15.01.2002 16:19:11:
Regionen am Südpol kühlen ab
wissenschaft-aktuell (USA).

In weiten Regionen kühlte der Südpol in den letzten 35 Jahren deutlich ab. US-Forscher belegten diesen Trend, der überraschend gegen die messbare globale Erwärmung im letzten Jahrhundert verläuft, anhand von Messungen an der Oberfläche der trockenen Täler im McMurdo-Gebiet. Pro Jahrzehnt sei dort die Durchschnittstemperatur um 0,7 Grad Celsius zurückgegangen, berichten die Polforscher in einer Online-Veröffentlichung der Fachzeitschrift "Nature". "Der Temperaturabfall ist am stärksten im antarktischen Sommer und Herbst. Dieses kontinentale Abkühlen könnte einen Beitrag für die Änderungen der heutigen Klimamodelle liefern", sagt Peter Doran, Klimaforscher an der University of Illinois in Chicago. Bisher wurden die Polregionen als besonders empfindliche Indikatoren für eine globale Erwärmung angesehen. So haben zahlreiche Messungen auf der Südpol-Halbinsel nahe Südamerika eher Anzeichen für eine polweite Erwärmung gezeigt. Die neuen Messungen belegen nun, dass diese Daten mit Vorsicht zu analysieren sind.



Inhaltsverzeichnis: Kritik an der Treibhauseffek-Theorie

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