Ritalinersatz Methylphenidat löst PARKINSON aus!!
« Datum: 07/26/02 um 12:13:30 »
PARKINSON-SYNDROM ALS LANGZEITFOLGE VON METHYLPHENIDAT
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Methylp henidat
Es handelt sich um einen Wirkstoff, der zur Behandlung der Schlafkrankheit (Narkolepsie) eingesetzt wird.
http://www.kraniopharyngeom.com/Links/med_lex/html/otc/lexikon/m ethidat.htm
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Ritali n gehört zur Gruppe der Amphetamine. Es unterliegt dem Betäubungsmittelgesetz und jede Verschreibung ist meldepflichtig. Ritalin ist anregend und produziert pharmakologische Effekte, die denen von Kokain und Amphetaminen ähnlich sind. Die dramatische Zunahme der amerikanischen Produktion und Verwendung dieser Droge in den letzten Jahren kann im Wesentlichen auf die Behandlung von ADD-Kindern zurückgeführt werden. Eine zunehmende Anzahl von Mißbräuchen ist auf Jugendliche zurückzuführen, die Methylphenidate wegen ihrer anregenden Wirkungen nehmen: Vertreibung von Müdigkeit, Aufmerksamkeitssteigerung. um nächtelang zu studieren und euphorisierend. Pharmazeutische Tabletten werden zumeist oral eingenommen oder auch pulverisiert nasal. Einige Abhängige lösen die Tabletten in Wasser und spritzen, wobei die unlöslichen Füllmittel der Tablette kleine Blutgefäße verstopfen und ernsthafte Schäden in der Lunge und der Augennetzhaut verursachen.
Ritalin soll nach Herstellerangaben Kindern mit "hyperkinetischen Verhaltensstörungen im Rahmen einer Gesamttherapie" verordnet werden. Ritalin ist kein Heilmittel, sondern unterdrückt lediglich Symptome. Gegebenenfalls muß es deshalb jahrelang genommen werden. Ob Ritalin abhängig macht, ist umstritten. Mögliche Nebenwirkungen sind Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit und Magenbeschwerden. Diese unerwünschten Wirkungen klingen mit steigender Therapiedauer oft ab. Weitere Nebenwirkungen sind Übererregbarkeit, Müdigkeit, Traurigkeit, Ängstlichkeit, Weinerlichkeit, Kopfschmerzen Schwindel, Gewichtsverlust, Mundtrockenheit, Durchfall und Verstopfung.
Ritalin beeinflußt den Stoffwechsel des Gehirns, so die gängige Theorie. In den Hirnregionen, in denen Aufmerksamkeit und Bewegung gesteuert werden, fehlt der Neurotransmitter Dopamin. Neurotransmitter sind chemische Substanzen, die an den Synapsen (Endungen von Nerven) freigesetzt werden und bei der Kommunikation der Neuronen vermittelnd eingreifen. Sie haben also die Funktion eines Botenstoffes. Dopamin ist so ein Signalübertragungsstoff und beeinflußt im zentralen Nervensystem emotionale und geistige Reaktionen und steuert Bewegungsentwürfe, z.B. die Mimik. Störungen im Dopaminhaushalt werden bei verschiedenen Erkrankungen beobachtet bzw. vermutet: So ist z.B. die Parkinson-Krankheit (Schüttellähmung) auf einen Dopaminmangel in bestimmten Bereichen des Gehirns zurückzuführen. Auch bei Schizophrenie dürfte ein Ungleichgewicht im Vergleich zum gesunden Menschen vorliegen. Neben seiner Funktion als erregender Neurotransmitter ist das Dopamin als Vorstufe des Noradrenalin und Adrenalin von Bedeutung.
Durch das Fehlen von Dopamin ist die Datenverarbeitung im Gehirn gestört. Warum das so ist, haben die Forscher bisher nicht entschlüsselt. Ebensowenig wissen sie, was bei der Einnahme von Ritalin im Gehirn tatsächlich passiert und warum man die meist hyperaktiven Kinder mit einem aufputschenden Mittel so weit beruhigen kann, daß sie dem Unterricht folgen und für einige Stunden angemessen funktionieren können.
http://www.stangl-taller.at/ARBEITSBLAETTER/SUCHT/Ritalin.html
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