
Wenn auch eine "Dreißigiahresmitteltemperatur" als genormter und zu einem nackten Zahlenwert degradierter "Klima-wert" nichts darüber aussagt, was sich tatsächlich in dieser Zeitspanne an "Wetter" abgespielt hat, und als solcher wenig "Sinn" hat, so ist er dennoch im Humboldtschen Sinne nicht wertlos, wenn man ihn geographisch dort beläßt, wo er ermittelt wurde, und ihn zur Zeichnung von "Isohnien" verwendet.

Wenn man allerdings soweit geht, daß man alle 1000, 2000 oder auch 10 000 gebildeten und diskontinuierlich über den Globus verstreuten "Klimawerte" in einen Topf oder teuren Computer wirft, dem man das Etikett "Superhirn" anheftet, das arithmetische Mittel errechnet und dieses willkürlich zur "Globaltemperatur" deklariert, dann ist ein Maximum an Naturferne erreicht. Dann hat man bei der Suche nach dem "komplexreduzierenden Punkt" das Ufer des Rubikon überschritten und das Reich ideologischer Traumwelten betreten. Die Behauptung von Prof. Dr. Christian D. Schönwiese, daß man die "Globaltemperatur" "tatsächlich gemessen" habe, muß wie purer Zynismus wirken. Dies umso mehr, weil jeder Meteorologe weiß, daß das Wetter nicht aus einer arithmetischen Mittelung der Qualitätsgröße "Temperatur" resultiert, sondern Folge des Durchmischens von Luftmassen unterschiedlichen Wärmegehalts ist. In der Physik unterscheidet man Quantitätsgrößen und Qualitätsgrößen die sich bei Mischung völlig anders verhalten. Beim atmosphärischen Wettergeschehen werden also nicht Temperaturen und Geschwindigkeiten ausgetauscht, sondern Wärmegehalte und Bewegungsgrößen!
In ihrem 1. Bericht 1988 stellte die Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages "Vorsorge zum Schutz der Erdatmosphäre" fest, daß die "Globaltemperatur" 15 Grad Celsius betrage und in den vergangegen 100 Jahren um 0,7 Grad angestiegen sei, eben aufgrund der anthropogen bedingten Zunahme der Treibhausgase. Die nachfolgende Enquete-Kommission "Schutz der Erdatmosphäre" erhöhte 1992 die "Globaltemperatur" auf 15,5 Grad. Als die Universität East Anglia (UK) verkündete; daß das Jahr 1995 das bisher wärmste seit 1850 gewesen sei, mit einer Globaltemperatur von 14,84 Grad, da zeigte sich keine "Betroffenheit", im Gegenteil, da meldete sich Prof. Dr. Hartmut Graßl zu Wort und mahnte, daß es nun allerhöchste ,Zeit sei, mit der "Transformation der Industriegesellschaft" ernst zu machen.
Die Zunalune der Informationsquantität korreliert offensichtlich gut mit einer Abnahme der Gedächtnisqualität. Es sei daran erinnert, daß 1995 kurz vor der Klimakonferenz in Berlin der "Klimaforscher" Prof Dr. Klaus Hasselmann der Öffentlichkeit seinen "Beweis" präsentierte, daß der Mensch zu "95 Prozent" die "Klimaerwärmung" verursacht habe. Dabei hatte die Universität East Anglia bei der "Hitzerekordmeldung" nicht vergessen zu betonen, daß die "Globaltemperatur" der 3. "Klimanormalperiode" dieses Jahrhunderts (1961-1990) bei 14,44 Grad liege.
Hier wird seitens der "Klimaforschung" ein unverantwortliches Spiel mit "Zahlen" gespielt, die zwar nie nachprüfbar, aber stets manipulierbar sind. An diesem Punkt ist daran zu erinnern, daß der Begriff "Globaltemperatur" nichts anderes als die von Svante Arrhenius benutzte "Weltmitteltemperatur" ist. Der Chemiker Svante Arrhenius hatte im Jahre 1896 eine Arbeit publiziert, in der er die Entstehung von Eiszeiten erklären versuchte. Seine Hypothese lautete, daß die erdgeschichtlichen Schwankungen des Klimas auf die Schwankungen des atmosphärischen Kohlensäuregehaltes ursächlich zurückzuführen seien. Daher rührt sein heutiger Ruf als "Vater ,der Treibhaushypothese". Arrhenius gab seiner Modellerde eine "Weltmitteltemperatur" von 15 Grad, wäs exakt dem 1988 von der Enquete-Kommission festgestellten Wert entspricht. Damit gerät selbst die "Erwärmungshypothese" ins Zwielicht, was die Wertung untermauert, daß es sich bei der "Globaltemperatur" um einen "Glaubenswert" oder "Spielwert" handelt. Wohl deswegen gab Prof. Dr. Christian-D. Schönwiese dem IPCC-Report 1990 den Nimbus "Klimabibel". Doch dieser Mißbrauch ist nicht Arrhenius anzulasten. Auf wieviel Meßstationen wirklich die "Globaltemperatur" von 1994 basiert, das ist einer Publikation der WMO in Genf zu entnehmen. Die Zahl beträgt 1400! Würde man diese Stationen gleichmäßig über die 510 Millionen Quädratkilometer der Erde verteilen, was die Ozeane vereiteln, so müßte jede der 1400 , "Mitteiwerte" für ein Gebiet von knapp 365000 km2 repräsentativ sein. Deutschland wäre mit einem Meßpunkt , "repräsentiert" und diesen könnte man relativ zentral auf die Wasserkuppe/Rohe Rhön positionieren, wobei die topographische Höhe keine Rolle spielte, da ja alle Temperaturen ohnehin auf Meeresniveau reduziert werden und nichts mit der "strahlenden" Oberflächentemperatur zu tun haben.
Ist die zeitliche Mittelung der diversen meteorologischen Elemente an einem gegebenen Ort im Sinne von Humboldt zwecks Erkennung und Abgrenzung der Klimagunst bestimmter Räume und zur Erstellung von stadt- und geländeklimatologischen Gutachten durchaus sinnvoll, so hat die darüber hinausgehende regionale oder globale Mittelung keinen ,praktischen Nutzwert mehr. Es gibt keine sinnbehaftete "Mitteltemperatur" für Europa, Amerika oder Asien und schon gar keine "Globaltemperatur". Damit vollzieht man erkenntnistheoretisch im Sinne der Geographie einen Rückschritt vor Alexander von Humboldt zurück.

»Die bildhafte Vorstellung suggeriert, daß auf dem Vulkankegel Mauna Loa auf Hawaii im Pazifik der "Klimagott" thront.«

Die von Svante Arrhenius 1896 postulierte und seiner Eiszeithypothese zugrunde gelegte "Globaltemperatur" war nichts als ein fiktiver Schätzwert und das ist sie noch heute. Er ist ein "Glaubenswert" ohne physikalischen Wert und daran ändert auch kein wissenschaftspolitischer "Konsens" etwas. Gerade deswegen schwankt die "Globaltemperatur" seit 100 Jahren so vehement um konstante 15 Grad.
Gerade wegen der Mahnung, den IPCC-Report als "Mehrheitsmeinung" gemischter Gremien und "Klimabibel" nicht weiter kritisch zu hinterfragen, sollte die Wissenschaft, die um die Relativität ihrer Erkenntnisse weiß, mißtrauisch werden. Sie ist der Wahrheitssuche verpflichtet und hat der Frage auf den Grund zu gehen, ob Kohlendioxid wirklich das Etikett "Klimakiller" verdient. Die bildhafte Vorstellung suggeriert, daß auf dem Vulkankegel Mau-na Loa auf Hawaii im Pazifik sozusagen der "Klimagott" thront, der mittels seines ubiquitär und global repräsentativ gesetzten CO2-Wertes die "Globaltemperatur" steuert. Der in 3000 Meter Höhe gemessene Kohlendioxidgehalt sei anthropogen "unbefleckt" und daher prädestiniert, um zukünftige "Klimatrends" von ihm abzuleiten. Die "Mauna-Loa-Kurve" ist also der auserkorene Korrelationsparmer für die bis zum Jahr 1860 rekonstruierte Kurve der jährlichen "Globaltemperatur". Da beide Kurven "linear" ansteigen, wenn man eine Linie vom Anfangspunkt 1860 bis zum Punkt 1996 zieht, so ist nach herrschender Mehrheitsmeinung "bewiesen", daß ein weiterer Anstieg des CO2-Gehaltes auf Hawaii automatisch und "kausal" zu einem weiteren Anstieg der "Globaltemperatur" und damit in die "treibhausbedingte Klimakatastrophe" führe.
Läßt man sich von der stimmigen "Jahresendbilanz" nicht blenden und versucht, nicht das statistische, sondern das reale Zustandekommen der "Kausalbeziehung" zu ergründen, so gibt das "Wetter" enorme Rätsel auf. Der gestrenge "Klimagott" zeichnet sich hinsichtlich des globalen Wettergeschehens als über alle Grenzen liberal und tolerant aus. Die , Mauna LoaSägezahnkurve" mit einem CO2-Minimum im Sommer und einem CO2-Maximum im Winter auf der Nordhalbkugel erlaubt der "Nordhemisphärentemperatur" einen entgegengesetzen Verlauf mit einem Maximum im Sommer und einem Minimum im Winter, obgleich im Winter aufgrund der größeren Sonnennähe der Erde die "Solarkonstante" um fast 100 W/m2 höher ist als im Sommer. Dies widerspricht eindeutig der These von der , "kausalen" Steuerung. Erklärungsbedürftig ist auch, daß überall auf dem Globus das Wetter sich autonom-chaotisch verhalten und sprichwörtlich tun kann, was es will. In Sibirien ist es sibirisch, in den Tropen tropisch, in Indien monsumhaft, in Alaska arktisch -und das bei stets dem gleichen "Mauna Loa-Steuerwert". Offensichtlich anerkennen die "Wettergötter" keinen dirigierenden "Klimagott" über sich. Daß am Jahresende statistisch der "Gehorsam" wieder da ist und die "Erwärmungsbilanz" wieder stimmt, das zu erklären hat die "Klimaforschung" bisher tunlichst unterlassen.
Svante Arrhenius war als Chemiker auch bekannt, daß glühende feste oder flüssige Stoffe Licht aussenden, das sich mit dem Prisma in ein kontinuierliches Spektrum zerlegen läßt. Er wußte auch, daß das Licht glühender Gase kein kontinuieniches Spektrum gibt, sondern ein Linienspektrum. Die charakteritischen Spektrallinien der chemischen Elemente waren schon sehr gut vermessen. Die chemische Zusammensetzung eines Stoffes kann man daher spektralarialytisch durch Untersuchung seines Linienspektrums finden. In seiner 1896er Arbeit gibt er an, daß die Kohlensäure drei Absorptionsbanden bei 2,8 Mikrometer, bei 4,5 Mikrometer und bei 15 Mikrometer besitzt. Wenn man das CO2 Molekül als "schwarzen Körper" definiert, dann ist gemäß der Definition von Kirchhoff die Absorption exakt gleich der Emission. Ein Gas kann also im Idealfall des "schwarzen Körpers" nur auf exakt der gleichen Wellenlänge Strahlung emittieren, auf der es Strahlung absorbiert. Für seine Eiszeithypothese zieht Arrhenius nur die Absorptionsbande bei 15 Mikrometer ins Kalkül. Auch die Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages bezieht sich wie auch IPCC ausdrücklich auf diese Linie und/oder Bande. Die Enquete Kommission erklärt außerdem expressis verbis und mit Nachdruck, daß in dem Wellenlängenbereich zwischen 7 und 13 Mikrometer ein "stets offenes Strahlungsfenster" von der Erde in den Weltenraum besteht, das deswegen nicht geschlossen werden könne, weil praktisch keine nennenswerten Absorptionsbanden in diesem "Fenster" liegen. Das "Fenster" könne auch nicht durch 100 Prozent Wasserdampfgehalt geschlossen werden; was in klaren Strahlungsnächten den starken Temperaturabfall erklärt, trotz Bodeninversion, Taubildung und Bodennebel.
Kohlendioxid kann den Temperaturabfall nicht bremsen, weil seine Absorptionsbande nicht aktiviert wird. Dies tritt nach dem Wienschen Verschiebungsgesetz erst dann ein, wenn die Strahlungstemperatur von -73° C erreicht wird. Die von dem absorbierenden CO2-Molekül wieder emittierte "Gegenstrahlung" kann theoretisch auch nur wieder die Temperatur von -73° C haben. Dies muß Arrhenius bekannt gewesen sein und erst recht den "Physikern" und "Klimaforschem", welche die Eiszeithypothese aufgegriffen und in eine "Treibhaushypothese" modifiziert haben. Das CO2 wird also bewußt als "Treibhausgas" diffamiert, obgleich es weit außerhalb des irdischen "Strahlungsfensters" am äußersten langweIligen Rand des Infrarot absorbiert und richtigerweise eher die Bezeichnung "Unterkühlungsschutz" verdiente. Wenn überhaupt, dann verhindert Kohlendioxid zusammen mit dem Wasserdampf eine Unterkühlung der Erde signifikant unter -70° Celsius!
Das ebenfalls als "Klimagas" und damit als "Klimakiller" diffamierte Methan (CH4) wird auch zu unrecht beschuldigt, denn seine beiden Absorptionsbanden liegen bei 3 und bei 8 Mikrometer und damit praktisch auch außerhalb des "stets offenen Strahlungsfensters". Der abstrahlende "schwarze Körper" Erde müßte eine Temperatur von etwa 90° C haben, damit das Wellenlängenmaximum exakt die Absorptions- und Emissionslinie von 8 Mikrometer des Methan trifft. Da bisher nirgendwo auf der Erde eine Oberflächentemperatur von auch nur angenähert 90° C beobachtet wurde, ist es ebenso abwegig und wissenschaftlich völlig unhaltbar, das Methan als "Treibhausgas" zu bezeichnen. Die von der Erdoberfläche im "normalen" Temperaturbereich zwischen -60 und +60° C abgestrahlte elektromagnetische Strahlung geht gradlinig praktisch ungehindert in den Weltraum als "unendliche" Wärmesenke. Sie läßt sich mit dem Poynting-Vektor berechnen.
Kohlendioxid, das war der große Trugschluß von Arrhenius und ist die bewußte Falschaussage der "Klimaforscher", kann ebenso wie Methan aus ganz prinzipiellen physikalischen Erwägungen heraus niemals ein "Treibhausgas" sein, das mit seiner kalten "Gegenstrahlung" die wärmere Erde erwärmt und so die "Klimakatastrophe" auslöst. Die gebetsmühlenartig behauptete These der Kausalität zwischen dem Anstieg der CO2-Kurve des Mauna Loa und der "Globaltemperatur" gibt es nicht.

»Wahrheit und wissenschaftliche Seriosität haben offenbar keine Chance, wenn die Beugung der Wahrheit die Kassen klingeln läßt.«

Der kurz vor der Klimakonferenz 1995 in Berlin durch Prof. Dr. Klaus Hasselmann mittels "Fingerprint-Methode" präsentierte "95 %-Beweis" ist ein Korrelationskunststück, aber mitnichten ein "Beweis". Welche Beweiskraft Korrelationen haben, möge,tolgendes Beispiel illustrieren: In den Jahren 1919 bis 1921 korrelierte man in Norddeutschland die Zahl der Neugeborenen mit der Zahl der Storchennester und erhielt einen Korrelationskoeffizienten von 0,9. Doch niemand zog daraus "kausal" den Schluß, daß 90 % der Kinder vom Storch gebracht werden. Das Stück "Klimakatastrophe" ist eine theatralisch perfekt inszenierte "Show"' die zwar schon Milliarden "global" ver-schlungen hat, die aber zudem den "Beweis" geliefert hat, daß es auch heute bestens gelingt, mittels wirkungsvoller und "Urängste" aktivierender "Bilder" nicht nur Politik und Öffentlichkeit in ihren Bann zu ziehen, sondern ,auch den kritischen Sachverstand der Fachwelt zu paralysieren. Was die Kulturrevolution der 60er Jahre mit, dem Druck der "Außerparlamentarischen Opposition" vergebens versuchte, soll nun als "Suffizienzrevolution" mittels der globalen Kontrolle der ebenfalls außerparlamentarischen "Nichtregierungsorganisationen" realisiert werden. Ein Mittel ist die "CO2-Reduktionsstragegie", welche, sollte sie in Kyoto/Japan zu quantitativ völkerrechtlich verbindlichen Reduktionsnormen führen, die Industrienationen in den Zustand von "Dauerangeklagten" versetzen würde.
Das Wetter kann auch ganz ohne Schaden auf Kohlendioxid in der Atmosphäre verzichten, doch ohne das Grundnahrungsmittel CO2 wäre alles Leben auf der Erde, unmöglich. Zuerst das pflanzliche und damit auch das tierische und menschliche! Ob diese Verantwortung die Schreiber des Stückes "Treibhauskatastrophe" zu tragen gewillt sind? Schon jetzt haben sie sich eine gewaltige Bürde aufgeladen!
Und das kommt uns alle teuer zu stehen. Vor der "Klimakonferenz" in Berlin 1995 meldete das Bundesforschungsminissterium (BMFT) stolz: "Bis heute wurde die Klimaforschung mit rund 520 Millionen Mark gefördert. Derzeit mit etwa 100 Millionen Mark pro Jahr." Nur die USA investierten mehr in ein gutes "Politklima": 971,7 Millionen Dollar allein in den Jahren 1980-1986 (Quelle: BMFT 1987).
Als Begründung für das am 14. November 1979 vom Bundeskabinett beschlossene deutsche Klimaforschungsproramm schrieb das BMFT 1987: "Einige Spurengase wirken - bildlich gesprochen - wie die Glasfenster eines Gewächs- und Treibhauses. Man spricht deshalb vom 'Treibhauseffekt'. Durch diesen Effekt beträgt die mittlere Oberflächentemperatur +l5° C. Ohne ihn läge sie bei -18° C. Nähmen die Konzentrationen solcher Gase weiter zu, so könnte sich unter Umständen der Treibhauseffekt verstärken, d.h. die mittlere Temperatur ansteigen." Dies war eine politische Entscheidung und ist es auch heute noch. Physikalisch war der "Treibhauseffekt" damals wie heute eine Fata Morgana. Doch Wahrheit und wissenschaftliche Seriosität haben offenbar keine Chance, wenn die Beugung der Wahrheit die staatlichen Förderungsmittel fließen und die Kassen klingeln läßt. Können und wollen wir uns diesen utopischen Luxus samt Folgekosten noch leisten?


Der Autor, Meteorologe und Soziologe, ist Referent für naturwissenschaftlich-technische Grundsatzfragen im Umweltministerium Rheinland-Pfalz. Von 1971 bis 1986 moderierte er nebenberuflich den ZDF-Wetterbericht.

[Uebersicht]

























Von Michael Richter - Volksstimme vom 21.Juni 1997

Der Treibhauseffekt - Was ist Legende und was ist Wirklichkeit

Dr. Wolfgang Thüne, Meteorologe und Soziologe, schwimmt gegen den "Klimastrom"

Mit den Fragen "Was ist dran am Treibhauseffekt?" und "Was hat der Verkehr damit zu tun?" hatte kürzlich Dr. Wolfgang Thüne einen Gastvortrag an der Magdeburger Otto-von-Guericke-Universität überschrieben. Weil Thüne, Meteorologe und Sozialwissenschaftler, schon die erste Frage kurz und bündig mit "gar nichts", beantwortete, erledigte sich die zweite Frage von selbst.

Dr. Wolfgang Thüne ist heute "Referent für naturwissenschafttich-technische Grundsatzfragen" in einem Landesumweltministerium. Den "Klimaastrologen" wirft er vor unter dem Deckmantel des Umweltschutzes eine unredliche Transformation der Industriegeseltschaft" zu betreiben.

Wolfgang Thüne ist nicht irgendwer. Als Wetterfrosch stand er bis 1986 beim ZDF in Mainz unter Vertrag. Danach folgte er einer Berufung der Bundesregierung und leitete bis 1990 die Dependance der Konrad-Adenauer-Stiftung in Brasilien. Er studierte Geologie, Physik und Soziologie, ist Diplommeteorologe und promovierter Philosoph.
Thune trägt einen in der Fachwelt geachteten Namen, und den wieder trägt er gewiß nicht leichtfertig zu Markte. Umso beachtenswerter daher die Vehemenz, mit der er sich im hitzig geführten "Hitzekrieg" gegen den Strom stemmt. Die ganze modern gewordene Klimadebatte hält er rundheraus für Unfug. "Ich kenne Wind, Luftdruck, Wolken und Sonne", sagt er. "Ich kenne also Wetter, ein grandioses Phänomen." Mitdem Begriff "Klima" allerdings könne er schon erheblich weniger anfangen und mit Klimavorhersagen" so gut wie gar nichts.

Der ,Treibhauseffekt' ist reiner Mumpitz"

"Wetter kann man seriös für etwa 14 Tage prognostizieren. Danach beginnt das Reich der reinen Spekulation." Mit den Horrorszenarien über weltweite Klimaveränderungen geht es ihm wie mit dem "Treibhauseffekt", den heute jeder gern im Mund führt: Beides sei ausgesprochener "Mumpitz".
Thüne trug seinen Frontalangriff in der Magdeburger Universität vor sachkundigem, wissenschaftlichem Publikum vor. Er erntete mit seiner ebenso sachkundigen und wissenschaftlichen Beweisführung keinen ernsten Widerspruch. Dem eher unbedarften Beobachter bleibt infolge dessen nur, höchst beeindruckt zu sein von einer höchst ungewöhnlichen, vielleicht sogar unpopulären, in jedem Falle aber reichlich originellen Argumentation.
Einen globalen Treibhausetfekt, der eine zwar langsame, gleichwohl stetige und damit immerhin nicht ungefährliche Erwärmung der Erdatmosphäre mit sich bringen soll, einen solchen Treibhauseffekt gibt es nach Thünes Uberzeugung nicht.
Mehr noch: Es kann ihn gar nicht geben, wenn nicht substantielle Gesetze der Thermodynamik Makulatur sein sollen.

Das thermoenergetische Arrhenius-WeItmodell

Als einer der Väter der "Treibhauslegende" gilt international der schwedische Physiker und Chenuker Swante Arrhenius. Unter Berufung auch auf JeanBaptiste Furier entwickelte Arrhenius 1896 ein ebenso idealtypisches wie abstraktes thermoenergetisches Weltmodell und legte - einigermaßen willkürlich - die Weltjahresmitteltemperatur bei 15 Grad Celsius fest. Er erhielt 1903, allerdings für eine ganz andere wissenschaftliche Leistung, den Nobelpreis.
So dekoriert galt er offenbar als eine Autorität, der zu widersprechen nicht eben eine übliche Tugend unter Wissenschaftlern ist. So geistern diese 15 Grad Celsius noch heute durch die Klimalandschaft, und was also darüber liegt, ist wenigstens verdächtig.
Prinzipiell gibt es natürlich einen Treibhauseffekt. Jeder Hobbygärtner kennt ihn. Er besteht kurz gesagt darin, daß sich innerhalb eines glasumschlossenen Raumes infolge der Licht- und Sonnenscheinstrahlung eine höhere als die den glasgedeckten Raum umgebende Außentemperatur einstellen kann.
Auf Frühbeeten und in Gewächshäusern wird diese seit langem bekannte Erscheinung ausgenutzt. Zustande kommt sie, weil die Wärmestrahlung als Anteil des sichtbaren kurzwelligen Lichtes ungehindert durch das Glas in das Frühbeet gelangt und dort für wohlige Wärme sorgt. Umgekehrt aber ist die reine Wärmestrahlung, die sich nach physikalischer Regelmäßigkeit mit der etwas kühleren Umgebungstemperatur auszugleichen betrebt ist, von größerer Wellenlänge. Genau diese Wellenläge wird aber vom Glasdach absorbiert. Die Wärme ist praktisch eingesperrt, das Frühbeet heizt sich auf. Für etwaige Regulierungen müssen schon mal Fenster angeklappt werden.
Diesen ganz punktuellen Effekt hatte Arrhenius rechnerisch auf die Verhältnisse der gesamten Erde und ihrer Atmosphäre übertragen. Seine Jünger tun dies noch heute. Für das "irdische Glasdach" haben sie ein Substrat entdeckt, das seither als klimatischer Beelzebub an jede passende Wand gemalt wird, das CO2. Dem Kohlendioxid wird nach Thünes Meinung dadurch schweres Unrecht zugefügt.
Der Stoff gehört seit jeher zum natürlichsten aller Energie- und damit Lebenskreisläufe. In ihrem Chlorophyll gewinnen die Pflanzen aus ihm jene Kraft, aus der sie leben. Und ganz nebenbei erzeugen sie für alles, was auf der Erde sonst noch kreucht und fleucht, in Kooperation freilich mit den Meeresalgen, den lebensnotwendigen Sauerstoff.
Für Thüne sind CO2-Konzentrationen denn auch alles andere als ein rotes Tuch. Eine austarierte Biosphäre vorausgesetzt, bedeuten Kohlendioxid-Abweichungen vom "Normalmaß" (was immer das ist) lediglich, "daß bei Sonnenaufgang und einsetzender Photosynthese der Frühstückstisch für die Pflanzenwelt ganz besonders reich gedeckt ist." Er ist entschieden kein Freund der wüsten Abholzungen im Regen- und in jedem anderen Wald. Aber noch entschiedener streitet er mit jenen Katastrophen-Szenaristen, die dem CO2 eine Schuld zuschieben, die diesem Gas einfach nicht zukommt.
Sicherlich habe das CO2 auch "Absorptionsfähigkeiten" räumt der Meteorologe ein. Er belegt dies sogar anhand von Spektralbildern, die sowohl von der Erde als auch von außerirdisch stationierten Satelliten stammen. Denen zufolge können bestimmte Kohlendioxid-Konzentrationen sehr wohl langwellige Wärmestrahlen zuriickhalten und so im freien Gelände die natürliche, beispielsweise nächtliche Ab-kühlung der Erdatmosphäre beeinträchtigen.
"Aber sehen Sie", triumphiert der Experte und deutet auf seine Schaubilder. "Das Absorptionsspektrum weist eindeutig einen Bereich auf, der um 200 Grad Kelvin herum liegt." Diesen 200 Grad Kelvin entspricht ein Celsiuswert von etwa minus 70 Grad. "Solche Temperaturen, in denen Kohlendioxid überhaupt nur imstande ist, einen Treibhauseffekt zu stiften, finden Sie höchstens alle Jubeljahre mal für wenige Augenblicke an den letzten Winkeln Nordostsibiriens. Meist aber nicht einmal dort. Und anderswo schon gar nicht."
In den höheren Schichten der Atmosphäre hingegen sind solche Temperaturen schon eher der "Alltag". Allerdings lassen die dortigen ausgesprochen dünnen Luftverhältnisse die notwendigen Konzentrationen nicht zu. Vielmehr ist die Lufthülle der Erde in sich in einer ständigen Auf- und Abbewegung begriffen. Die einstrahlende Sonnenenergie leistet hier eine wahre Titanenarbeit, indem sie obere und untere Luftschichten in gigantischen Mengen- und Gewichtsverhältnissen gegeneinander aus-tauscht.
Erdnah erwärmte Luftmassen steigen auf und zwingen die oberen Schichten in den meteorobgischen Fahrstuhl nach unten, um dieses Spiel sofort von vorn zu beginnen. Ein "Glasdach" für das "Treibhaus Erde" sei so nicht installierbar.

Wirklich ein Anstieg der Erdmitteltemperaturen?

Und der so häufig beschworene Anstieg der jährlichen Erdmitteltemperaturen? Für Thüne sind auch dies Statistiken von allerhöchster Fragwürdigkeit.

Erst seit 1860 gebe es überhaupt eine halbwegs verläßliche Temperaturregistratur. An verschiedenen Punkten der Erde werde nach durchaus verschiedenen Schemata dreimal am Tag - in Deutschland beispielsweise um sieben, um 14 und um 21 Uhr-in jeweils zwei Metern Höhe in "englischen Kästen" die Temperatur gemessen. Heute seien das laut Thüne "ungefähr 10000 Meßpunkte. "Alle diese Punkte befinden sich auf dem Festland. Was ist" ,fragt er, "eine Temperaturstatistik wert, die von vornherein mehr als 70 Prozent der Erdoberfläche - nämlich die Ozeane und alles sonstige Wasser - ausbiendet, oder höchst spekulativ berechnet?"
Aber selbst wenn diese Tabellen irgendetwas belegen können, dann für Thüne nur dies: "Die aktuellen Durchschnittstabellen weisen für 1996 Werte zwischen 14,2 und 14,8 Grad Celsius aus. Verglichen mit der von Arrhenius 1896 postulierten magischen Marke von 15 Grad Celsius, erwärmt sich die Erde derzeit nicht nur nicht, sondern sie kühlt sich sogar ab!"
Die Meteorologie - sie existiert als Wissenschaft eigentlich erst seit der Entwicklung praktikabler Themometer, Barometer und anderer Meßwerkzeuge in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts - sei erstens eine noch viel zu junge Disziplin und zweitens auf viel zu viel Hochrechnungen anstelle von handfester Naturbeobachtung angewiesen, als daß sie einen Boden hergeben könnte für Weltuntergangsgeschichten, meint Thüne. "Schon in 66 Kilometern Höhe gibt es pro Kubikmeter Rauminhalt nur noch vereinzelte Luftmolekule. Ein mechanischer Wärmeaustausch zwischen diesen wenigen Molekülen und dem Meßkörper findet sozusagen nicht mehr statt. Die Folge: Man kann Temperaturen im herkömmlichen Sinne nicht mehr ablesen."
Alles, was über die Wärme und deren Veränderungen bei schon so relativ geringer Höhe notiert werde, sei notgedrungen hochgerechnet. Wie kommt es, daß bei so viel Sinnfälligkeit und Überzeugungskraft die Argumente der Thüne-Fraktion" in der Treibhaus- und Kohlenstoff-Debatte öffentlich kaum wahrgenommen werden? Noch immer beherrschen die Visionäre von Hitzetod oder Eiszeit-Starre in den Diskussionen um die Perspektive der Menschheit souverän die Szene.

"Die Leute mögen vielleicht den Grusel"

Thüne nennt ein ganzes Bündel möglicher Gründe. In den Medien lande man eben nicht so leicht mit der Botschaft, daß alles halb so schlimm ist. In unserer reizüberfluteten Zeit habe stets der die besseren Karten der den diffusesten Horrortrip anbiete. Dagegen sähen die Gelassenheits-Apostel nur selten einen Stich. "Die Leute mögen vielleicht den Grusel", spekuliert nun seinerseits der sonst kühle Fachmann.
Außerdem gebe es substantielle geschäftliche und politische Interessen. "Beispielsweise haben jene 18 Experten der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, die 1986 massiv die Kohlendioxid-Lawine in Deutschland lostraten, allen Grund gehabt, den Stoff zu verteufeln. Wie sich herausstellte, waren sie alle mehr oder weniger mit der Atomlobby verbandelt. Bekanntlich ist die Kernkraft die einzige thermodynamische Art der Stromerzeugung, bei der kein CO2 entsteht. Den Rest kann man sich denken ..."

Auch politisch seien die Klimathese und das Kohlendioxid nach allen Regel der Kunst ausgeschlachtet worden. Sie gehören heute zum politischen Fundament ganzer Parteien und ideologischer Konstrukte. "Es ist aber trotzdem nichts dran." Man müsse sich, so Thüne, nur einmal die Statistiken der Endzeitprediger genauer anschauen. Da werde mit Ausstoßmengen und entsprechenden Zuwachsraten ein ziemlich wildes Spiel veranstaltet:
Thüne bringt ein Gegenbeispiel: "Um Christi Geburt lebten schätzungsweise 100 Millionen Menschen auf der Erde, heute sind es etwa sechs Milliarden. Die Erdbevölkerung hat sich also versechzigfacht. Die heutigen sechs Milliarden Menschen atmen jährlich mehr als zwei Gigatonnen (zwei Milliarden Tonnen) Kohlendioxid aus. Auch dies ist natürlich eine Versechzigfachung. Dieser Wert taucht aber in keiner einzigen der Drohstatistiken auf."
Das kann er wohl auch nicht, es sei denn, der betreffende Rechenkünstler wollte seinem Publikum den verhältnismäßig absurden Gedanken verkaufen, daß die Menschheit dabei ist, sich geradewegs zu Tode zu atmen.
Und der ganz normale Bürger? Was ist mit dem autofahrenden Zeitgenossen, der, vom eingeimpften schlechten Gewissen zermartert, kaum noch seinen Zündschlüssel richtig herumdrehen kann? Hat er sich nun ganz umsonst einen teuren Katalysator unters Auto geschraubt? Umsonst war das wohl weniger, meint Thüne der Soziologe:
Zahllose Erfinder, Hersteller, Gesetzesformulierer, Kontrolleure und nicht zuletzt der Steuerstaat haben fürstlich daran verdient.
Und weil sie allesamt nicht ausgestorben sind, so tun sie dies noch heute.



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