Ich bombe, also bin ich -
Wer ist die "Neue RAF"?
Glaubt man den Behörden, dann mordete seit etwa 1984 in der Bundesrepublik eine neue "Generation" der sogenannten "Rote Armee Fraktion", kurz "RAF" genannt. Diese Dritte Generation der "RAF" soll die späte Nachfolge von Andreas Baader und Ulrike Meinhof angetreten haben, die die "RAF" Anfang der siebzigerJahre aus ihrer Baader-Meinhof-Gruppe " formten. Über zwanzig Jahre lang soll die "RAF" somit mehr oder weniger kontinuierlich gekämpft haben.
Gegen diese These spricht fast alles, dafür fast nichts. Zunächst einmal verweisen Gesellschaftsanalytiker auf die völlig veränderte Situation in der Bundesrepublik der achtziger und neunziger Jahre gegenüber der der sechziger und siebziger Jahre. Die Entstehung der "RAF" ist nur aus der extrem aufgeheizten Situation zwischen 1967 und 1970 erklärbar, in der kritische Bevölkerungspotentiale frontal mit der Staatsmacht zusammenprallten. Die Studentenbewegung probte den Aufstand gegen den "tausendjährigen Muff" ihrer Professoren, insbesondere aber erhob sie sich gegen die Nazi-Vergangenheit vieler Politiker und Wirtschaftsführer sowie gegen die Greuel des Vietnamkrieges. Die Studenten sahen darin zwei Seiten ein und derselben Medaille, und auch ausländische Besucher wie der Schah von Persien wurden als Teil dieses reaktinären Systems begriffen.
Der Schah galt als Vasall der kriegslüsternen USA, sein pompöser Empfang in der Bundesrepublik erregte den Zorn der kritischen Öffentlichkeit. Die Auseinandersetzung zwischen Demonstranten und Staatsmacht geriet zur Machtprobe; die "Studenten" wollten eine demokratische Verändemng der Gesellschaft, einen Stop des Vietnamkrieges und eine Entfernung ehemaliger Nazi-Funktionäre aus Amt und Würden. Die Kraftprobe zwischen kritischer Jugend und dem Establishment geriet zur gesellschaftlichen Frage ersten Ranges. Die Studentenbewegung negierte das System, wo sie nur konnte: in ihrer Musik, ihrer Weltanschauung, ihrer Kleidung und Haartracht, dem Gebrauch anderer Drogen und vielem anderen mehr. Hier entstand nicht nur eine Protestbewegung, sondern eine Gegenkultur, die der herrschenden Lebensart diametral entgegengesetzt war. Unter dem Eindruck der Gewalt gegen diese Protestbewegung, insbesondere des Todes des Studenten Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967 und des Mordversuchs an Rudi Dutschke am 11. April 1968, lösten sich einige aus den Diskussions- und Demonstrationszusammenhängen heraus und griffen zur Waffe.
So stellt sich grob verkürzt die Geschichte dieser Protestbewegung zumindest heute dar. Die sogenannte "Kaufhausbrandstiftung" von Andreas Baader und Gudrun Ensslin am 2. April 1968 markiert für viele den Beginn des "Terrorismus" in der Bundesrepublik. Durch den gewaltigen Rechtfertigungsdruck, den solche Aktionen bei kritischen Bevölkerungspotentialen schufen, markierten sie gleichzeitig den Anfang vom Ende der Protestkultur und ihr Versinken in der Lähmung des Terrors. Zum ersten Mal hatten sich die Gründer der "RAF" an die Spitze einer Protestbewegung gesetzt und sie damit zum Tode verurteilt. Dieser Vorgang sollte sich in Zukunft noch mehrfach wiederholen.
Der kurze Kampf der frühen "RAF"
Im Unterschied zur heutigen "Dritten Generation" der "RAF" war die "RAF" der ersten Jahre keineswegs ein Phantom, sondern stets im Fadenkreuz der Fahnder. Ihre Geschichte ist nicht nur eine Geschichte von Terror-Anschlägen, sondern auch von Observationen, Schußwechseln, Festnahmen und schließlich Prozessen. Die Geschichte der "RAF" ist eine Geschichte der andauernden, direkten Konfrontation zwischen den Untergrundkämpfern und Staatsorganen, die meistens genau wußten, mit wem sie es zu tun hatten. Ein Wissen, das sehr bald zur Verhaftung führte.
Nach der Baader-Befreiung am 14. Mai 1970 schaffte es der harte Kern der "RAF", gerade zwei Jahre im Untergrund zu überleben. Der eigentliche "Kampf" der Truppe um Andreas Baader und Ulrike Meinhof dauerte nur wenige Wochen. Nach dem ersten Bombenanschlag der selbsternannten Revolutionäre am 11. Mai 1972 vergingen noch genau 20 Tage, bis die Festnahmewelle begann: Am 1. Juni 1972 Andreas Baader, Jan Carl Raspe und Holger Meins. Am 7. Juni Gudrun Ensslin, am 9. Juni Brigitte Mohnhaupt, am 15. Juni Ulrike Meinhof und Gerhard Müller und am 7. Juli Irmgard Möller und Klaus Jünschke. Damit war der bewafftiete Kampf der ersten "RAF"-Generation gescheitert, bevor er richtig begonnen hatte.
Diese Effolge der Behörden waren keineswegs Zufall, sondern auf das reibungslose Funktionieren des Fahndungsapparates und die hoffnungslose Unterlegenheit der "Terroristen" zurückzuführen. Bereits gegen einen im Vergleich zu heute bescheidenen Polizei- und Gesetzesapparat hatten die autodidaktischen Untergrundkämpfer nicht die leiseste Chance.
Die Beamten spielten statt dessen Katz und Maus mit den Gesuchten. So observierten sie vor der Festnahme von Baader, Raspe und Meins am 1.Juni 1972 tagelang das zentrale Sprengstofflager der Grnppe in einer Frankfurter Garage. Zur Sicherheit tauschten die Fahnder den Sprengstoff unbemerkt gegen harmlose Chemikalien aus. Wenig später ging ihnen dort fast die gesamte Gruppe ins Netz.(* GNN Verlagsgesellschaft: Bundesrepublik Deutschland ‚BRD'/Rote Armee Fraktion (RAF), S. 28)
Auch als sich 1973 die sogenannte "Gruppe 4.2." auf den Kampf im Untergmnd vorbereitete, saßen Staatsbeamte auf Logenplätzen. Der Trupp galt als "der erste Nachfolger der ursprünglichen RAF".(2 Butz Peters: RAF. Terrorismus in Deutschland, Stuugart 1991, S. 192) Der Terror-Nachwuchs brachte es nicht weit, Staatsbehörden waren bei den ersten Gehversuchen der "RAF"-Nachfolger ganz in der Nähe. Der Verfassungsschutz observierte die Gruppe über Monate hinweg und hörte sogar die Telefonzelle ab, über die die Mitglieder kommunizierten. Die Untergrundkämpfer konnten die Observationsteams nicht abschütteln. Aus einer Mülltonne heraus gelangen dem Verfassungsschutz brillante Fotos der Gruppenmitglieder Ilse Stachowiak und Helmut Pohl. In der Nacht zum 4. Februar 1974 überraschte die Polizei die Gruppe im Schlaf. Alle Mitglieder wurden verhaftet.(3: Peters, a.a.O. S. 1921)
Auch die Top-Terroristen der zweiten Generation standen unter hautnaher staatlicher Überwachung. Kurz vor den Hamburger Bürgerschaftswahlen 1977 gelang es dem Verfassungsschutz, Christian Klar und Adelheid Schulz in einem Hamburger Lokal zu observieren. Unauffällig wurde das Lokal verwanzt, es gelang, die Gespräche der beiden auf Tonband zu bannen. Wo das Duo seine Wohnung hatte, fanden die Verfassungsschützer ebenfalls heraus. Auch sie wurde mit Wanzen gespickt, die Gespräche auf Tonband aufgezeichnet. Indes: Eine Festnahme erfolgte nicht, Klar und Schulz setzten sich plötzlich ab.(4: Jürgen Roth und Berndt Ender: Geschäfte und Verbrechen der Politmafia, Hamburg 1990, S. 65)
Das nächste Mal war das Bundeskriminalamt der Terror-Clique nur ein Jahr später auf der Spur. 1978 machten BKA-Beamte Fotos von Christian Klar, Adelheid Schulz und Willy-Peter Stoll, als diese gerade einen Hubschrauber bestiegen, um eine Gefangenenbefreiung vorzubereiten. Zur Verhaftung kam es wieder nicht, begründet wurde dies mit einer "Fahndungspanne
Dies sind indessen nur die Fälle, die an die Öffentlichkeit kamen. Wie oft staatliche Behörden die Terroristen tatsächlich im Visier hatten, ohne sie festzunehmen, ist nicht bekannt. Sicher ist folgendes: "Hier hat man es ja gestattet, auch mit Mitwirkung des Bundeskanzlers Helmut Schmidt und mit Mitwirkung des Ministers Baum, die Terroristen Klar und Schulz, die der Hamburger Verfassungsschutz ins Visier bekommen hatte, der Polizei zu entziehen. (...) Die Verfassungsschützer und Politiker machen dann Geschäfte mit Dingen ... das ist alles so unerträglich." Minister, die gesuchte Terroristen der Strafverfolgung "entziehen" - wenn das keine radikale Ansicht ist! Sie stammt allerdings nicht von irgendwelchen "Systemveränderern", sondern von Horst Herold, dem ehemaligen Präsidenten des Bundeskriminalamtes. Er ist davon überzeugt, daß es hätte gelingen können, den Terrorismus bereits 1977 oder 1978 vollständig zu zerschlagen - wenn der politische Wille vorhanden gewesen wäre. Eine Auffassung, die angesichts der hautnahen Observationen nachvollziehbar ist.(5: Jürgen Roth und Berndt Ender: Geschäfte und Verbrechen der Politmafia, Hamburg 1990, S. 65)
Das Ende der "RAF"
Jahre später, am 16. November 1982, 12.30 Uhr. Im Sachsenwald bei Hamburg trimmt sich ein einsamer Jogger. Im Zickzackkurs und scheinbar ziellos hetzt der Mann durch den Wald. Doch so alleine, wie er wahrscheinlich glaubt, ist er keineswegs. Hinter den Bäumen lauern dreihundertfünfzig Beamte des Bundeskriminalamtes und der Länderpolizeien. Als einer davon mit gezogener Waffe hervorspringt, läßt sich der Mann im blauen Joggingdreß widerstandslos festnehmen. Es ist Christian Klar.(6: Beschreibung laut Der Spiegel, 22.11.1982, S. 130)
Was heute leicht vergessen wird: Die Verhaftung des "RAF"-Mitglieds Christian Klar und die Entdeckung zahlreicher Erddepots der "RAF" markierte für Beobachter das endgültige Ende der "Rote Armee Fraktion". "Fahndungsdruck und Selbstisolierung", so der SPIEGEL am 22. 11.1982, zeigten "das Ende einer bewaffneten Rebellion gegen Staat und Gesellschaft an". Im "linken Milieu" seien die "RAF"-Sprengsel längst isoliert, die Festnahme der Führungskader Christian Klar, Brigitte Mohnhaupt und Adelheid Schulz werde die "RAF", "die sich nur noch um Inge Viett und Werner Lotze schart", nicht verkraften. Das Jahr 1982 markiert aus damaliger Sicht den entscheidenden Schlag gegen die Rest-"RAF" und die Erben von Baader und Meinhof, kurz: das Ende der "Rote Armee Fraktion".
Heute ist bekannt, daß sich die "RAF" nicht einmal mehr um Inge Viett und Werner Lotze "scharen" konnte, weil sich Lotze zusammen mit dem Rest der "RAF" damals bereits längst in der DDR befand. Obwohl es darauf mehr als deutliche Hinweise gab, wurden die "RAF"-Aussteiger hierzulande weiter steckbrieflich gesucht und der Mittäterschaft an den Mordtaten der achtziger Jahre verdächtigt(siehe Kapitel 16 über die "RAF-Stasi-Connection"). Auf den Fahndungsplakaten war deshalb eine stattliche Anzahl "Terroristen" (das "mutmaßlich" sparte man sich schon) zu sehen; niemandem fiel auf, daß hier bereits ein Phantom gesucht wurde. Die Gesichter der "DDR-Aussteiger" boten eine Erklärung für unbegreifliche Gewaltakte wie den Mord an dem US-Soldaten Edward Pimental 1985 oder die Erschießung des MTU-Managers Ernst Zimmermann 1985. Jahrelang jagten Medien und Fahnder bewußt oder unbewußt einem Phantom nach, das wie eine Seifenblase zerplatzte, als ein rundes Dutzend der mutmaßlichen Attentäter in der DDR festgenommen wurde, wo sie inzwischen als brave Bürger lebten. Unvermittelt schrumpfte das "RAF"-Gespenst auf ein Häuflein von acht Personen zusammen, gegen die man - anders als beispielsweise bei Inge Viett - noch nicht einmal etwas Handfestes vorliegen hatte. Mit einem Mal wurde die ganze schreckliche Fahndungsmisere der Behörden offenbar.
Die Entdeckung der "RAF"-Aussteiger in der DDR verschärfte die Erklärungsnöte der Fahnder. Wer soll eigentlich die Attentate der letzten Jahre verübt haben? Niemand kann wissen, ob nicht über die mutmaßlichen "RAF"-Kämpfer von heute ähnliche Legenden verbreitet werden wie über Inge Viett und die anderen "RAF"-Rentner in der DDR.
Die acht heute unter vagem Verdacht stehenden ehemaligen Taxifahrer und Studenten sollen für die militärisch perfekten Attentate der letzten Jahre verantwortlich sein. Das ist kaum zu glauben, und auch die Aussgen des "Kronzeugen" Nonne, er habe zweien davon bei einem Attentat geholfen, machten diese Hypothese nicht wahrscheinlicher. Vielmehr widerrief Nonne seine Erzählungen in unserer ARD-Brennpunkt-Sendung Die Zerstörung der RAF-Legende am 1. Juli 1992. Der Verfassungsschutz habe ihn erpreßt, diese Aussagen zu machen, sagte Nonne. Mit einem Mal verschwand das "RAF"-Phantom, eben noch scheinbar ans Licht gezerrt, wieder in der Dunkelheit.
Während die Entstehung der "Baader-Meinhof-Gruppe" und späteren "RAF" aus ihren Zusammenhängen heraus noch einigermaßen nachvollziehbar ist, gilt das für die Schießereien und Bombenanschläge, die seit 1984 unter dem Markenzeichen "RAF" stattfanden, nicht mehr. Obwohl interessierte Kreise immer wieder die Verbindung zwischen kritischen Bevölkerungspotentialen und den Killern von Karl Heinz Beckurts oder Alfred Herrhausen herstellen, fehlt es an benennbaren Personen, die aus Protestbewegungen hervorgegangen sein und schließlich zur Waffe gegriffen haben sollen. Denn während die "RAF" über Jahrzehnte hinweg die gleiche geblieben sein soll, änderten sich die Protestbewegungen radikal.
Mit der "Studentenbewegung" der sechziger und frühen siebziger Jahre war die "Friedens-" oder "Anti-Atomkraft-Bewegung" nicht vergleichbar. Statt eines universalen, systemkritischen Ansatzes machten sie eher als "One-Point-Movement" von sich reden: Gegen die NATO-Hochrüstung, gegen die Atomwirtschaft, gegen Tiefflug, gegen den Golfkrieg usw. Die Hunderttausende, die jetzt auf die Straße gingen, waren im Hinblick auf die ursprünglichen Ziele etwa der Studentenbewegung weitaus bescheidener geworden. Kaum zu glauben, daß im Namen ihrer verkürzten "Ansätze" ein Andreas Baader zur Waffe gegriffen hätte. Ihm hätte zweifellos der marxistisch-leninistische, aber auch maoistische Hintergrund sowie die damit verbundene radikale und grundsätzliche Systemkritik gefehlt. Die "RAF" von damals war in ihrer Systemanalyse und -kritik weitaus übergreifender, umfassender, grundsätzlicher und theoretischer als irgendeine Friedens- oder Anti-Atomkraft-Bewegung. Zu der Verengung des Blickwinkels in den sogenannten "Neuen sozialen Bewegungen" kam in jüngerer Zeit schließlich noch ein erhebliches Nachlassen an Militanz. Lieferten sich Demonstranten und Polizei an den Kernkraftwerken Brokdorf und Grohnde noch blutige Schlachten, beschränkte sich die Protestbewegung gegen den Golfkrieg oder die Treuhand-Anstalt im wesentlichen auf Mahnwachen und vergleichsweise friedliche Demonstrationen. Trotz allem stellte sich die "RAF" mordend und schießend hinter sie.
Beobachter wie der Berliner Politologe Wolf-Dieter Narr glauben denn auch nicht an die zwanzigjährige Kontinuität der "RAF". Er ist davon überzeugt, "daß die RAF, von der in wechselnder Zusammensetzung bis 1977, also bis zu den Todesfällen in Stammheim und kurz danach, gesprochen werden konnte, in dieser Form heute nicht mehr gegeben ist." Narr hält es für "falsch, von immer neuen, zahlenhöheren "Generationen der RAF" zu sprechen." Diese stellen nach seiner Meinung "nur noch interessierte Fiktionen dar. Sie sollen unterstellen, eine organisatorische, eine "logistische" und eine wenigstens partielle personelle Kontinuität seien gegeben."
Am Fortbestehen des "RAF"-Mythos seien mindestens zwei Seiten interessiert, meint Narr: einerseits Gruppen, "die ihr heutiges Tun damit rechtfertigen wollen, daß sie sich auf die "große" RAF beziehen". Zum anderen aber "leben, wenn nicht ganze Institutionen, so doch ganze Abteilungen mächtiger Institutionen vom Nährstoff der "kontinuierlich lebenden", der "dauernd drohenden" "RAF". Skeptisch an dieser "Kontinuitätsthese" machen Wolf-Dieter Narr alles in allem drei Dinge: "Erstens die völlig veränderte Situation in der Bundesrepublik, zweitens die völlig veränderten Personen - wer sich gegenwärtig unter dem Deckmantel RAF verbirgt, wissen wir nicht - und drittens macht mich skeptisch das wahnsinnige Interesse, das die Verfolgungsbehörden daran haben, daß ihre These stimmt." Davon, daß die "RAF" existiert, könne man schlicht nicht sprechen: "Man kann davon sprechen, daß es immer wieder terroristische Anschläge gibt, aber nicht die RAF und nicht den Terrorismus", bekräftigte Narr in unserer ARD-Brennpunkt-Sendung Die Zerstörung der RAF-Legende.
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